Beiträge von Shoppy
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Zeigen und Benennen ist cool. Das kann man auch "bewegunbslos" machen (ich vermute "sitzen" ist anfangs nicht empfehlenswert? - aber das ist nur geraten, weil viele Hunde mit Hüftproblemen eben auch Probleme beim Hinsetzen haben).
Und coolerweise kann man alle möglichen Sachen benennen ;DHast Du den Thread dazu gefunden?
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öhja, "Normal" wäre bei mir "neben dem Menschen gehen" zu shapen

Lockere Leine bestärken, bestärken, bestärken, bestärken und stehen bleiben, wenns zieht...
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durch Zosseln lernt der Hund, nix fressbares mehr zu finden und runterzuschlingen?
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Hunde können nicht "nicht..." lernen.
Was soll der Hund statt dessen tun? DAS Verhalten bestärken. Das hat den wundervollen Vorteil, dass man sich weder sein Knie weh tut, noch dem Hund, der hat weiterin Freude daran, Dich zu begrüßen (denn es ist ein Begrüßungsverhalten) und besser für die Bindung ist es alle mal, wenn niemand getreten oder abgeblockt, oder wie auch immer beschönigend man "Knie gegen Hund" auch immer bezeichnen möchte, wird...

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Zitat
Hallöchen!
Wir haben einen Junghund aus dem Tierheim zu uns geholt. Als Welpe wurde er auf der Straße gefunden und hat danach ein Jahr in anderen Familien verbracht, ehe er vor 6 Wochen zu uns kam. Er hat also in seinem kurzen Leben schon viel kämpfen müssen - inklusive Futtersuche als Streuner in der Stadt. Noch heute verhält er sich deshalb beim Gassi Gehen wie ein Staubsauger: Essensreste, Kotze, alles rein was kommt. Schimpfen und Aus-dem-Maul-Ziehen führt bisher nur dazu, dass er alles noch schneller runter schlingt.
Die nächste zu erwartenden Stufe bei unverändertem Menschenverhalten ist, dass der Hund sich beim "Essenfinden" nicht mehr erwischen läßt, und bevorzugt reinhaut, wenn grad keiner guckt.
Daraus folgt: Diese Art Training ist so Kontraproduktiv, wie es nur geht
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Parallel dazu machen wir mit ihm gerne Suchspiele. Wir verstecken Leckerli unter Bäumen, im Laub, in Mauern, etc. die er dann NUR AUF KOMMANDO suchen darf. Das macht ihm riesig Spaß!!Aber meint ihr, dass diese Suchspiele in Konflikt mit unseren Bemühungen stehen, ihm das Fressen von der Straße abzugewöhnen? Sollten wir es also besser sein lassen?
Vielen Dank für euren Rat!
Nein. Geh einfach das "Nicht von der Straße fressen" anderes an.
Dazu würde ich einen Weg mit Zeugs, dass der Hund vermutlich staubsaugern würde, präperieren. Dann gehst Du diesen Weg mit dem Hund an der Leine und clickst ihn an, sobald er das "unerlaubte" entdeckt (hin kann er ja nicht, weil er angeleint ist). Zur Belohung bekommt er etwas anderes von Dir. Dann steuert Ihr die nächste "Fressmine" an. Selbes Spiel: Der Hund entdeckt die Verlockung, Click, Superleckerchen von Dir.
Natürlich kann man das genau so auch mit "realen Fressminen" machen, die hund so unterwegs findet (natürlich erstmal angeleint.Was lernt der Hund?
Er lernt "wenn ich was potentiell Fressbares finde, gibts dieses Knackgeräusch, dass mir ankündigt, dass da gleich was SUPERleckeres von meinem Menschn kommt, GEILOMAT!"
Also wird er sehr bestrebt sein, Fressbares zu finden
ABER, mit Geduld und Spucke, er lernt auch, dass es sich lohnt, Dir zu ZEIGEN, dass er da was tolles gefunden hat BEVOR er es frisst.TATAAAAAAAAAA erstes Zwischenziel: Achte genau auf Deinen Hund - irgendwann kommt ein "FUND", bei dem er sich zu Dir umdreht, OHNE, dass du clicken mußtest, quasi um zu fragen "Ey, wo bleibt der Click?? Guck da, da liegt was fressbares, und der Deal ist, wenn ich was entdecke, krieg ich Click und Leckerchen!!!"
