bisher findet Crispel Böller extrem Lecker
Beiträge von Shoppy
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Warum machst Du es Euch so schwer?
Erst mal würde ich auch wirklich sicher stellen, dass sie "auf Deinen Platz" auch wirklich versteht.
Ich habe das geclickert: zuerst reichte ein Blick in Richtung Decke, dann mußte er einen Schritt in die Rtchtung machen und nach einigen Trainingseinheiten kam der Click erst, wenn er bis zu seiner Decke gelaufen ist - erst dann hat das ganze einen Namen ("Crispel, Decke!") erhalten. Das ist wichtig, damit der Hund auch sein (richtiges) Verhalten mit dem gewählten Singal verknüpfen kann.
Parallel dazu traniert man so SAchen, woe "Sitz", "Platz", "Bleib" demzufolge kann man auch irgendwann "Bleib" am Ord "Körbchen" oder "Decke" üben.
Wenn man all das gerade nicht üben kann, kann man den Hund davor bewahren, Fehler zu machen indem man es ihm verunmöglicht z.B. das Sofa zu erklimmen (indem man z.B. eine Hausleine in der nähe des Körpchens anbringt und den Hund damit im direkten Körbchenumkreis "festtackert".
Denn genau genommen belohn irg im
Moment ständig "runter" - dazu muß Hundi aber erst mal "rauf"... -
Zitat
Welche Mittel wir dazu im einzelnen eingesetzt haben, würde den Rahmen jetzt sprengen, aber ich bin der Meinung, dass ein Welpe in den ersten Wochen (er ist gerade mal 9 Wochen in deren Haushalt!) ein so starken Folgetrieb hat, dass man ihn anders motiviert bekommen sollte.
Den ersten Satz finde ich gut
- im Ernst. Da das doch genau aufs Problem trifft, würde eine genaue Beschreibung doch nur hilfreich sein.
Ich habe ja auch nicht behauptet, dass eine Schleppe die einzig wahre Möglichkeit ist. Ich habe sie auch sehr sparsam eingesetzt. Denn wie bei allen Hilfsmitteln ist sie eben immer in Gefahr zur Krücke, ohne die es nicht mehr geht, zu mutieren.
Wahr ist aber auch, dass nicht alle Hunde einen so kleinen Radius haben, wie z.B. Hütehunde - da ich einen Ridgeback habe, weiß ich genau, wovon ich spreche. Der kann vierhundet Meter Weg sein und mir imer noch "folgen". Jäger würden das möglicherweise aber doch anders interpretieren.
Ausserdem hatte ich eine konkrete Trainingsübung beschrieben, in der ich die Leine einsetze und ich hatte geschrieben, wie ich sie einsetze und wie nicht...Zitat
Okay.....4 Monate, das sind nach Adam-Riese exakt 16 Wochen und hier haben wir die Schleppleine eingesetzt, da wir anders einfach nicht zu dem Hund durchgedrungen sind. Die ersten 4 Monate war er ganz allein auf sich gestellt, nur das man ihn fütterte und gelegentlich vor die Tür setzte - aber Bindung hat es nie gegeben. Folglich beäugte uns dieser Aussie recht misstrauig und hat sich anfangs auch einen feuchten Dreck um uns oder unseren Kommandos gekümmert.Jetzt habe ich Michelle leider nicht gefragt, seit wann der Hund im Haus ist. Sollte der Welpe seit der 8. Woche im Haushalt leben, dann haben sie offensichtlich etwas falsch gemacht. Denn ein Welpe, egal welcher Rasse, folgt in den Lebenswochen 8-12 seinem Herrchen/Frauchen auf Schritt und Tritt.
Das stimmt so leider einfach nicht - es gibt auch unter Welpen schon die total explorativen Typen, die immer wissen wollen , was auf der anderen Seite der Hecke los ist.ZitatHier hätten die Weichen gestellt werden müssen indem man dem Hund ganz klar deutlich macht, dass es etwas wunderbares ist, wenn man zurückkommt bzw. gar nicht erst losrennt. Und das geht zweifelsohne auch OHNE Schleppleine. Aber wahrscheinlich wurde stattdessen, während der Labbi schnüffelte oder einen Apfel frass, schön auf Hundi gewartet bis er fertig war. Dann hat der Labbi seine Leute gut erzogen!
