Lieber Steffen,
bitte LIES doch endlich mal was wir schreiben. Es geht nicht um METHODEN
Lieber Steffen,
bitte LIES doch endlich mal was wir schreiben. Es geht nicht um METHODEN
Hühner können auch Farben unterscheiden...
Gerne
nächstens versuche ich es dann auch mal ohne Rechtschreibfehler... ![]()
Huhu,
was sagt denn Dein Gefühl, macht er dass weil er zu denen hinwill (Frust) oder weil er sie sich vom Hals halten will (Angst).
Ich würde da nämlich leicht differenziert herangehen.
Was ich aber auf alle Fälle erst mal machen würde:
- Ein Entspannungssignal einführen.
- Einige "Werkzeuge" eintrainieren (Fußgehen, Umkehrsignale, Aufmerksamkeit, Reagieren auf seinen Namen, "Sitz" und so was) - also Sachen, die Dir erstmal bei "Managen" einer Situation helfen, und die Dir später bei dem gezielten Training dieser Situationen enorm helfen.
- ziemlich viel zum Thema "Gegenkonditionierung" und "Desensibilisierung" und "klassische Konditionierung" lesen - das wirst du nämlich brauchen, um Dir Trainingspläne zu entwerfen.
Hühner können es auch...
Hallo Mareike,
mach noch mal einen Schilddrüsentest THS und T4 sind nicht genug (es gibt noch weitere Werte: T3, freies T4, freies T3 T4Antikörper und T3 Antikörper) und gleich die weitere Frage dazu - lagen die Werte im Oberen, im Mittleren oder im unteren Reverenzbereich? Tierärzte sagen gerne mal "sind okay", wenn die Werte im Referenzbereich sind, wenn sie aber im unteren drittel sind, kann das eben schon zu wenig sein!! Das ist sehr individuell. Das darf ich jetzt gleube ich eigentlich nicht aber: schau mal im yorkie-forum - da gibt es eine sehr gute "schilddrüsen-rubrik" - schau nach Beiträgen von BeaSin.
Zu dem Buchtipp: nicht nur eins ![]()
z.B. Nicole Wilde "
Der ängstliche Hund: Stress, Unsicherheiten und Angst wirkungsvoll begegnen"
James O'Heare "Aggressionsverhalten des Hundes"
auf Englisch:
Pamela Dennison "How to right a dog gon wrong" und "Bringing light to Shadow"
Emma Parsons "Click to calm"
Oh ja, versuch das mal - ich würde z.B. Blau und irgend eine andere, Hellere Farbe nehmen (vielleicht Gelb).
Ode rauch Symbole. Rechteck für Rechts
und und Kleis
für Links.
oder so.
Ziegen, so habe ich mir sagen lassen, können das... Dann sollten hunde das och auch können...
ZitatSobald ich die Leine Abmachen möchte und er das klimpern hört Beißt und springt er schon wie ein irrer. Manchmal sieht es so aus als würde er unwahrscheinlich viel Energie aufbauen und er weiß nicht wie er sie entladen soll. Beim Training selbe ist er Super.
Das ist eine Schöne Übunb, mit Der Du anfangen kannst. Nimm den Springerdiner ('schuldigung, mußte raus
) und begib Dich in eine Situation, wo er Dich hochwahrscheinlich anspringen könnte, und Du ihn zweitens mit nettem Freilauf belohnen kannst UND ihn ausserdem vorher an irgendwas Umreissfestem anbinden kannst.
Hund ist also angebunden und Du bewegst Dich auf ihn zu. Bleiben seine vier Füße auf der Erde, lobst und belohnst Du das - bei jedem einzelenen Schritt, den Du machen kannst, während Dein Hund alles macht ausser Springen. bist Du schadlos bei ihm angekommen, gibtst Du ihm eine kleine Handvoll Leckerchen und gehst wieder einige Schritte zurück. Und startest das gleiche Spielchen: Einen Schritt, Hund steht, "fein" Leckerchen. Einen weiteren Schritt, Hund steht, "fein" , Leckerchen.
Springt Hundi, sagst Du "uups", drehst Dich um und gehst zurück an Deinen Startpunkt. Nach einer weile wird er begriffen haben das "four on the floor" für ihn lohnenswerter (erstens bekommt er essen, zweitens und das ist hierbei noch wichtiger - du kommst ihm näher) als "Springindieluft".
