Zum Teil kann ich die Ausführungen der TS verstehen: Ich gehe mit meinem Hund auch nicht in die Hundeschule. Warum? Weil ich das Glück habe, dass mein Hund trotz unbekannter Vorgeschichte keine größeren "Macken" (bzw. vielmehr Eigenarten die mich stören...
) hat und zudem sehr clever und recht unkompliziert ist, schnell lernt und ich die Dinge, die mir persönlich wichtig sind bisher auch prima allein hinbekommen habe. Geholfen haben mir vor Allem Bücher, Infos aus dem Netz, das DF und mein einigermaßen gesunder Menschenverstand, bzgl. eines speziellen Problems habe ich mir auch Rat bei einem Trainer geholt.. Wir haben hier täglich die Möglichkeit im Freilauf andere Hunde zu treffen, ich Beschäftige ihn mit Intelligenzspielzeug, ZOS, Suchspielen, Gehorsamsübungen etc. Für mich ist der Hund prima so wie er ist, aber ich arbeite dafür auch kontinuierlich daran. Vielleicht habe ich auch irgendwann größere Ambitionen was z.B. ZOS oder Dummyarbeit angeht, dann werde ich vermutlich auch nochmal Kontakt zu einer HuSchu oder einem Verein aufnehmen.
Ich denke, es kommt ganz darauf an, welchen Anspruch ich an meinen Hund und seine Erziehung habe. Wenn der Hund für mich "richtig" ist und meine Umwelt nicht belästigt, ist doch alles gut.
Klar kann man Dinge auch unnötig kompliziert machen und ich denke auch, dass sich manche Menschen zu sehr verrückt machen mit dem Festhalten an theoretischen Überlegungen dazu was, wie und warum so und so zu funktionieren hat anstatt auf ihr Gefühl zu hören, das beschränkt sich aber sicher nicht nur auf das Thema Hundeerziehung... 
Ich würde mal behaupten, dass ich mich viel mit dem Thema Hund, Erziehung, Lernverhalten, Beschäftigung etc. beschäftige, wenn andere HH das nicht tun und mit ihrem Leben mit Hund trotzdem glücklich ist mir das doch egal und wenn andere viel mehr Aufhebens machen stört es mich genauso wenig.
Wäre mein Hund anders oder hätte ich andere Ansprüche, würde hier natürlich auch einiges anders laufen, was ist daran schlimm? Das ist der Punkt, den ich nicht verstehe und der hier auch schon einige Male angesprochen wurde. Schön, wenn der eigene Hund unkompliziert ist, aber das trifft eben nicht auf jeden Hund zu. Die Ausführungem im Eingangspost klingen für mich in diesem Punkt so, als wären die Hunde eben "schwieriger", weil die Halter so viel Aufhebens um die Baustellen ihres Hundes machen. Das zu pauschalisieren find ich persönlich ziemlich anmaßend und daneben.
Allerdings habe ich grade gelesen, dass du, liebe TS, noch was dazu geschrieben hast, das klingt doch schon ganz anders. 