Click das ;D Jackpot.Vermutlich wird er das nicht bei jedem Fressensfund machen - dann clickst Du eben da "hat es entdeckt" an.
Für jedes "Abwenden und nachfragen" gibts auch Click - aber mit Jackpot.
Denn nächstes Zwischenziel ist, dass er sich selbstständig von dem Zeugs ab- und zu dir wendet. Das muß also hochwertiger belohnt werden.Wenn er das zuverlässig anbietet, kannst Du ein gewünschtes "Anzeigeverhalten" daraus formen, z.B. hinsetzen und das Zeugs angucken, zu Dir zurück kommen, dran vorbei gehen ;D
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Kleiner Exkurs zu Bestärkern, Motivation und so:
Artikelserie dazu:
http://www.easy-dogs.net/home/blog/trai…erstaerker.htmlListe von verschiedenen Sachen und Aktionen, die als Bestärker eingesetzt werden können.
http://www.easy-dogs.net/home/blog/trai…nungsguide.htmlIn der rechten Box findest Du links zu mehr als 50 weiteren Belohungslisten.
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Ja, wenn sie sitzen bleibt gibt es Ihr Lobwort + ein Leckerlie
Schuldigung, wenn ich rumnerve, aber nur noch mal weil das wichtig ist.
Ein Lob ist ein Lob und ein Markersignal ist ein Markersignal.
ein Markersignal lobt nicht, sondern kündigt eine Belohnung an. Und ein Lob ist meistens zu unpräzise um für den Hund zu klären, worum es dem Menschen genau ging.
Ich weiß, dass du das vermutlich so meinst, es ist aber für die Mitleser wichtig zu verstehen, dass das nicht das gleiche ist
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Ah okay, ich hab immer gedacht, ohhh schnell ablenken, und weiter. Also sie soll den Hund "bewusst" wahrnehmen.Genau! Der Hund soll verknüpfen: "wenn ich dieses Ding sehe (in Deinem Fall den anderen Hund), dann fangen wir an dieses "Zeigen und Benennen"-Spiel zu spielen, das hat ein paar Regeln, aber die sind Strulle-einfach, das macht Spaß, und Belohungen kann ich auch noch einsacken. Prima Sache.
Es gibt dem Hund sehr eindeutige Spielregeln vor, die der Hund aber wirklich leicht befolgen kann, sofern sich der Mensch an einfache Regeln hält
Eine davon ist: Mach es dem Hund so einfach wie nötig.
Dazu muß man ein wenig seine Einstellung umkrempeln, dass der Hund einen Befehl, den man ihm gibt, "ausführen muß" und das man ihn "nicht damit durchkommen lassen darf", wenn er es nicht tut. Wenn man die Vorstellung hat, dass der Hund ja gerne würde, weil das für ihn eine Belohung abwerfen könnte, kommt man sehr viel weiter - dann ist es nämlich mehr eine Bitte. Ich FRAGE meinen Hund z.B. "kannst Du sitzen?", wenn ich in einer Situation bin, wo ich mir nicht sicher bin, ob er es da schon kann (z.B. weil er durch den anderen anwesenden Hund davon abgehalten wird). Wenn er es dann nicht kann, werde ich nicht sauer, weil er ja einfach nur mit "neee, hier geht das nicht" antwortet. Geht man dann z.b. zwei Schritte von dem anderen Hund weg und fragt erneut, klappt es sehr oft. Warum, weil auch Hunde Bedürfnisse haben. Ein wichtiges Bedürfniss ist "Sicherheit" - und wenn man etwas für nicht sicher hält, kann man halt gewisse Sachen dort nicht ausführen. z.B. ruhig daneben sitzen - oder das oft vorgeschlagene, "leg den Hund ins Platz!" Jaaaaaa, aber dadurch soll sich der Hund in eine noch gefährdendere Körperhaltung bringen. Selbst wenn man das Platz ausschließlich durch positive Bestärkung aufgebaut hat, versaut man sich das damit sehr wahrscheinlich, denn man "vergiftet" sich somit das Signal mit negativen Emotionen, die der Hund in der Situation hat...Also: erstmal "gar nichts" vom Hund "verlangen" - alles was nicht "anderen Hund umbringen" ist, kann je nach Trainingsfortschritt bestärkenswertes Verhalten sein. Das ist ein schwieriges Konzept - ich werde so oft gefragt, warum ich denn grad belohne, "der Hund hat doch nichts gemacht" - richtig - wenn er "nichts" in einer Situation macht, wo er genausogut rumprollen könnte, ist "nichts machen" bestärkenswertes Verhalten ;D
ZitatWir gehen öfter an einem Hund der hinter einem Zaun ist vorbei. Dort darf sie dann auch hin wenn sie sich vernünftig an der Leine benimmt, das heißt nicht ziehen etc., macht sie das darf sie nicht hin.