Es ist weder besonders fair noch hilfreich, hier einfach Fehler zu unterstellen, denn "hätte, wäre sollte" ändert nichts an der Tatsache, dass Michelle jetzt an einem Verhalten arbeiten will, das der Hund eben jetzt zeigt, warum auch immer.Zitat
Ich muss meine Meinung aber korrigieren, sollte der Hund jetzt erst in diesen Haushalt gekommen sein (so wie es bei unserem 2. Aussie war). Hier kann durch die Vorgeschichte soviel "versaut" worden sein, dass man tatsächlich zur Schleppleine greifen muß, da die Prägephase des Welpen ordentlich verschludert wurde.Unser Momo läuft nunmehr seit 2 Jahren an der Schleppe und das wirklich OHNE Ausnahme! Jetzt allmählich haben wir ihn soweit, dass wir damit beginnen können, die Schleppe schonmal loszulassen und er sie einfach hinter sich herzieht. Das werden wir den Winter über auch noch durchziehen und dann hoffentlich sind wir dann soweit, dass wir die Schleppe Stück um Stück kürzen können, damit wir auch mit dem 2. Aussie Freilauf machen können, wann immer wir das wollen.
Also generell die Schleppleine aussen vor zu lassen, war sicher nicht korrekt von mir....aber ich bleibe dabei wenn ich sage, dass wenn die Bindung Mensch-Hund und umgekehrt nicht richtig funktioniert, dies auch nicht mit der Schleppleine zu korrigieren ist.
Ansonsten kann ich Schleppleine ebenfalls empfehlen, uns jedenfalls hat sie sehr weitergeholfen und ich hoffe, dass der Welpe von Michelle nicht vorher in einer verkorksten Familie gesteckt hat und sie nun mit einem verwurschteltem Welpe arbeiten muss. Wir merken es heute noch, nach über 2 Jahren, dass Momo die ersten Lebensmonate regelrecht "verpennt" hat.
Lg
VolkerJetzt steige ich ehrlich gesagt, nicht mehr durch. Was denn nun??
Als Du Momo bekommen hast, hattest Du ein Problem mit seinem Verhalten und daraus die Konsequenz "Schleppleinentraining" gezogen.
Michelles Hund zeigt mit 17 Wochen ein für sie problematisches Verhalten und soll genau diese Konsequenz nicht ziehen?Hunde sind keine Maschinen - auch bereits gelernte Sachen "funktionieren" manchmal einfach nicht, werden vorübergehend ausser Betrieb gesetzt, oder werden, schlicht und ergreifen verlernt.
Egal, was der Grund ist, wichtig ist, dass Michelle jetzt was unternimmt - um noch mal auf meinen Ausgangspost zurück zu kommen:
- falsches Verhalten durch gegeignetes Management (z.B. Schleppleine) verhindern
- weiter Trainieren
- über die Art und Qualität der Verstärker nachdenken.Wobei ich die Reihenfolge der Punkte bewußt so gewählt habe.
Einmal ist kein Mal.
Zweimal ist ein Trend.
Dreimal ist eine Gewohnheit.
Oder anders ausgedrückt, Übung macht den Meister - wer die Gelegenheit hat, "Fehler" immer wieder zu machen, wird eben Meister darin... -
Und der Tatsache, dass eine gewisse Trainerin wöchentliche TV-Werbung dafür fährt...
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Zitat
Hallo,
jetzt ist ja eh die Zeit für gute Vorsätze - und nachdem mein Hund Jacko heute morgen wieder angefangen hat Jogger zu jagen, brauche ich ein Jogger-Anti-Jagdtraining. Wenn das klappt wird es auf Nordic-Walker, Mofa- und Radfahrer ausgeweitet.
Nun wäre mir ja ein Trainingsprinzip schon klar: die Situation provozieren und dann gezielt eingreifen und rechtzeitig unterbinden.
Mein Problem ist: solche Situationen passieren uns bei unseren Gassi-Runden relativ selten, und dann eben leider oft völlig überraschend - so das mir das mit dem rechtzeitig eingreifen nicht gelingen will.
