Beiträge von oregano

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    oregano:
    Redest du vom Alltag, oder von einem Ereignis, welches vielleicht 1x jährlich passiert? Ist nicht ganz unwesentlich.....

    Ohne SL kann der Hund, falls der schlimmste Fall eintritt, hinterher. Da muss ich dann auch aufs Maul hocken und nicht noch sinnlos hinterherbrüllen. Ich habe geschlafen, verkalkuliert, den Hund in einem unpassenden Radius gehalten, wasauchimmer. Shit happens, ich geh im Training zwei Schritte zurück und festige, was nicht gut genug war. Der Signalaufbau bricht davon nicht zusammen, wenn ich dabei nicht auf Strafe gesetzt habe. Das ist das Schöne an der positiven Bestärkung: das Prinzip funktioniert auch, wenn mal eine einzelne Wiederholung nicht klappt. Der geschilderte Fall kann auch nach 10 Jahren Schleppleinentraining eintreten, falls der Hund da noch nicht zu schwach ist, um hinterherzurennen.

    Wenn man das Risiko nicht eingehen will, darf der Hund nie im Leben von der Schlepp, denn das ganz Unverhoffte kann immer passieren, und der Hund, der an der Schlepp bombenfest steht, geht ohne diese hinterher. Aber mit dem ewigen Leinenzwang richte ich mehr Schaden im Gehorsam an, als mit einem sehr seltenen unerlaubten Durchstarter.

    Habe ich hingegen fast täglich Begegnungen, bei denen der Hund völlig ausser Kontrolle gerät, so ist er mit der Situation total überfordert, und ich behalte ihn da an der Leine, und verlege meine Übungen an einen Ort mit weniger Ablenkung. Wenn ich ohne Absicherung durch SL arbeite, müssen meine Kriterien strikter sein, bevor ich Ablenkung oder Distanz steigere, und ich muss eine Erfolgsquote von mindestens 95% haben, bevor ich die Schwierigkeit steigere.


    Merci :smile:
    Gut, du hast Recht. Das ist ein Unterschied.
    Ich meinte im Alltag, also dass man immer wieder mal damit rechnen muss, dass ein Wildtier in nächster Umgebung den Weg kreuzt.

    Beispiele:
    Wenn ich hier im Wald gehe mit Fini, dann seh ich eigentlich nie ein Wildtier und sie ist auch fast nie nervös oder angespannt, weil sie etwas wittert. Zeitweise darf sie da frei laufen, je nach Umständen (Jahreszeit, Tageszeit, ihre und meine Tagesverfassung, etc.). Hier wäre es ein einmaliges Ereignis, wenn sie mir jagen geht.

    Wenn ich bei uns auf den Feldern gehe, sehen wir in 9 von 10 Fällen Hasen, Rehe, Fasane, etc.
    Da ist praktisch immer die Möglichkeit da, dass sie mir hinterher geht, auch wenn sie am Tag davor kein Interesse gezeigt hat.
    Sie sprintet kurz hinterher und sobald sie sitzt (meist noch durch die Schlepp gestoppt - 5-10m sind halt nicht viel), fährt sie relativ schnell wieder runter und wir können normal weiter gehen.
    Diese Wege würde ich uns ohne Schlepp nicht zutrauen, weil ich ständig am Umgebung abscannen wäre, auch wenn Fini sich lieber den Mauselöchern am Feldrand widmet. Einmal aufschauen genügt ja in dem Fall, wenn ich Pech habe...

    Du willst also ne Art Ausschlussdiät machen oder hab ich das falsch verstanden?

    Ich hatte Select Gold nur ab und zu für meine Katze da. Ständig würde ich es nicht füttern, aber manchmal ist für mich okay, aber meine Katze ist auch nicht empfindlich.
    Fini bekäme es nicht, weil sie nur Fleisch nicht verträgt. Da wird der Kot schon arg weich.

    Mich würde noch interessieren, ob das als Alleinfutter deklariert ist?
    Da ist ja nicht mal Gemüse zugesetzt, was ich schon seltsam finde :???:

    Oh Fini liebt Zergeln :D
    Ich krabbel dabei auch am Boden rum (sonst würde Fini ja schnell in der Luft hängen^^) und knurre vor mich hin. Für ein schnelles Aus, gibts nochmal Zergeln und dann darf sie sich ihre Beute meist um die Ohren schleudern und springt vor Freude im Kreis mit dem Teil.

