Beiträge von Shoppy

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    Heute waren wir auf einer großen Wiese, herankommen üben, mit 5m Schleppleine. Es war auch alles gut. Irgendwann hat ihn die Leine aber genervt, er entschied sich hinzusetzen und die Leine zu kauen. Als ich ihm diese dann wegnehmen wollte, kam ein schon ernsteres "Spielknurren", gepaart mit um mich herumturnen; er hat mich auch immer wieder (leicht) gebissen, ganz klar war, dass er wollte, dass die Leine da wegkommt. Nun, gegen wegschubsen und ignorieren hatte er auch was, dann kam wieder Knurren und Zwicken. Ich habe leider nicht die richtige Ruhe gehabt und war sauer und habe ihn runtergedrückt in dem Gedanken, er wird sich sozusagen "ergeben", aber im Gegenteil, dagegen hat er sich dann auch gewehrt, ich konnte ihn auch auf dem nassen Gras nicht kontrollieren, war eben scheiße gelaufen. Hätte mal tieeeeef durchatmen sollen ;). Also Situation aufgelöst, weitergegangen, am Ende der Schleppleine dann halt den Hund angezogen, und dann ging es normal weiter, als wenn nichts wäre.

    Nun ärgere ich mich, dass da mal ein typischer Machtkampf unter Männern lief. Eigentlich wollte ich das gar nicht so machen, sonden eher ignorieren, weitergehen und loben, wenn er die Leine loslässt. Ich weiß auch schon, was manche andere Leute empfehlen (ich kenne Leute aus Jägerkreisen): Hund muss Lektion bekommen und richtig verdrescht werden, dann macht er das nicht mehr. Aber das kommt nicht in Frage.

    Da nun viele auch noch einen HSH-Einschlag in Emil vermuten: Stimmt es, dass man bei solchen Hunden ganz anders vorgeht? Es sei auch so, dass wenn man versucht, sie mit Gewalt einzuschränken, sie sich unbedingt wehren wollen?

    er sieht schon ziemlich "Herdenschutzig" aus, finde ich.

    Ich würde mich grundsätztlich nicht auf echte oder vermutete Machtkämpfchen einlassen. Da kannst Du nur verlieren. Denn was sind die möglichen Ergebnisse:
    Hund ist stärker als Du, und weiß das auch umzusetzen - dann hast du möglicherweise entsprechende Löcher im Pelz
    Hund ist schneller - dann flutscht er Dir weg.
    Hund ist zwar eigentlich stärker oder schneller als Du, läßt sich aber einschüchtern - zunächst, keine Nachteile erkennbar ;)
    aus "zunächst keine Nachteile erkennbar" kann Dir aber schnell einiges an Problemen erwachsen. z.B. das der Rückruf, an dem Ihr gerade arbeitet, eine Lernkurve steil abwärts zeigt, ups.

    Was würde ich nun also machen:
    Du hast geschrieben, dass er auf der Leine gekaut hat. Das bedeutet, dass dabei das Maul bewegt wird, sprich es gib t Momente, da gehen die Zähne auseinander:
    Das markiere ich mit einem Signal, dass bedeutet "find ich toll, das Verhalten, dafür bekommst Du eine Belohnung, und bitte wiederhol das Verhalten" - ich verwende dafür einen Clicker oder alternativ ein Markerwort, z.B. YES
    Dann fliegt ein Leckerchen vor den Hund
    Ich grabbele nicht nach dem Teil im Hundemaul, das darf drinbleiben, und es ist auch nicht weiter schlimm, wenn der Hund das einzelne Leckerchen nicht aufsammelt.
    Ich gucke aber auf weitere "Maulöffner" und markiere die wieder mit YES oder dem Clicker gefolgt vom Leckerchenwurf. Das wiederhole ich einfach so lange, bis der hund das Teil ausspuckt, um die Leckerchen auf zu sammeln. Das kann man dann auch prompt noch mal markieren und belohnen.

