Konnten eure Welpen/Junghunde sofort und unter jeglichem Reizeinfluss zur Ruhe kommen (Menschen, Katzen, andere Hunde)? Mit fehlen da einfach die Vergleichswerte, würde mich sehr interessieren.
Grundsätzlich ja, permanent mit Reizen zugeballert werden, ist da aber sicher wenig hilfreich... Ich arbeite ja nicht mit abgetrennten Bereichen und mit Boxen erst recht nicht, die Welpen leben von Anfang an Alltag mit. Wobei der hier zwar aus anderen Hunden, Katern und eben dem Alltäglichen besteht, aber mehr auch nicht. Mit kleinen Kindern stelle ich mir das schwieriger vor oder auch mitten in der Stadt, wenn der Welpe das vorher nicht kennt.
Dass ein Welpe (eher junger Junghund) wirklich mal komplett drüber war, kenne ich eher nur, wenn es zu viel neuer Input an dem Tag war. Das dosiere ich immer sehr in den ersten Wochen, habe aber auch einfach die Wohnlage dafür (Haus, großes Grundstück, keine direkten Nachbarn). Die haben Kauzeugs und Spielzeug und Spzialpartner zur freien Verfügung. Ich hab da Ruhesignale, Körbchen, abgetrennte Ruheräume etc. nie gebraucht.
Nicht zu viel Neues, den jungen Hund nicht zu sehr in den Mittelpunkt stellen (einfach mitlaufen lassen), ihm seinen eigenen Rhythmus lassen, das hat hier immer gepasst (sogar mit Aussies
. Hier leben ja aktuell 3 Shelties, ein Border Collie und ein Aussie, ich hab manchmal den Eindruck, woanders wird vielleicht zu viel Bohei um alles gemacht
?)
Es ist ja eigentlich fern jeder (Über-) Lebensrealität, dass ein junges Tier von selbst keinen guten Schlaf-/Wachrhythmus findet, außer man zwingt es dazu oder schafft da irgendwelche genormten Bedingungen für. Wo im Tierreich gibt es das denn bitte?
Entweder prallen da sehr unterschiedliche Vorstellungen der Aktivität junger Hunde vs. der ihrer Menschen aufeinander oder der junge Junghund wird mit Neuem zugeballert oder komplett helikoptert, anders kann ich es mir nicht erklären, dass dies im Forum gefühlt ein Dauerthema ist
. Oder sind da wirklich so viele Hunde "gestört" mittlerweile?