ZitatWie Du selber oben schreibst - wenn sie einen anderen Hund sieht, sind Leckerchen nicht interessant. Also sind sie auch kein funktionierender Bestärker in der Situation. Wenn sie "Hunde gucken" kann, ohne loszutöseln, dann lass sie halt gucken. Dann ist der Ablauf: Sie guckt, Du clickst und lobst ruhig und leise, wartest ein paar Sekunden, clickst wieder, loben, und so weiter.
ZitatDann kein Leckerlie geben, oder nur wenn sie dann zu mir guckt?
Pua.
Nachmal: Nicht immer sind Leckerchen der richtige Bestärker - wenn sie "Hundegucken" so interessant findet, dass sie Leckerchen dann nicht nimmt, ist "Hundegucken" der richtige Bestärker.
Ich weiß nicht, was der richtige Bestärker für "ich dreh mich zu Frauchen um" ist - versuch es mit einem Leckerchen. Möglicherweise nimmt sie es ja dann. Ich würd auf jeden Fall auch begeistert loben, denn das ist dann ja eine große Leistung, dass sie sich von dem anderen Hund lösen konnte. Und was ich auf alle Fälle machen würde ist, sie sofort wieder nach dem Hund gucken lassen.Zitat
ne
Clicken --> Belohnen --> gucken lassen --> Clicken --> Belohnen
Dem Click soll eine Belohung folgen. "Gucken lassen" kann eine Belohnung sein. Ich würde aber jeweils versuchen, ob eine andere Belohung genommen werden kann UND auf jeden Fall verbal loben.
Also das Leckerlie o.ä. geben immer geben oder nur wenn sie den Blick löst und zu mir schaut?Du mußt rausfinden, was in der jeweiligen Situation ein Bestärker für deinen Hund ist. Das kann Dir niemand anderes sagen, als Dein Hund. Aus diesem Grund steht da "belohen" und nicht "Leckerchen geben"
Natürlich benutze ich gerne Leckerchen, weil das einfach ist, und schnell im Ablauf, SOFERN der Hund eben für Leckerchen arbeitet.
Wenn der Hund Leckerchen für "unterhalb des gesetzlichen Mindestlohns" hält, oder gar in der Situation ekelig findet, ist "Essen aufdrängen" eine Bestrafung, keine Bestärkung... -
Na, das ist doch schon ganz schön viel. Und auch gut einsetzbar.
Fang erstmal mit den Sachen an - vielleicht auch in Kombinationen (sprinten und rumquieken ;D) drauf aufbauen kann man immer noch.
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Ich find die Sache mit den Clickern ja echt interessant und möchte das mit meiner Hündin auch machen.
Hab versucht mich durch die Seiten zu lesen, gebe aber zu das ich nicht alle geschafft habe. Also "schlagt" mich nicht wenn ich was frage was schon vorkamUnser "Problem" sind andere Hunde, Fahrräder und Autos. Andere Hunde findet sich alle soooo toll und möchte immer spielen.
Fahrende Fahrräder und Autos sind ihr ein bischen suspekt. Bis jetzt hab ich sie immer absitzen lassen und gesagt, Fahrrad, Auto,.. dann geht es zu 90%.Hast Du ausser dem Benennen noch was gemacht?
Zitat
Gestern musssten wir über eine Fußgängerampel gehen, dann kam ein Fahrrad, da konnte ich sie ja nicht sitzen lassen und dann wollte sie hin, mit bellen. Super,...
Bei anderen Hunden sitzen lassen klappt nicht, da ist nicht mit Spielzeug und Leckerlie "abzulenken".
