bei solchen Problemen werde ich mit folgender Methode zuverlässig "Herr im Haus":
Wenn Hund was beschütz habe ich die Fleischwurst (oder andere Leckerchen, für die der hund über Leichen gehen würde), steh in einer Distanz in der KEIN Bellen, Schnappen etc. ausgelöst wird und werfe Leckerchen auf den bösen Hund. Alle paar Sekunden eins. Wenns nötig ist, die gesamte Kalorienmenge, die der Hund so am Tag verbrät, möglichst über mehnrere Sessions am Tag verteilt (da es ein yorkie ist, der nicht durch Platzen des Hundes kuriert werden soll, wahrscheinlich
, muß man die Bröcksken dann eben extrems klein schnippseln (höchstens halbe Erbsenkorngröße).
Man wirf so, dass der Hund die Leckerchen Essen kann, OHNE dass er sich von seinem "Schatz" wegbewegen muß.
Über mehrere Tage reduziert man die Distanz zum Hund.
Wenn man direkt neben dem Hund stehen kann, fängt man an die Leckerchen aus der Hand zu füttern und zwar so, dass die Fellnase sich dafür hinsetzen muß. Man macht keine Bewegung hin zum Gegenstand und man sagt nicht "sitz", der Hund kriegt einfach den Keks nur, wenn er sich hinsetzt, um den Keks zu erreichen.
Hat man das ein paar Tage gemacht, sagt man erst "Sitz" ohne mit dem Leckerchen in die richtige Stellung zu locken, und gibt dann den Keks erstn, nach der Ausführung des Signals.
Nachdem ruhig stehen (des Menschen) nun kein Problem mehr macht, kommt Bewegung ins Spiel:
der hund liegt lauernd auf seinem Schatz (oder vielleicht hat er das inzwischen schon ganz eingestellt???). Man tritt ran, sagt sitz, Hund setzt sich im Besten Fall hin, (ansonsten hilft man die ersten paar Male mit der Leckerchenlock-Bewegung), wird gelobt, bekommt den Keks, Mensch geht wiederweg. Wiederholen, bis der Hund sich automatisch setzt, wenn Mensch sich nähert.
Mit allen Personen des Haushalts üben. Auf dieses Art lernt und generalisiert der Hund: wenn ich auf meinem Schatz brüte und ein Mensch kommt näher ist das ein Signal für Sitzen, und das erntet Kekse.
Problem gelöst!