Du solltest also in der Lage sein, bis zu ihm hinzugehen, ohne dass er Dich anspringt.
Das Übst Du mehrmals am Tag und an verschiedenen Orten.
Wenn das gut klappt, kommt das nächste Level: Hundini ableinen, ohne umgerannt zu werden. zum aufwärmen kannst Du noch mal die "Näherungsübung" machen. Klappt das gut, beugst du Dich MINIMAL und langsam vor, so als ob Du die Leine abnehmen wollen würdest.
Springt er "uups", weg ist Frauchen (ein Schritt rückwärts um ans dem Leinenradius zu kommen reicht). Wenn er die Annäherung-Übung wirklich verstanden hat, wird er ziemlich schnell lernen, dass er auch sitzen oder stehen bleiben soll, wenn Du eine "ich mach Deine Leine ab"-Bewegung machst. Bleibt er ruhig, lobst und belohnst Du das wieder.
Springt er gibt es das bereits bekannte "uups"+wegtreten.
Wiederhole es einige Male (erfolgreich) und nimm ihm schließlich als Superjackpot tatsächlich die Leine ab und lass ihn sausen.
ZitatAuch laufen oder etwas schneller gehen geht nicht mehr.
Das ganze wird aber immer mit Gebel und gejault begleitet wenn ich Ihn
Mit anderen Hunden oder auch unserer Hündin sehe macht er diesen jaul Gebel
auch und zwar immer wenn er sie zu toben auffordert.
Es ist echt schwer das zu beschreiben.LG Simone
Bellen gehört offenbar zu seiner Spielauforderung - das ist okay für Hunde, nicht so schön für Euch, und besonderst dann Anspringen und beißen sollte nicht zur Spielaufforderung gehören.
Das könnt Ihr gut zu zweit üben. Dazu sollte Dein Mann evtl. den Hund an einer längeren Leine haben und Du gehst so nebenher. Dann bewegt ihr Euch ein wenig schneller - für genau zwei Schritte: so schnell wird er sich Möglicherweise nicht hochpusten - dann werdet ihr zu Zeitlupenmenschen und lobt sofort sein noch nicht hochgeplustertes Verhalten. Ihr müßt also extrem schnell zwischen "ich mach Action" und "wir sind ruuuuuuuuuhiiiiiiig ung gelaaaaaasseeeeeeeeeeeeen" wechseln. Ziel ist dabei erst mal, dass er erstens gar nicht so schnell hochfährt UND dass, wenn er es doch mal tut, er schnell wieder runterkommt.
Hilfreich dafür sind auch weitere Impulskontrollübungen (Reizangel, Bleibübungen (besonders unter sich steigernder Ablenkung) und ein konditioniertes Entspannungssignal.
ZitatDas hab ich mittlerweile auch verstanden -
Wirklich?
Warum schreibst Du dann hier:
ZitatMeiner einer fährt mit der Spielschiene super - im Gegensatz dazu kenn ich aber auch genug Hund die man damit gar nicht erreicht oder bei denen beispielsweise eine Beisswurst unerwünschte Nebeneffekte auslösen könnte. Muss man ja auch mal ganz klar sagen.
Das Markersignal sagt, dass das, wofür der Hund arbeitet, jetzt gleich geboten wird. Das Markersignal ist nicht die Belohnung, er ist nur der Prophet, der die Belohnung ankündigt.
Eine weitere etwas schräge Übertragung für ein Markersignal ist Geld. Das Erhalten von Geld ist toll - wäre es aber nicht, wenn das Geld nicht für etwas stehen würde - nämlich für all die Dinge, die man damit machen/kaufen kann.
Zitat...aber immer noch nicht wieso der Clicker DAS Mittel der Wahl sein soll?
Es ist eine Möglichkeit die man nutzen kann, um ein erwünschtes Verhalten zu trainieren. Aber eben nur eine Möglichkeit von vielen anderen.
Stimmt, andere Möglichkeiten sind eben nicht so präzise. Ich vermute, Du hast ein Markersignal - Du weißt es nur nicht. Es ist irgendwas (und es kann sein dass Du mehr als ein Signal hast...), was Du sagst oder tust, dass deinem Hund sagt, dass das was er macht richtig ist und gleich belohnt wird.