Du könntest entweder versuchen, Deine "Gassirunden" an orte zu verlegen, wo relativ zuverlässig die Zielgruppe Deines Hundes auftauchen wird. Ich würde auch nicht warten, bis er jagt, sondern ihn schon beim ersten Erblicken des "Zielobjekts" mit irgendwelchen tollen Aufgaben zu beschäftigen. Meine definition von "tollen aufgaben ist" - egal wie leicht oder schwer - solange Jacko sie meistern kann, sodass Du belohnen kannst, was der Futterbeutel hergibt.
Dabei sollten die Aufgaben möglichst interessant und vielseitig (je mehr Hundetrick er kann um so besser) sein. Genauso ist Abwechslung bei der Belohnung wichtig.
Ausserdem - je gewöhnter er ist, dass er Sachen mit Dir zusammen macht, desto weniger wird er von anderen Sachen abgelenkt. Das ist, glaube ich, ein wichtiger Punkt, der mir erst seit ein paar Monaten so richtig klar wird (ist das nicht furchtbar
) - Gelernt habe ich das an Polly, einer Husky-Labrador-Dame, deren größes Hobby ist es, mitten auf einem extrem matschigen Feld Mäuselöcher auszuheben... Und dabei keinesfalls auf Rückruf zu reagieren, weshalb Herren regelmäßig in den Schlamm steigen muß um sie vom Felde "zu ernten".
Sie darf aber auch quasie während des ganzen Spaziergangs un"bearbeitet" vor sich hin laufen, da schnüffeln, hier schnüfflen, da komisches Zeug essen, und dort im Misthaufen wältzen, uaaa.)
Crispel beißt auch mal gerne in einen Pferdeapfel, aber dadurch dass er etwa alle 5 Minuten irgendwelchen Zirkuskram mit mir machen "muß", ist er im ganzen viel leichter von irgendwelchen anderen spannenden Sachen ablenkbar. (abgesehen davon, dass wir Rückruftraining ohne Ende gemacht haben...).Jedenfalls: wenn Du immer Aufmerksamkeit von Jacko einforderst, wenn so ein Zielobjekt am Horizont auftaucht, wird er Dir irgendwann den Job als "Radarturm" abnehmen, und Dir die "Futterautomaten-Auslösepersonen" anzeigen - HE, FRauchen, da kommt ein Jogger, wo ist mein Keks!" Und schon ist er von selber mit der Aufmerksamkeit bei Dir und nicht beim Jogger. An diesem Punkt schiebst Du zwischen "Joggersichtung" und Kekslieferung eine Aufgabe, wie Sitz, Platz, Touch, Rolle, Drehen, oder was auch immer Jacko so drauf hat.
"Wir" haben eine Weile lang Jogger mit einer Spielverbeugung begrüßt, das kam sehr gut an!ZitatNur das Leine-Pöbeln wenn er andere Hunde sieht macht er überall. In der HuSchu beruhigt er sich dann im Laufe der Stunde. Leider hat man bei zufälligen Hundebegegnungen eigentlich nie soviel Zeit.
Ich suche also quasi Sparrings-Partner - hab ich auch schon hier im DF in einem entsprechenden Thread.
Oder habt ihr noch eine andere Idee, wie ich das vielleicht auch alleine üben kann?
geht im Prinzip genauso wie mit den Joggern. Vielleicht findest Du ja auch hierfür eine STelle, wo du aus einer für Jacko geeignetn Distanz angeleinte Hunde an Dir vorbei ziehen lassen kannst.
z.B. auf einer Wiese in einem Leinenzwang-Park (in dem auch wirklich die meisten an der Leine gehen....) Oder auf einem Parkplatz an einer Hundeschule... oder so was in der Art...ERGÄNZUNG:
Der Unterschied HuSChU/REales Leben kann auch durch Dein Verhalten zustande kommen.
Crispel ist der totale "Seminarstreber". Das liegt aber nicht an ihm sondern an mir - ich will mich nicht blamieren und strenge mich also mehr an. Ich bin präzieser in der Singalgebung und natürlich habe ich besseres Essen dabei.
Es ist, im Prinzip sozusagen der "falschrumme" Vorführeffekt
Was auch noch hinzukommt: auch die anderen Huha und deren Hunde sind "auf der Arbeit" - also auf eine Aufgabe konzentriert.