Wenn sie an der Leine mal beim anderen Hund schnuppern darf, bekomm ich sie dann eigentlich auch schnell weiter mit. Aber Leine und Hundekontakt, das soll sie lernen das es das nicht gibt.Als aller erstes: Mit den Bestärkern soll NICHT "abgelenkt" werden. Leckerchen/Spielzeug werden als Belohnung eingesetzt. Das beinhaltet, dass man damit nicht "besticht", sondern erst das bestärkenswerte Verhalten markiert (mit Clicker oder verbalem Markersignal) und es dann bestärkt.
Meine Kunden lernen, wie das geht, mit der gesitteten Begrüßung an der Leine, weil sich das nicht immer vermeiden läßt. Z.B. weil irgendjemand seinen Hund zu meinem hin läßt... Passiert dauernd, ständig beschweren sich Leute in Threads darüber, und meistens folgt eine Beschreibung, wie beschi**en das wieder abgelaufen ist. Genau deshalb üben wir das, damit es klappt, wenn es mal muß ;D
Allerdings setzt das voraus, dass das Verhalten BIS zum Kontakt an der Leine einigermaßen gesittet ist, weil es sonst leicht in Pöbeln kippt.
Wenn ich allerdings einen Hund habe, bei dem die Begrüßung gut klappt, und es nur "laut" wird, wenn der Hund nicht hin darf, dann übe ich "gesittet bleiben, wenn ich nicht hindarf" mit "ich darf hin" als Belohnung.Zitat
Wir besitzen ein spezielles "Lobwort" wo sie dann weiß es gibt ein Leckerlie. Das klappt super und wenn ich es richtig verstanden habe wird das Clickern ja auch so aufgebaut Clickern=Leckerlie rein, oder?
Das dürfte ich also hinbekommen.najaaaaaaaaaaa, also wie schon mehrfach geschrieben - nicht alle Bestärker sind Essbar und nicht alles Essbare sind bestärker.
Löst euch davon, dass nur Leckerchen gehen. Wie Du selber oben schreibst - wenn sie einen anderen Hund sieht, sind Leckerchen nicht interessant. Also sind sie auch kein funktionierender Bestärker in der Situation. Wenn sie "Hunde gucken" kann, ohne loszutöseln, dann lass sie halt gucken. Dann ist der Ablauf: Sie guckt, Du clickst und lobst ruhig und leise, wartest ein paar Sekunden, clickst wieder, loben, und so weiter.
Was ich auch manchmal mache, wenn der Hund sitzen kann, den Blick aber nicht vom anderen Hund loskriegt, ist, clicken, loben und extremstbegehrtes Leckerchen dem Hund vor die Pfoten werfen, gucken lassen, clicken, loben und extremstbegehrtes Leckerchen dem Hund vor die Pfoten werfen, gucken lassen, clicken, und so weiter. Besonders, wenn der andere Hund sich irgendwann weit genug entfernt hat und dann ganz viele Leckerchen direkt vor dem Hund liegen, dann können die plötzlich aufgesammelt werden. Meistens klappt das von Mal zu Mal schneller, und irgendwann kann sich der Hund auf den ersten Click umorientieren.Zitat
Ist das Clickern denn immer mit zeigen und bennen verbunden?nein, wieso sollte es. Der Click ist ein Markersignal, dass dem Hund sagt "das Verhalten gefällt mir, dafür bekommst Du eine Belohnung" (weil es ausserdem noch mit ausschließlich für den Hund angenehmen Konsequenzen verknüpft ist, löst es ausserdem auch noch angenehme Gefühle aus, was für diese Art von Training superpraktisch ist. Weil man ja genau das will ;D)
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Jetzt mal auf unsere Situation mit dem Hundekontakt.