ZitatVersteh mich nicht falsch - aber das ist wie wenn ich sage, es gibt neben Agility keinen anderen Hundesportarten die gut sind. Manch ein Hund fährt vielleicht auf´s Agility total ab und ein anderer hat schon keinen Bock mehr, wenn er eine Hürde aus der Ferne sieht. Dafür hat der Springteufel aber keine Lust auf UO und läuft gar nicht oder nur Mist zusammen. Dafür ist der Springunlustige aber DER Obiedience Hund schlecht hin.
Nein, das ist nicht das gleiche.
Ich werde es nämlich furchtbar schwer haben, einem Fisch Hundeagility beizubringen, ganz egal, wie ich versuche, das anzustellen. Ich kann aber mittels Markersignal problemlos den Fisch "Fischagility" beibringen.
Es geht nicht um "Was" es geht ums "wie" und Lerngesetze gelten nicht nur für Hund X, sondern für alle Lebewesen, die einen Hirnstamm besitzen und sich ernähren.
Clickertraining ist die Anwendung dieser Lerngesetze unter Zuhilfenahme eines (oder verschiedener) Markersignale.
Viele HuHas haben ein Markersignal für eine positive Bestrafung - das Wörtlein "Nein"... Nur nennt es keiner so - trotzdem ist es eins!
ZitatWas ich einfach damit sagen möchte, es gibt nicht DAS Hundeerziehungshilfsmittel, nicht DIE Hundeerziehung, nicht DEN Problemlöser, nicht DEN Hundesport, nicht DEN Trainer, nicht DAS Buch, nicht DAS Wissen. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, welche für das HF / Hund (wohlgemerkt) Team - die bester Möglichkeit ist, muss jeder für sich entscheiden.
hier wieder, Du sprichst von "Was" - und ich vom "wie" und ich meine damit nicht ob ein Hund "Sitzt" mit Poporunterdrücken, mit LeckerchenüberdenKopfhalten, durch Freeshaping oder durch "einfangen" lernt - Ich spreche davon, dass Menschen mehr oder weniger geschickt Signale abgeben, die dem Gegenüber mitteilen, ob das Verhalten gut oder schlecht war - Weil das "gegenüber" gelernt hat diese Signal mit einer Konsequenz zu assoziieren.
Ich finde am Clicker klasse, dass man damit KEINERLEI Interpretationsspielraum offen läßt: Wenns clickt, wars gut, wenns nicht clickt, war es nicht gut genug. Nein, das ist ein bißchen gelogen: wenn es nicht clickt, könnte man versuchen zu interpretieren, war es jetzt nur nicht gut genug, oder war es ganz falsch... Aber das ist was was der Hund problemlos durch weitere Versuche rausbekommt.
Ich will aus dem "mehr oder weniger geschickt - und auch mehr oder weniger beabsichtigt und damit gezielt" ein "bewußt eingesetzt" wird.
Man muß dazu nicht notwenigerweise einen Clicker (Meeressäuger-Trainier nehmen eine Pfeife, Fischtrainer nehmen gerne einen Laserpointer, Trainer von tauben Hunden nehmen z.B. ein Vibrationshalsband) benutzen. Ich finde es aus diesem Grund nicht wirklich geschickt, dass "Clickertraining" Clickertraining heißt. "Training mit Markersignal" wäre weniger verwirrend. Aber egal, so heißt es nun mal!
Wichtig ist, dass man sich klar wird, dass Tiere eben immer versuchen, "Propheten" von für sie wünschenswerten Sachen herauszufinden - auch wenn der Trainer dieses nicht beabsichtigt (aus dem gleichen Grund nehmen Hunde oder Pferde "Kommandos" vorweg - entweder, weil sie die "Kette" gelernt haben, oder weil sie eben schneller an die Bestärkung heran wollen. Und das diese Zur verfügung steht, sagen ihnen die "Propheten".
Man kann sich also aussuchen, ob man auf die zufällig automatisch entstehenden Signale beschränken möchte, oder ob man sich bewußt für ein gezieltes entscheidet, dass man dann eben auch gezielt einsetzt.