    Sie musste das allerdings erst lernen und fand es anfangs reichlich suspekt, dass ich mit ihr spielen wollte bzw. spielen und zergeln allgemein. "Wie jetzt? Du hältst fest und ich auch und dann ziehen wir beide?" :???: Anfangs ist sie dann immer abgehauen, jetzt bringt sie mir die Beute meist nochmal zum weiterzergeln :roll:

    Langsam wünsch ich mir auch mal einen Hund, der zunehmen muss. Kommt mir mittlerweile einfacher vor...
    Fini frisst so gern Hirse, aber jedes Mal so winzige Portionen zu kochen und dann hab ich die trotzdem noch Tage lang im Kühlschrank stehen...da brauch ich ja Puppengeschirr dafür :D

    Hab ich schon gemacht...hier gibts für Hund und Katze ab und zu die Fischfilets von Iglo.
    Frischer Fisch ist vielleicht besser, aber bis jetzt waren die zwei mit dem absolut zufrieden :D


    Hier gabs heute Morgen
    einen fleischigen Lammknochen mit Hanföl
    und abends gibts dann den Rest Reis mit Gemüse von gestern, Blättermagen, Kokosflocken und Zusätze

    Ich muss echt aufpassen mit den Kohlenhydraten hier. Jetzt hat sie mal wieder etwas mehr bekommen und schon nimmt sie zu. Echt furchtbar mit diesen Miniportionen :muede:

    Finya hat den Maulkorb immer in den Öffis drauf und hat das auch ziemlich am Anfang gelernt, weil es eben Pflicht ist.
    Wenn ich daran denke, dass manche Leute ihre Hunde in den Öffis einfach im Weg rumliegen lassen, finde ich das auch gut so.
    Es passiert schnell, dass mal einer über einen Hund stolpert oder ihm auf den Schwanz steigt, wenn viel los ist.

    Leider passen Fini die meisten Maulkörbe nicht wirklich, aber sie lässt es ohne Probleme über sich ergehen.

    Zitat

    Erinnert mich irgendwie an unsere Buffy damals. Die hat immer die Erbsen fein säuberlich aussortiert, abgeleckt und neben den Napf gelegt. Das konnte sie so gut, daß keine einzige Erbse beschädigt wurde.

    :lachtot:

    Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor.
    Wie ich angefangen habe, das Gemüse mal in größeren Stücken zu lassen, statt es komplett zu pürieren, waren Fini wohl ein paar Stücke von der Karotte zu groß. Die wurden auch total unbeschädigt neben dem Napf abgelegt. Dann wurde nochmal dran gerochen, ob man eh nur das Ungewollte ausgespuckt hat und nicht was von dem heiligen Fleisch :D

    Ich bin ja nun ein Laie, was das Verhalten eurer Hündin anderen Hunden gegenüber angeht, aber meine Terriermix Hündin hat auch schlechte Erfahrungen mit Hunden gemacht. Sie hat dann angefangen zu schreien und hysterisch zu bellen, war gar nicht mehr ansprechbar, wenn einer auf uns zu gekommen ist. Aber sie hat halt nie gebissen, nicht mal annäherend.
    Ich würde mal einen Trainer drauf schauen lassen, der sicht mit sowas auskennt (wird dir bestimmt noch wer empfohlen hier) und vielleicht sogar einen eigenen Hund hat, der gut im "therapieren" ist.
    Wir hatten einen Trainer mit so einem Hund - Finis absoluter "Held"! Sie ist nach einem halben Jahr intensiven Training viel entspannter :smile:

    Edit:
    Also eure Trainerin war wohl irgendwie ein Griff ins Klo :sad2:
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da gar nichts machen kann. Wärst du aus Wien, könnt ich dir ja wen empfehlen, aber Krefeld ist doch ein Stück weit weg^^

    So viele schöne neue Terrierbilder...
    Ich weiß schon, warum ich als Kind immer einen Terrier wollte :fondof:


    @ smilietanja
    Hat der lange Bart bei den Wheatens eigentlich einen Zweck oder ist das einfach der Standard, so wie Westies halt ein runder Kopf geschnitten wird?
    Das Foto von Maybe im Sprung ist übrigens ein Traum :smile:

    Zitat

    Ich meine doch einfach nur, dass der Hund wenn er das Kommando nicht befolgt nicht denkt boah ach nee also jetzt mal nicht und das macht um uns zu ärgern oder so. Sondern weil er das Kommando dann noch nicht automatisiert hat, in der Reizlage gerade noch nicht in der Lage dazu ist oder die Motivation zu mir zu kommen nicht hoch genug ist.

    Da hab ich manchmal so meine Zweifel dran :D

    Also nein, es stimmt schon. Die Motivation ist bestimmt das wichtigste am Rückruf, aber eben nicht immer leicht umzusetzen.

    Mal ne andere Frage...
    Warum ist es für Hunde leichter über kurze Distanzen zu kommen, als über lange?
    Wissen sie, dass man über längere nicht so leicht auf sie einwirken kann?