Ich hab bis jetzt immer versucht sie weiter mitzubekommen und abzulenken, vielleicht war da schon das Problem. Aber wenn ich sie absitzen lasse, haben 95% der Hundehalte ihre Hunde zu Ihr gelassen, super,... da bin ich dann angegangen sie weiter zu "ziehen".Sag denen, dass Du keinen Kontakt an der Leine willst. Nicht bitten, nicht begründen, einfach sagen "Halten Sie Ihren Hund zurück". Erst wenn die nicht stoppen, sagst Du Deinem Hund, dass Ihr jetzt geht. Und sag es ihr so, dass da Inhalt für den anderen Hundehalter drin ist: "Oh, wieder einer, der keine Rücksicht auf andere nehmen kann. Dann müssen wir WEITER gehen"
Das Signal für den Hund ist WEITER - der Rest ist für den anderen Hundehalter. ;D
"WEITER" kannst Du ganz leicht aufbauen. Ich benutze dazu zwei Situationen. Wir mußten anhalten (Straße überqueren, z.B) dann sage ich einfach "Weiter" bevor wir wieder losgehen da der Hund vermutlich eh weitergehen wollte, wird die Ausführung direkt durch das Verhalten bestärkt.
Zweite Situation: Hund steht irgenwo rum und schnüffelt. Ich lasse ihn FAST fertig schnüffeln, sage weiter, warte eine Sekunde und gehe dann los und ziehe ihn so sanft wie möglich mit. Dann clicke ich den allerersten Schritt, den der Hund macht, der nicht nach "mach ich nur, damit ich nicht umfalle" aussieht.Zitat
Also ich würde es so aufbauen:Mein Hund schaut anderen Hund an lockerer Leine an: clicken, clicken, clicken, Hund guckt zu mir clicken und Belohnung. Richtig?
ne
Clicken --> Belohnen --> gucken lassen --> Clicken --> Belohnen
Dem Click soll eine Belohung folgen. "Gucken lassen" kann eine Belohnung sein. Ich würde aber jeweils versuchen, ob eine andere Belohung genommen werden kann UND auf jeden Fall verbal loben.Zitat
Was ist wenn Hundi an der Leine zieht und anderen Hund anguckt? Trotzdem clicken? Dann würde ich ja wahrscheinlich das ziehen bestärken, oder?
Man kann nicht alles gleichzeitig bearbeiten. Daher sollte man sich entscheiden, was einem erstmal wichtiger ist. Und man kann auch darüber nachdenken, ob es nicht weitere Werkzeuge gibt, mit denen man an der Leine ziehen verhindern kann. Ich verwende da gerne den angekündigten Geschirrgriff, denn da wird (im Aufbau) eh Zug ausgeführt (von mir) und wenn das Signal steht, dann bewirkt es, dass der Hund auf das Signal sich setzt oder stehen bleibt, und wer steht oder sitzt kann nicht an der Leine ziehen, ausser dem Mensch hält die Leine straff ;D
Ein Top-funktionierendes Sitz-Signal hilft auch - wer sitzt, kann nicht ziehen, wie schon gesagt...Zitat
Und wann führt man das "Wort" ein z. B. wo ist der Hund? Direkt wenn man mit der Übung anfängt und mein Hund den anderen anguckt?
Das ist im ersten Beitrag genau beschrieben. Lies das da doch einfahc noch mal nach.Zitat
Benutzt ihr den Clicker immer. Also auch wenn ihr ein Platz oder ä. fordert, oder nur bei neuen Dingen und schleicht es langsam aus wenn es perfekt klappt?
Und wie sieht es bei der Leinenführigkeit aus? Also wenn mein Hundi zieht, bleibe ich stehen und sage zurück, dann geht Hundi ein zwei Schritte zurück und läuft dann zu 95% an lockerer Leine, wrid dafür auch geklickt?
Also im Moment mache ich es so, wenn Hundi super an der Leine läuft, belohne ich ihn zwischendurch mit dem Lobwort=Leckerlie.Ich benutze für fast alles Markersignale - nicht notwendigerweise den Clicker - aber schon bevorzugt, weil ich damit einfach präziser bin. Natürlich schleichen sich die Markersignale aus, weil man ja nicht mehr z.B. jeden Schritt an lockerer Leine markiert. Allerdings schleiche ich nie ganz aus. Was ich stark variiere ist, WOMIT ich bestärke.
Zitat
Hab mir jetzt schon mal zwei Clicker bestellt um zu schauen mit welchem ich besser klar komme. Einmal den aus dem Link etwas weiter oben und dann noch so ein Softclicker.
Mal schauen.Hab mich schon durchs www gewühlt und mir einige Videos dazu angeguckt, habt Ihr sonst noch tipps wo ich mich schlau lesen/sehen kann?
der Leonard Cecil hat eine sehr umfangreiche Sammlung: