Meine Mitbewohnerin hat mir gerade erzählt, dass sich Buddy gestern äußerst komsich verhalten hat.
Ich war leider nicht dabei, kann also nur aus zweiter Hand berichten.
Sie bekommt Besuch, ein junger Mann, nennen wir ihn Hans. 
Es klingelt, Buddy bellt (erste komische Reaktion, zwar freut er sich immer wie Bolle über Besuch, aber bellen tut er normalerweise nicht).
So, Hans kommt rein (Buddy und er kennen sich bereits schon) und das Hundekind wird auf seinen Platz geschickt (sein Bett in meinem Zimmer), damit Hans sich in Ruhe Schuhe und Jacke ausziehen kann.
Dann gehen er und meine Mitbewohnerin (nennen wir sie Erna) in ihr Zimmer.
Hin und wieder gehen beide auf den Balkon, um eine zu rauchen. Eigentlich ein Sache, bei der Buddy gerne dabei ist. Jedoch gestern Abend traute er sich nicht mehr aus meinem Zimmer. Er stand zwar an der Tür, kam aber nicht raus. Erna fand das zwar merkwürdig, aber nunja... Wer weiß. 
Später am Abend, Hans möchte gehen. Da traut sich Buddy auf einmal wieder heraus, versteckt sich dann aber hinter Erna und fängt an ganz kläglich zu zittern und kneift den Schwanz ein. Als Hans dann weg ist, entspannt sich das Kälbchen wieder.
Nun, wie gesagt, ich war nicht dabei. Wahrscheinlich wäre mir aufgefallen, was da schief gegangen ist. Aber ich finde das alles mehr als seltsam. Buddy ist kein Angsthund. Eher das komplette Gegenteil. Will immer dabei sein und wenn er einmal Vertrauen in einen Mann gefasst hat, bin ich abgeschrieben... Hans kannte er nun schon... Es gab vorher nie Probleme. Und nun so eine heftige Reaktion. Ich meine, es braucht doch schon ein wenig, dass man einen souveränen Hund, der nie schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat, zum zittern zu bekommen, oder?!
Liebe Grüße
Die verwunderte Tania und das jetzt völlig entspannte Kälbchen...