Beiträge von RatzRatz

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    Danke schonmal für die schnellen Antworten! Ihr habt wahrscheinlich recht dass ich Peanut erstmal ankommen lassen muss;o( Ich bin bloß so ungeduldig!;) Wir haben Peanut aus einem Tierheim aus Südspanien, da es hier auf der Insel keine Bodegueros gibt. Wir sind hingeflogen und haben sie geholt, aber leider war es an dem Tag so chaotisch (das Tierheim hat über 600 Hunde, darunter 60 Bodegueros), dass sie uns keine genauen Infos zu unserem Hund geben konnten.

    DAS kann ich sehr gut verstehen! :D ich war auch ganz erschüttert, dass der Hund nicht spielen wollte... :ops:

    Aber Mensch, da hat eure Maus ja schon eine ganz schön abenteuerliche Reise hinter sich! Schön, dass sie bei euch ein neues zu Huase gefunden hat. :gut:
    Ich denke wie gesagt, dass das alles schon wird wenn sie sich eingewöhnt und Vertrauen zu euch gefunden hat. Und zu deiner eigentlichen Frage kommen bestimmt auch noch ein paar Tipps! Zur Dummyarbeit ist mir übrigens mal dieses Buch empfohlen worden:

    , allerdings habe ich es noch nicht. Die Anleitung für ZOS ist hier: https://www.dogforum.de/zos-t95888-1210.html, vielleicht wäre das ja später was für euch?!

    Jedenfalls viel Spaß mit eurer Peanut! :smile:

    Auch wenn dus nicht hören willst, aber ich muss dir ganz ehrlich sagen, lass deinen Hund erstmal ankommen. :smile: Eine Woche ist noch gar nichts! Als ich meinen Hund aus dem TH geholt habe konnte er mit Spielzeug auch nichts anfangen, habs ihm angeboten, aber er wollte nicht, also hab ichs erstmal gut sein lassen. Nach ein paar Wochen sah das dann auch alles schon anders aus, er hatte sich so langsam in seinem neuen Zuhause eingefunden und zeigte dann auch Interesse am Ball und Kauseil. Später habe ich dann apportieren mit dem Futterbeutel geübt. Mittlerweile ist mein Hund 5 und etwas über 1 Jahr hier und spielt gerne, apportiert, wie haben mit Nasenarbeit angefangen etc.
    Zur Zielobjektsuche (ZOS) gibt es hier im Forum eine super Anleitung und zum Apportiern werden anderen mehr sagen können, kommt ja auch drauf an, wie intensiv du das betreiben magst und ob dein Hund überhaupt Spaß daran hat.

    Ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen...
    Neben der schon erwähnten Rasseproblematik in deinem Fall finde ich es wichtig, sich die Problematik der nicht überwachten Hundevermehrerei, von mir aus auch "liebevolle Hobbyzucht" mal vor Augen zu führen. Daraus resultiert so viel Hundeelend weil man eben NIE genau weiß, ob nicht eine arme Hündin hinter der netten familiären Fassade irgendwo im Keller oder sonst wo als Wurfmaschine missbraucht wird während oben die ach so tolle, nette, gesunde Vorzeigehündin präsentiert wird oder die Welpen billig aus dem Ausland aus Massenproduktion stammen, oderoderoder... In deinem Fall ist meine Meinung ganz klar: Wenn du dir keinen Hund von einem seriösen Züchter leisten kannst, dann lass es eben erstmal bleiben und spare. Wenn du das nicht willst, such dir einen Hund aus dem Tierschutz um nicht irgendwelche unseriösen "Züchter" zu unterstützen... :ka:

