Beiträge von Shoppy

    Lass den Balu den Aslak doch erst noch besser kennen lernen. Warum müssen die beiden schon miteinander toben, wenn der Balu da noch Angst vor hat.

    Belohn den Balu, wenn er sieht, dass der Aslak schnell rennt, oder mit einem anderen Hund spielt (damit er da zuguckt, und sieht, dass Aslak auch wenn er spielt nen Netten ist)

    Wenn Ihr noch andere kleinere Hund kennt, die nett sind kann der Balu vielleicht mit denen spielen um noch mehr über "Spielen mit anderen Hunden" zu lernen

    ich empfehle gute Trainer vor Ort. Keiner den ich empfhelen würde hat eine Rassebrille auf.
    Die meisten "Spezialisten" haben das aber, und damit ist dann oftmals die sicht versperrt auf die tatsächlichen Ursachen eines Verhaltens und/oder die angemessenen Lösungen

    Unsicherheit hemmt verhalten.
    Da sie sich jetzt bei Euch eingewöhnt hat, und weiß wie du reagierst, ist sie sicherer und traut sich jetzt, ihre Menung zu sagen.


    Ich würde Hundebegegnungen für sie positiv gestalten. Sprich, wenn sie einen entdeckt, Markersignal (oder Lobwort) und Belohnung.
    Jegliches "nettes" Verhalten kannst Du bestärken.


    Was ich machen würde (und ich seh schon die Leute den Knüppel rauasholen :D ) ist, das Zähnefletschen anzuclicken. Denn es liegt ja in ihrer Eskalationsleiter vor Abshnappen und damit immer noch "netter" sozusagen.
    Damit sagst Du ihr:
    Meinung sagen ist voll in Ordnung - solange es beim Zähnezeigen (und/oder Knurren) bleibt.
    Ausserdem verknüpfst Du eine für sie nicht angenehme Situation mit etwas für sie schönen (als belohnung muss logischerweise etwas gegeben werden, was sie großartig findet)
    Drittens wird die Verhaltenskette vor dem Schnappen durch das Markersignal abgebrochen, juchee, keine erschreckten Omis mehr.

    Was Du damit erreichst ist, dass sie:
    - angeschnüffelt werden besser findet, denn es sagt zuverlässig Belohnung von Dir voraus
    - alleine deswegen wird sie weniger Grund zum Abschnappen haben, weil, was man nicht meh so blöd findet, regt einen dann auch weniger auf, und wenn man sich weniger aufregt, muß man nicht das volle Programm an Abwehrmaßnahmen abfahren
    - sie lernt, den Click vorweg zu nehmen und bricht ihre Verhaltenskette selbstständig ab.

    - Wenn Du sieh nach Hundekontakt immer belohnst, und ihr das schon während des Kontakts ansagst (dazu das Markersignal/Clicker/Lobwort), lernt sie, dass wenn ihr ein Hund gar zu blöd erscheint, sie ja GLEICH zu dir gehen könnte, um dem Hund ganz auszuweichen.

    Und nein, sie wird nicht aggressiver davon - aber möglicherweise wird sie den lustigen Hundetrick, ich zeig meine weißen Zähnchen erlernen und ihn eine Zeitlang öfter zeigen.
    Sie wird das aber so machen, dass Du das auch siehst, damit Du es "belohnen" kannst - das ist ein ganz anderes Verhalten als ein an den anderen Hund gerichtetes "geh mir aus dem Gesicht, sonst hast Du die gleich im Fell!!"

    Ich mache einen schriftlichen Vertrag mit meinen Kunden - da kann und soll sogar genau sowas eingetragen werden, wie "Hund darf nicht ohne Leine raus."
    Auch wenn das nicht drauf steht, kommt Hundi erstmal nicht von der Schleppe. Ich muß schließlich erstmal rausfinden, ob der Rückruf auch bei mir funzt, ich hab keinen Bock stundenlang durchs dorf oder Wald und Feld zu rennen, weil Fiffi einfällt, alleine spazieren zu gehen.

    Für vier Tage sollte das für einen Sitter wirklich kein Problem darstellen - gibt ja schließlich Schleppleinen, damit kriegt die Nase dann auch genügend Bewegung.

    Ich finde es übrigens immer besser, wenn sich die Leute vorher wirklich Gedanken machen, ob denn alles gut geht, und ob da auch das richtige ist, ob man den richtigen Sitter erwischt hat etc.
    Ich hab mir hier in der Gegend die Konkurenz natürlich angesehen, bevor ich angefangen habe, und bis auf eine andere, bei der ich meine Hunde tatsächlich abgeben würde (und die 60km entfernt ist....) sind die alle ziemlich gruselig, bis na geht unter umständen mit problemsosen Fiffis...

    Rostige Zwinger, Unterbringung im Keller, oder den ganzen Tag bellende Zuchtdackel als Zwingernachbarn... was da der Hund wohl als Uhrlaubsmitbringsel mitbringen mag...

    Die Frage kann Dir keiner beantworten ;D

    Wenn die Frau gut ist, wird sie darauf achten, dass es keinen der beiden "zuviel" wird - und rechtzeitig trennen. Hunde, besonderst welche die a. in fremder Umgebung und b. einander grad erst kennen gelernt haben, müssen auch Pausen voneinander bekommen.
    Manche können das problemlos alleine. Andere würden sich totspielen.
    Wenn mindestens einer zu der "würde totspielen"-Fraktion gehört, muß die Ausichtsperson eben darauf achten, dass die beiden nur zum beaufsichtigten Spielen zusammengelassen werden.

    Wenn ich einen "würde totspielen" im Haus habe, dann trenne ich den je nach Fähigkeit (des Hundes) wie folgt von den anderen:

    - ich sage "geh auf deinen Platz" - und der Hund geht auf seinen Platz und bleibt dann da (manchmal muß man das anfangs mehrfach durchexerzieren, weil Hundi schnell wieder aufsteht), auf dem Platz gibt es anfangs viele, nach und nach weniger Belohnungen, z.B. Kauknochen, Kongs, Markknochen, Leckerchen, damit sich "auf dem Platz bleiben auch ordentlich lohnt und daher gerne gemacht wird.

    - wenn der Hund "geh und bleib auf deinem Platz" noch nicht beherrscht, leine ich den Hund auf seinem Platz an: so kann er dann mit im Raum und bei den anderen Hunden bleiben, kann sie aber nicht mehr alle paar Nanosekunden wieder aufwühlen. hier gilt es noch viel mehr: belohnen, belohnen, belohnen!

    - wenn selbst angeleint im selben Raum zu aufregend ist, quartiere ich den Hund auch für ein Stündchen in eine Box oder ein anderes Zimmer, gerne Mit Kauzeugs, denn Kauen entspannt und lastet sowohl körperlich als auch geistig angenehm aus!

    Meistens lernen die Hunde so innerhalb einiger Tage, selber Spielpausen einzulegen, und auch in Gegenwart anderer Hunde ein Schläfchen zu halten.


    Wenn das nicht eingehalten wird, kann es schlimmstenfalls zu Beißereien, wenn der genervte, ständig angespielte Hund irgendwann die Geduld verliert und mit den Zähnen sagen muß, dass es jetzt mal langsam reicht!