Hunde im Realen Leben sind aber oftmals nicht so sehr auf eine Aufgabe konzentriert, jedenfalls nicht beim einfachen "Gassiegehen" - da dürfen sie schließlich "einfach nur Hund sein" und schon "kümmern" sie sich um andere Hunde, Jogger, Autos, Fahrradfahrer, Kanninchen, Hasen, Rehe.... -
Zu dritt spielen ist oft problematisch.
Ich würde immer nur zu zweit spielen lassen.
Entweder Deine beiden und die andere ist an der Leine.
Oder der Kleine mit der anderen und Deine große ist an der Leine, oder die beiden Hündinnen spielen und Dein kleiner ist an der Leine (wenn sie hier den kleinen verdreschen wollen mußt Du unbedingt eigreifen.Überhaupt habe ich es nicht so mit dem "die machen das schon unter sich...."
Aber ich kann von hier aus nicht beurteilen, wie Du das "sie drischt auf ihn ein" meinst - da Du es ja in Häkchen gesetzt hast, nehme ich an, dass es sich um harmlose Zurechtweisungen handelt und nicht wirklich um "Dresche".Nichtsdestotrotz stellst DU die Hausregeln auf. Wenn es keine Hunde wären, sondern Deine Kinder würdest Du der 5 Jährigen ja auch nicht erlauben den Kleinen zu ohrfeigen, egel ob er ihr nun die Barbie geklaut, oder "nur böse geschaut" hat.
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Zitat
wie es auch kommen musste unsere große hat ne kaustange wieder gefunden die kleine ist gleich zu ihr hin um zu sehen was sie da im mund hat wie es kommen musste hat die große sie geschnapt und die kleine hatte ne kleine stelle an der schnazue gehabt wir waren alle erschrocken da wir sowas nicht von unsere großen kenne da sie eigentlich sehr lieb zu anderen hunden istHallo Tina,
Wie die anderen ja schon geschrieben haben - es klingt für mich nach normaler Welpenerziehung.
Nur an der Resourcenverteidigung würde ich arbeiten.
Du kannst der Welpette beibringen, dass wenn die große was tolles hat, es bei Dir was besseres gibt (und natürlich auch umgekehrt).
Ich habe öfters eine extrem futterneidische Gasthündin da - seid dem Übe ich das mit meinem Hund verstärkt. Wenn sie was bekommt, bekommt er gleich anschließend was viiiiiel bessers. Dazu werfe ich ihrs auf den Boden und schnell wie sie ist, findet sie es sofort - Crispel schaut gar nicht mehr hinterher - er weiß wo seins her kommt.
Wenn ich nicht werfe "kündige" ich auch an, wer als nächstes was bekommt, also: "eins für Crispel" -> Keks landet im Crispelmund / "Eins für Emmy -> Keks landet im Emmymund.
Emmy ist wirklich extrem und wenn sie "Meins" wäre, würde ich noch tiefgreifendere Sachen üben, aber so trenne ich sie einfach beim Füttern, denn sonst wäre sie inzwischen zum Medizinball mutiert und der Crispel ein Klappergestell.Aber versuch es erst mal so, und wenns weitere Probleme gibt, meld Dich noch mal!
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Lieber Volker,
Die Schleppleine ist einhervoragendes Hilfsmittel - es ist hervoragend geeignet zu verhindern, dass ein Hund dummzeug lernt, dass man nachher durch Monatelanges Training "abgewöhnen" müßte.
Das Alter des Hundes ist komplett nebensächlich.
Wenn ein WElpe mit 9 Wochen auf Freiheitsfüßen wandelte, würde ich auch in dem Fall eine Schleppe empfehlen. Oder wenn einem gut erzogenen 15jährigen aus Alterstarrsin plötzlich die Wanderslust überkäme ebenso.Wichtig ist nur, dass man die Schleppe nicht als "Hundeschleifmaschine" (sprich: zum Zurückschleifen) verwendet.
Wenn der Hund an der Schleppe einen Fehler macht (z.B. nicht auf den Rückruf reagiert) kann man das so lange ignorieren, bis Hundi von alleine einfällt, dass da nach "was" am anderen Ende der Schleppe ist. Ohne Schleppe MUSS mensch reagieren, und schon hat man unerwünschtes Verhalten belohnt...
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Melanie hat schon wichtige Sachen gesagt.