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    Wir machen uns immer viele Sorgen: Muss ich jetzt Vertrauensverlust befürchten? Meine Frau hat in so einer Situation immer große Furcht, dass der Hund nicht in den Griff zu kriegen sein wird und dann zurück ins Tierheim muss. Ich meine "nur über meine Leiche" und vermute eher, dass solches Verhalten ganz typisch für Rüden sein wird und man da als Hundehalter durch muss und souverän werden muss... Aber Sorge habe ich auch.

    Ich wäre mal interessiert an Häufigkeit und Art von Rebellionen Eurer Rüden im Junghund-alter!

    Danke
    Micha

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    Vertrauensverlust ist eine mögliche Nebenwirkung von Training mit aversiven Reizen. Je nach Temperament des Hunde äußer sich das sehr unterschiedlich und nicht nur, wie man vielleicht vermuten würde mit Angst.

    Wenn eine Partei nicht mehr darauf vertrauen kann, dass der andere sich nett und friedlich verhält, könnte er sich auf die "Angriff ist die beste Verteidigung"-Methode umsteigen. Bei einem Herdenschutzhund oder Mix würde ich DAS unter allen Umständen vermeiden wollen :smile:

    Zitat

    Hallöchen,
    mein 14 wochen alter labrador und ich haben nun für uns das clickertraining entdeckt- einfach toll! irgendwie hatte meine kleine ewig nicht gecheckt wie oder was auch immer "platz" zu bedeuten hat- dank clicker wusste sie innerhalb von 2 tagen was ich von ihr will! das ist wirklich eine ganz tolle sache und man sieht ihr richtig an das sie spaß daran hat.
    hatte mir bevor ich angefangen habe natürlich die entsprechende literatur besorgt. nur eine frage konnte ich beisher nicht aus meinen büchern entnehmen- leider.

    ---> wann beginne ich den entsprechenden befehl für die gelernte handlung ein zubauen???

    Man kann ein Signal einführen, wenn man zuverlässig vorhersagen kann, wann der Hund das Verhalten ausführen wird.
    Sprich, wenn Du weißt: in zwei Sekunden legt er sich hin, ich weiß es genau, würd ich 100 € drauf wetten! DANN kannst Du das Signal einführen.


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    Ich weiß ne so recht wann ich zum beispiel "fuß" sagen soll. bevor sie damit beginnt, wärendessen, oder am ende bevor oder nachdem ich clicke? das verwirrt mich ein wenig.

    Bevor das Verhalten startet, grundsätzlich.
    Jetzt ist das "Fußgehen" ja aber eine dauernde Aktion. In dem Fall kannst Du auch während des Gehens ab und an das Signal sagen, sofern du sicher bist, dass das Verhalten danach auch weiterhin noch auftritt.


    Zitat


    oder halt bei platz. sage ich den befehl vorher wenn ich möchte das sie sich hinlegt, sage ich es wenn sie liegt und clicke dann oder clicke ich und sage es danach? wie kann sie denn am besten die handlung mit dem befehl verknüpfen?
    wäre schön wenn mir da jemand weiterhelfen könnte!

    vielen dank schon mal.

    LG Sandra


    Beim Platz ist es dagegen eindeutig: Das Signal benennt das Verhalten "aus einer anderen Haltung den Bauch auf die Erde legen" - und das geht nicht mehr, wenn der Hund schon liegt :D

    Grundsätzlich ist die Reihenfolge:
    Signal -> Verhalten/Click --> Bestärkung

    Nach dem Bestärken kannst Du eine neue Wiederholung einleiten. Wenn Du z.B. grad "Fuß" übst, sagst du nach einer Leckerchengabe (angenommen, du hast als Bestärkung Futter verwendet) einfach wieder "Fuß"

    um "Platz" zu wiederholen, muß der Hund logischerweise erstmal wieder eine andere Haltung einnehmen. Das kannst Du entweder erreichen, indem Du die Belohnung wirfst, oder so hältst, dass der Hund aufstehen muß. Alternativ kannst Du ein anderes Signal geben, z.B. Steh oder Sitz, wenn der Hund diese Signale schon so gut kann, dass das auch aus dem Liegen heraus geht ;D

    ich hab eine Idee!!
    Wir Schaffen ab sofort den Valentinstag ab.

    Der ist nämlich, man ahnt es ja kaum, nur eine Marketing-Erfindung...


    was haben wir denn da sonst noch
    Weihnachten
    Ostern
    Pfingsten, Himmelfahrt...

    Na? Wer hats erfunden... Kirchenmarketing, päpstliches!
    Und wer ist da nicht alles auf den Zug aufgesprungen... müssen anlle boykottiert werden
    Ab sofort!!!

    nochmal nach gefragt.

    WAS genau ist das schlimme an dieser Aktion?

    Dass jemand diese Idee hatte?

    Oder dass andere erkannt haben, dass es eventuell eine Möglichkeit darstellt an Kunden, die eh nicht wirklich mit Stachler und Co arbeiten möchten heran zu kommen?

    Oder dass jemand anderes die furchtbare Idee hatte, diese Aktion hier im DF zu posten?

    Oder dass sich damit Leute etwas mehr in die Öffentlichkeit schieben könnten, die offen dafür einstehen, nicht mit aversiven Reizen zu arbeiten?

    Oder das jemand einen Stachler tierschutzrelevant nennt, was er eindeutig ist, aber die Politik nicht den Arsch in der Hose hat in das Gesetz rein zu schreiben?


    Ich bin ja naiv und gehe immer davon aus, dass Hundehalter ihre Hunde lieben, und sie daher so fair wie möglich behandeln und so gut wie möglich auf das Leben in einer menschengemachten Umwelt vorbereiten möchten - mit so netten Mitteln wie möglich.
    Und das, obwohl mir immer wieder, gerade auch in diesem Forum, ständig und immer wieder bewiesen wird WIE naive diese Vorstellung ist.
    Unverbesserliche dumme Kuh, ich...

    Jep.
    Es gibt immer wieder Situationen, wo etwas unvorhergesehenes passiert und/oder der Hund etwas unvorhergesehenes macht.

    Und klar, das ist alles viel einfacher cool zu nehmen, wenn man

    1. genau weiß, dass der Hund zwar extrem laut und "ausdrucksstark" prollt, aber keine Verletzungen zufügt (oder der Hund einen maulkorb trägt).
    2. man in den allermeisten Situationen tatsächlich einen erprobten (also mehrfach mit überwiegend Erfolg durchgeübten) Schlachtplan hat.
    3. man schon große Fortschritte erzielt hat, und auch schon erlebt hat, dass selbst WENN man mal Rückschläge hat, es einen nicht auf Null runter gerissen hat, und das man schnell wieder auf dem Trainingsstand von vor dem rückschlag ist.
    4. man jemanden hat, mit dem man gezielt üben kann - auch wenn das nicht alle erdenklichen Situationen sind. Aber einfach damit man "flüssig" bleibt, sich keine Fehler einschleichen, man Rückmeldung darüber erhalten kann, wie man "von aussen" aussieht, ob man noch irgendwas anderes verändern könnte, worauf man alleine einfach nicht kommt, weil man eben auf seiner Spur festhängt.

    So einen Reinfall zu haben ist nicht schön. In der Situation nicht, und danach auch nicht, denn man bekommt den Spiegel vorgehalten, dass man irgendwo Bockmist gebaut hat.
    Hatte man die Ausrüstung nicht richtig angezogen? War die Leine alt und brüchig?
    Hat man sein Trainingslevel überschätzt? Hat man vor sich hin geträumt?
    Hat man selber eigentlich alles richtig gemacht, man konnte das unheil nicht verhindern, weil der anderen einfach nicht reagiert hat?

    Letzteres ist ja leider ganz oft der Fall, weil man andere eben nicht da stoppen kann, wo man die Situation noch retten könnte. Die anderen kommen weiter ahnungslos, oder, noch schlimmer besserwissend angesegelt und man MUSS irgendwas machen oder geschehen lassen, was leicht vermeidbar gewesen wäre, wenn die andere Partei ein kleines bißchen Rücksicht hätte nehmen können *ärger*

    Aber mit "Locker flockig" meine ich eben auch nicht "träumend und alles schön findent" durch die Gegend segeln, sondern
    tja, wie beschreib ich das.