Zitat
Tja, lernen findet eben, wie Kommunikation eben immer statt und nicht nur der "Schüler" lernt, auch der Lehrer wird ständig in seinem Tun bestärkt oder bestraft. Wenn "Leckerchen in der Hand halten" durch gutes "funktionieren" des Hundes bestärkt wird, ist das eben ein lohnenswertes Verhalten und nicht nur das - es entspricht genau der Motivation des TRainers, nicht war, der wollte ja, dass das klappt. Hätte ihm jemand in dem moment just dafür Geld gegeben, wäre das bestimmt auch ganz nett gewesen - hätte aber gleichzeitig der Hund nicht "funktioniert" wie Gewünscht, wäre die Motivation (hund soll tun wie gewünscht) aber NICHT erfüllt worden, da ist Geld zwar nett, aber... oder?? Genau das zeigt Deine Leckerchengeschichte - die HuHa wurde durch das gute Verhalten des Hundes bestärkt, weiterhin das Leckerchen zu benutzen.
Und by the way. In Deiner Geschichte war das Leckerchen auch nicht die Bestärkung für den Hund - sondern ein Lockmittel. Eine Bestärkung ist eine Kosequenz und FOLGT auf ein Verhalten.
ZitatPersönlich bin ich der Meinung, das egal was man als zusätzliches Gimmick nutz, es durchaus eine psychologische Wirkung auf den HF hat. Der HF "fühlt" sich dadurch sicherer und kann diese Sicherheit dann auch erst an den Hund abgeben. Das kann man schön in BH Kursen beobachten. Mit Leckerli laufen die HF aufrechter und fühlen sich besser. Nimmt man ihnen das Leckerli weg, müssen sie mit dem Hund arbeiten und sind unsicher, die Schultern gehen nach unten und der Schritt sieht aus wie betrunken.
Der Clicker ist kein Gimmick.
Du schreibst es schon wieder: Der Click kommt nicht, wie auch in dieser GEschichte, vor dem Verhalten, sondern danach.
Gute Trainer, die Clickertraining unterrichten "verbannen" häufig die Bestärker (sofern es Essen oder Spielzeug ist) ins Seitenaus. Das machen sie, weil die HuHas sich eben auf das Verhalten und das markieren des Verhaltens konzentrieren sollen - nach dem Markieren laufen dann Mensch und Hund gemeinsam los, um das Essen oder Spielzeug zu holen, oder sie belohnen ganz anders (Crispel findet es z.B. hypermäßig, wenn dickes Frauchen mit ihm durch die Gegend hüpft. Häufig benutzen wir das als Belohnung, was gerade die stärkste Ablenkung dargestellt hatte (spielen mit anderem Hund, Eichhörnchen auf den Baum scheuchen, Tauben hochjagen, im Kuhfladen wälzen, Mäuseloch ausgraben...) - All das kommt nach dem Markersignal, dass das gewünschte Verhalten markiert hat.
ZitatUnser "Signal" in diesem Falle ist der Befehl "Bleib" und das machen meine Hunde dann auch. Was ich mir beim Clicker jedoch sehr gut vorstellen kann.....er ist wertefrei. Sprich, ein Click ist und bleibt ein Click. Benutze ich hingegen einen Sprachbefehl (nehmen wir mal das NEIN) dann ist dieses Nein immer mit einem gewissen Wert hinterlegt.
Der Click ist aber nicht das "Kommando" sondern grob vereinfacht gesagt die Konsequenz.
Als "Kommando"-Signal eignet sich ein Clicker nur sehr schlecht - denn man könnte es nur für ein Verhalten benutzen.
Wir konditionieren ihn aber als universal einsetzbares Signal für "Supi, das Verhalten, dass Du gerade zeigst, ist das Verhalten, dass ich öfter sehen möchte, und für das Du jetzt gleich eine Belohnung bekommst!"
ZitatIch kann das Nein "freudig" rufen, kann aber auch energisch oder auch böse klingen. Die Gefahr, dass mein Hund mein Nein anders interpretiert als ich es eigentlich wollte liegt hier wesentlich höher, als wenn ich eine Pfeife oder einen Clicker verwende. Diese Dinge sind einfach "emotionslos" und eignen sich somit als gutes Hilfsmittel bei der Erziehung von Hunden.
Von daher würde ich es als Vorteil ansehen, den Clicker oder Pfeife einzusetzen, da dieses Geräusch für den Hund immer unverändert bleibt und der Hund es somit schneller begreifen kann.
Ja, der Clicker ist emotionslos - und damit würde er sich als "Nein-Signal" eignen, aber dann ist er für nichts anderes zu gebrauchen, und jedenfalls man nicht für das, wofür Clickertrainer ihn einsetzen.