Vor Allen Dingen ist die Sache mit der Distanz wichtig (also der Särke der Ablenkung). Je größer die ist, desto unmöglicher wird die Ausführung des von Dir gewünschten Alternativerhaltens.Du mußt also in gröerer Entfernung üben.
Und eventuell mußt Du ein anderes Alternativverhalten üben.
Vielleicht ist Weitergehen (ohne Anspringen des anderen Hundes) nicht Möglich. Vielleicht ist ein Abwenden und ein Vorsitzen mit Blickkontakt zu Dir besser.
Denkbar ist auch ein Bogenlaufen.Aber egal für was Du Dich entscheidest. Du mußt an der "Ansprechbarkeit" Deines Hundes arbeiten. Dazu würde ich folgende Übung machen (vorab: ich habe kein "Schau mich an" sondern benutze nur den Namen meines Hundes als Aufforderung mich anzusehen...).
Du bist mit Deinem Hund an dem für Deinen Hund langweiligsten Ort der Welt und ausser Euch gibt es da nur ein Schälchen mit dem Allerleckersten-Essen des Jahrtausends und ein hungiges Hundebäuchlein...
Jetzt wartest Du ab, bis Dein Hund Dich ansieht, Du sagst blitzartig: "Cleo, fein*" und gibst umgehend ein Leckerchen (* wenn Du clickerst kannst Du natürlich statt des "fein" clickern).
5-6 Mal wiederholen. Die Sessions mehrmals am Tag wiederholen. Ich würde das eine Woche lang jeden Tag mehrmals machen. Jeden Tag in einem anderen Zimmer.
WICHTIG Du sagst den Namen, WEIL sie Dich ansieht, nicht DAMIT sie Dich ansieht!!!Wenn Du ein "Schau mal" hast, kannst Du das im nächsten Schritt einbauen:
Sie sieht Dich an: "Cleo, Schau mal, fein" Leckerchen. Wiederholen wie oben.Wenn das alles im Haus klappt, fängst Du das Ganze draussen an - am zunächst langweiligsten draussen-Ort der Welt
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Nach und nach wechselst Du die Orte und die Situationen, sodaß der Schwierigkeitsgrad gesteigert wird.Wenn Du so weit bist, fängst Du an "Cleo (schau mal)" zu sagen, wenn sie Dich gerade nicht ansieht (sie aber auch nicht gerade in irgendwas anderes extrem vertieft ist) - gelingt das ist das Anlass für einen Jackpot.
Ich würde das Spielchen abwecheln, manchmal "Cleo, schaumal" sagen, wenn sie Dich ansieht und das dann belohnen und manchmal "Cleo, schau mal" wenn sie Dich nicht ansieht. Und bei letzterem würde ich die Jackpot-Frequenz recht hoch halten.
Wenn dieses wiederum klappt, machst Du es draussen aus der Bewegung heraus (ma Besten erst mal an der Leine). Das kannst Du etwas erleichtern indem Du einige Schritte rückwärts gehst - wenn Sie Dir dann hinterherwendet sagst Du genau in dem Moment "Cleo, schau mal". So hast Du dann zwei starke Signale: einam das schon gut konditionierte verbale Signal und ein Körpersignal (rückwärtsgehen).
Auch das übst Du wieder unter steigenden Ablenkungen, und dann sollte es Euch langsam in Fleisch und Blut übergegangen sein, dass diese Signale ein Abwenden von einem anderen Hund möglich machen...
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Ich finde es wichtig, etwas zu unterscheiden nämlich Angst (was eine Emotion ist) und Angstverhalten, was, wie der Name schon sagt, ein Verhalten ist.
Verhalten kannst Du bestärken.
Emotionen kannst Du nur durch klassisches Konditionieren verändern.Das heißt:
Wenn Dein Beagle Angst vor etwas hat, siehst Du das unter Umständen daran, dass er Angstverhalten zeigt. Theorethsich könnte er auch Angst haben, ohne dass er Angstverhalten zeigt (z.B. indem er sich einfach gar nicht bewegt). Auch könnte er "Angstverhalten" zeigen ohne wirklich Angst zu haben.
Was ist nun Dein Ziel? Das er kein Angstverhalten zeigt, oder dass er die Angst vor einer bestimmten Situation verliert?