    Nehmen wir Autofahren
    Als wir es lernten waren wir alle bis auf Michael Schumacher wahrscheinlich zumindest ein wenig überfordert. All die Knöpfe und schalter und Hebel und Pedale und oweia Schaltknüppel.
    Und damit nicht genug: man mußte RAUSGUCKEN und auf Ampeln und Schilder und andere Verkehrsteilnehmer und andere Hindernisse achten. UND auf den Fahrlehrer. Und meinen fand ich extrem unangenehm, denn der hielt sich für Michael Schumacher (oder den entsprechenden Rennfahrer der Zeit ;D) und entsprechend cool, und fand es extrem hilfreich mir einfach mal aufs Gaspedal zu steigen, wenn ich Kurven auf der Landstraße seiner Meinung nach zu langsam angefahren bin. Arschloch!!!
    Wir waren aktiv denkend damit Beschäftigt das alles gleichzeitig irgendwie hinzubekommen und dann gabs die NACHTFAHRT - alles im Dunkeln finden, oweia. Oder AUTOBAHNFAHRT alles bei km/h 150... uaaaaaaaaaaaa.
    Mit anderen Worten, ich war stellenweise überfordert.
    Erstaunlicherweise hab ich Führerscheinprüfung im ersten Anlauf genommen, yeah.

    Worauf ich hinaus will: Ich denke nicht mehr über Schalten nach, oder Blinken, oder wo das Gaspedal sitzt: das alles wird mehr oder weniger unterbewußt gesteuert, und wow, man kann sich neben dem Fahren noch unterhalte. Manche können ausserdem noch gleichzeitig Rauchen und Musik hören UND mit dem Handy rumspielen :fear:

    Nix anderes ist "rausgehen mit einem reaktiven Hund" - zuerst fühlt sich alles komisch, doof, beängstigend und falsch an, besonders, wenn man sein Verhalten von "ich brüll ihn an, dann ist ermal ruh" auf "wir machen das jetzt alles ganz anders" umstellen soll. Man übt, kann "geradeaus fahren". Wenn ne Ecke kommt wird man nervös.
    Dann bekommt man raus, wie man um Ecken "fährt" ohne in Ohnmacht zu fallen.
    Dann kann man also gerade aus und um Ecken fahren, wenn keiner guckt ;) Dann versucht man zu üben "geradeaus zu sitzen" während jemand guckt...
    Und so puzzelt man sich eben Stückchenweise an flüssiges Lenken des Hundes durch widrigen "Verkehr" heran. und stolpert gelegentlich über Bretter, die einem zwishen die Beine geworfen werden, oder die man sich unbewußt selber ausgelegt hat.
    LEIDER passiert das nur sehr selten in der Reihenfolge oder der Geschwindigkeit, die man bräuchte, sondern man findet sich wild rudernd und nach Luft schnappend im Haifischbecken wieder, und kann einfach nut dafür sorgen dass niemand gefressen wird. Das ist aber dann kein "Trainings-Moment" - das ist ein "Management-Moment". Die gibts halt und man lernt zu erkennen, wann man grad einen hat - da läßt man das trainieren und hält einfach fest und wartet darauf, dass der Sturm etwas schwächer wird.
    Das hat wieder was vom Autofahren.
    Man steckt im Stau, nix geht mehr, alles festgefahren. Und löst sich das ganze gesummsel irgenwie wieder auf. Dann muß man halt wieder losfahren. Sonst wird man von hinten überrollt. Wenn man langwierig darüber nachdenkt, was der blöde Stau sollte, und wo die doofen anderen Autofahrer her gekommen sind, und wieso da ausgerechnet in den Sommerferien die Autobahnen mit Baustellen "dekoriert" werden müssen, hilft einem nicht dabei, vorwärts zu kommen, sondern lenkt einen von den neuen Situationen, die passieren ab. z.B. vom nächsten Stauende hinter der nächsten Kurve, *schepper*...


    Ich hoffe, man versteht, was ich meine.
    Man übt diverse "Manöver" ein, und weiß wann man "schalten" muß und wie man lenkt, welchen Sicherheitsabstand man einhelt, und wie man bremst. Alle diese "Manöver" brauchen eine Weile, bis man sie drauf hat, aber irgendwann muß man darüber nicht mehr nachdenken, mach macht es locker flockig. Das heißt aber nicht, dass man am Steuer schlafen und träumen darf.