    Ich finde das Krankheitsargument immer etwas zu kurz gegriffen, denn wenn die TS einen Hund aus dem Tierschutz oder einer Nothilfe für Bullis holt kann der Hund genauso krank oder gesund sein, wie ein Hund vom Vermehrer. Da man da ja oft gar nicht weiß, woher der Hund kommt... Egal ob Mischling oder nicht. Allerdings geht es hier ja nicht um Mischlinge, es soll ja ein Rassehund aus einer nicht überwachten Zucht werden, denn darauf läuft es hinaus wenn der Hund billig sein soll... Und grade bei Rassehunden gibt es nun mal eine Reihe von rassetypischen Krankheiten, und das Risiko einen kranken Hund zu bekommen wenn die Zucht nicht überwacht wird, ist eben größer. Und einen potentiell kranken Hund bekommst du auch im TS und das wohl wesentlich billiger wenns darum geht, warum also eine solche "Zucht" unterstüzen? Und diese Frage, liebe TS meine ich wirklich ernst und nicht provokant. Würde mich über eine ehrliche Antwort darauf freuen, übrigens auch von den anderen Usern, die "papierlose, liebevolle Hobbyzucht" von Rassehunden völlig unproblematisch finden.

    Ich hole den Thread nochmal hoch... Ich habe von gestern über Nacht einen Besuchshund hier. Der kratzt sich auffallend viel, wie ich finde und nun hab ich heut morgen auf der weißen Decke auf der er gelegen hat Grasmilben entdeckt... :( mein Hund und er haben zusammen dort gelegen, krabbeln diese Viecher auch von einem Hund zum anderen? Frauchen vom BEsuchshund hatte an ihm nie was gefunden, nu hab ich aber eben die Bescherung auf meiner Decke gesehen... :igitt: Also, alles waschbare auf dem der lag, wandert in die Waschmaschine aber was mache ich nun mit meinem Hund? Muss ich befürchten, dass er die Biester jetzt auch hat? Prophylaktisch baden würde ich ihn wirklich ungern, er hasst es und hat richtige Panik davor... Lokal behandeln geht ja irgendwie nicht, wüsste gar nicht wo, da man ja am Hund nichts sieht... :sad2:

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    Ich hab kürzlich dieses Video entdeckt und es hat mich sehr beeindruckt. Es wird gezeigt, wie "etwas fallen lassen", also "drop" über positive Verstärkung und nicht über Verbot aufgebaut werden kann. Ich finde die Methode genial, auch wie der Trainer zeigt, dass man alle möglichen Situationen generalisieren soll. Wenn der Hund "drop" als was ganz tolles kennenegelernt hat, hält diese Verknüpfung sicherer, als wenn du es über Druck oder Strafe aufbaust.

    Denk daran, ein Verhalten, das so gut gefestigt ist, dass es in jeder Situation funktioniert, braucht ca. 7000 Wiederholungen. Also - dranbleiben. Viel Erfolg!

    http://www.youtube.com/watch?v=ndTiVOCNY4M

    Finde die Grundidee im Video auch super, aber so brauche ich ja quasi immer eine Form von Belohnung bei mir?! Oder habe ich das falsch verstanden? Ich meine, ich habe ja nicht unbedingt IMMER wenn der Hund was aufnimmt irgendwas dabei was ich ihm alternativ nach dem "drop" anbieten kann!? :???:

    Das zweite wäre, dass ich ja auch gar nicht erst möchte, dass der Hund was aufnimmt.Wir haben das Problem, dass Tomi so gut wie nichts mehr aufnimmt wenn ich in der Nähe bin, wenn er aber irgendwo rumschnuffelt und z.B. über ein liegengelassenes Apfelstück stolpert ist es weg. :verzweifelt:

    Also, mein Hund vereint praktischerweise die Eigenschaft "faul" mit einer Eisenblase... Waren gestern gegen 11 nochmal draußen, während wir nun schon wach sind, liegt Hundi noch drüben im Bett und schnarcht... Der hat am WE gar keine Lust so früh aufzustehen, der kommt erst ums Eck wenn er hört das sich jemand am Kühlschrank zu schaffen macht. :lol: In der Regel hält der am Wochenende locker 12 Stunden aus. Einmal als ich krank war und geschlafen hab wie ne tote warens sogar 15... :ops: Gemeldet hat er sich aber auch net, wenn er z.B. Durchfall hat und raus muss wird er unruhig, aber an dem Tag lag er neben mir im Bett und hat einfach mitgepennt... Fand ich schon echt erstaunlich!