    Und alles geht erheblich schneller und sicherer, wenn man ein Fahrsicherheitstraining gemacht hat :hust:

    Boahaaaaaa, bööhöööses Marketing.
    Frage: wer regt sich beim Rütter über sein böses Marketing auf? Gut, der schreibt hier nicht? Oder doch?


    Jep ich stehe auch auf der Liste drauf - neben hundertelfzig anderen Hundeschulen.
    Schlimmer noch ich stehe mit gaaaaaaaaaaaanz vielen Seminaren im Terminkalender. Dafür "mußte" ich ein Gegenlink auf meine Homepage machen. BÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖSES Marketing aber auch :headbash:

    Von den anderen teilnehmenden Hundeschulen sind mindestens ein paar auf den D-Zug-Marketing aufgesprungen, von denen ich WEISS, dass sie Trainer (einer davon ist Schlegel und der ist ja nur nachweislich Stachler-Fan) fördern (indem sie u.a. auf deren Veranstaltungen gehen, Bücher kaufen, Fans von ihnen auf FB sind...), die Leinenrucke für ein legitimes Erziehungsmittel halten, wenn sie es auch (natürlich gaaaaaaaaaaanz ohne Marketinggedanken) "Korrektur" oder "Leinenzuppeln" oder sonst irgendwie verniedlichen.


    Nun werde ich also durch mein ach so schlaues und vorer gut durchdachtes Marketing in den Topf geworfen mit Hunedschulen, die möglicherweise vom Leinenruck so weit weg sind, wie ich vom Clicker. Tolle Wurst.
    Über welche wird dann nämlich mit Wollust hier berichtet werden? Von Hundeschule HansundFranz, die es bei Leinenrüppel BeissdieFußhupi nicht geschaft haben, sein Verhalten nachhaltig zum positiven zu verändern und der es im Training gar schafte, die Fußhupi anzubeißen. Leider wird dann nicht der Herr unfähige Trainer HansundFranz verantwortlich gemacht, sondern die ganze bööööse "Marketing-Aktion".
    Also ich mit. Denn ich hab mir den Button ja angeheftet.

    Ja, es ist Marketing: das mir übelst ins Gesicht fliegen kann, denn ich habe keinen Einfluß darauf, wer bei dieser Aktion mitmacht und WIE die einzelen teilnehmenden Trainer das ganze tatsächlich handhaben.

    Trotzdem halte ich es nach wie vor für eine gute Idee. Stachelhalsbänder SIND Tierschutzrelevant, denn sie wirken über Schmerzreiz und tja, Paragraph 3 sagt, darf nicht sein.

    Es ist ein Unding, dass diese Teile gehandelt werden dürfen, aber auch DARAUF habe ich keinen Einfluß. Ich kann nur versuchen, Menschen zu helfen, die eigentlich ihren Hund nicht am Stachler führen wollen, aber nicht wissen, wie es anders gehen soll.
    Leuten, die nix dabei finden, werde ich nicht erreichen. Selbst, wenn die zu einem Training kommen würden. Wer mit der Einstellung kommt, mit tütitü und heiteitei (denn so arbeiten wir Wattebäuschchenschmeißer ja angeblich) könne man eh nix reissen, die wollen genau das beweisen und dann wird genau das passieren.

    Also, ganz ernsthaft: Warum ist das hier so eine Bedrohung das man seitenweise rumkeifen muss?

    Wer "neidisch" auf das "Marketing" ist, und eine Hundeschule (die sich "Positive Bestärkung" eh schon auf die Fahnen geschrieben hat und noch dazu auch wirklich betreibt) hat keinen Grund neidisch zu sein, denn nix ist leichter als selber mit zu machen.

    Wer selber seinen Hund mit netten Mitteln erzieht, wird solche Aktionen begrüßen.

    WER bleibt dann noch übrig, rumzukeifen?

    Heimliche Stachdrahthalsband-Fans, geoutet??? Hundetrainer, die damit arbeiten?

    In das dreckige Marketing-Schlickloch habt Ihr euch selber reingesetzt, seht zu, wie ihr wieder raus kommt.