Beiträge von Lucy_Lou

    Nene, das war eine Reaktion auf Bonadeas Bemerkung, daß wenn ein Hund nicht warnt usw.- daraufhin wollte ich eben klarstellen, daß man das ja, wenn jemand einem das erzählt, der Hunde nicht lesen kann, nicht unbedingt glauben kann. Ging gar nicht um den Angler, sondern allgemein um das Erkennen der Hundesprache durch Fremde, die den Hund nicht kennen oder Hunde generell nicht kennen und lesen können.

    Aber Warnen muss niemand zwingend erkennen :ka: . Nice to have, ja. Aber es ist keine Grundvoraussetzung (z.B. für einen Angler), um sich in der Öffentlichkeit bewegen zu dürfen, ohne so quasi Mit-Schuld an einem Biss zu haben. Der Angler hat den Hund ja nicht mal angetatscht oder irgendwas, der existierte einfach nur.

    Wenn jemand einen Hund hat, der dann zubeißt, gehört der gesichert oder nicht in die Öffentlichkeit oder unter völlige Beaufsichtigung. Man kann doch nicht sagen, wer angelt (was vielleicht merkwürdig für einen Hund ausschaut) braucht erstmal ein Hunde-De-Eskalationstraining. Der Angler ist da bloß die Böschung rauf... Da braucht man doch nicht seine Umgebung scannen, ob da irgendwo ein Hund droht und bei Nicht-Beachtung mehrfach zubeißt :mute:

    Ich würde sagen: ja, manchmal passen Hund und Mensch nicht zueinander. Und könnte mir sehr gut vorstellen, da findet sich wer, der mit dem Hundetyp eh kann. Ich find den an sich nicht unvermittelbar, von der Beschreibung her, ich glaub das wird (also für mich klingt das nicht nach "so einer"...).

    Schau nach Menschen mit Hütehund-Erfahrung, meine könntest du so auch gaga machen (nicht böse gemeint). Ich kenne mich mit Islandhunden nicht aus, aber hatte beim Lesen das Gefühl: mit vielen Hütehunden (Border, Aussie, Sheltie, um bei meinen Rassen zu bleiben) wärst du da auch schnell an dem Punkt gewesen

    Ja, kann gut sein, dass die DSHs früher so ein bisschen das waren, was heute dann noch „krassere Brecher“ wie Kangals etc. sind.

    Naja, was heißt "Brecher". Ich kenne es aus meiner Kindheit durchaus so, dass DSH eher nicht im Haus gehalten wurden und wachen sollten, ggf. mit 1-2 mal Hundeplatz die Woche. Nicht weil man einen krassen Brecher wollte, sondern dass so im Bild des DSH verankert war und man den Hund dann eben fürs Grundstück wollte. Der sollte gar nicht nett zu allen sein. Aber der wurde halt auch nicht im Park "spielen" geschickt. So ein wenig ein realistischeres Bild, was der eigene Hund erträgt, ohne irgendwem gefährlich zu werden (und sei es "nur" Wild"), wäre da schon sehr hilfreich.

    Die Frage stelle ich mir bei vielen Gebrauchs- und Arbeitsrassen.

    Könnte man einen Thread zu aufmachen: warum hält man eine "Arbeitsrasse" (was ja nun die allermeisten Hunde im Ursprung sind), obwohl er nicht im dafür gezüchteten Zweck eingesetzt/gebraucht wird. Wobei... der Großteil des Forums hat wohl keine Begleithunderasse und lastet seinen nicht-Begleithund nicht unbedingt in seinem ursprünglichen Betätigungsfeld aus (mich eingeschlossen, hab zwar Schafe, die Borderine hat mit denen aber nichts zu tun).
    Ok, der Thread wäre vermutlich keine gute Idee :ugly: , schwer vorstellbar, dass der "friedlich" bleibt.

    Uns kam auf dem Rückweg vom Gassi direkt an der CP-Schranke auch ein wild gewordener Hund entgegen, die noch wild gewordeneren Besitzer hinterher. Mit Leckerliedose in der Hand. Verzweifelt beim Versuch, den Hund wieder einzufangen. Zu dritt.

    Wobei das ja eher nach Hund-entfleucht klingt. Zuhause hat man da vielleicht eine Tür mehr als Puffer oder so...

    Ich möchte nicht ausspioniert und gefilmt werden!!!

    Ist dann ein Campingplatz-Urlaub nicht ein Widerspruch in sich :hust: :rollsmile: ?

    Mir sind die Nachbarn auf nem CP grundsätzlich zu nah, völlig egal, was die machen. Sprich: draußen aufhalten tu ich mich da eh nicht, außer der CP ist quasi leer. Ein CP ist für mich das gleiche wie ein SP: eine Möglichkeit zu übernachten und fertig. Blöderweise muss ich dazu auf dem CP für zig Dinge mitbezahlen, die ich gar nicht brauche, bin oftmals an Rezeptionszeiten gebunden und habe deutlich mehr "sozial interessierte und kommentierende und beobachtende..." Menschen um mich sowie eine Reihe weiterer Einschränkungen (für mich gefühlt). Also, nicht dass ich jemandem absprechen will, genau das zu genießen, einen CP-Urlaub. Mich kann man ja auch mit AI-Animationsressort jagen oder mit Kreuzfahrtschiffen, ich mag da kein Maßstab sein.

    Ich gehe geplant nur auf Campingplätze, bei denen rauszulesen ist, dass Hunde wirklich willkommen sind. Und ja, das fängt mit der allgemeinen Formulierung zu Hunden an und wenn es nur ein Satz in der Richtung ist: im Außenbereich unseres Restaurants sind ihre vierbeinigen Familienmitglieder gern gesehene Gäste (was-auch-immer). Wenn dann noch Tipps dastehen, was man mit dem Hund in der Umgebung machen kann oder wo der nächste Hundestrand ist oder sogar Hundeduschen, ein (Pseudo-) Agi-Parcours angeboten wird... Dann fahre ich da gerne hin. Völlig unabhängig davon, ob ich da irgendwas von nutze.

    Wenn ich gleich mit Formulierungen konfrontiert werde, die nahelegen, dass Hunde eher nur geduldet sind, aber nicht willkommen, fahre ich da nicht (geplant) hin.
    Da wir selten vorbuchen, ist es natürlich nicht immer so ersichtlich. Da nehmen wir Plätze, die so naturbelassen und animationsfrei (!!!) wie irgendmöglich sind. Am besten gar keine angebotene Bespaßung in welcher Form auch immer. Damit sind wir bislang immer gut gefahren, wenn es situativ ein CP sein muss.

    Der Hund der den Angler angreift - joar wenn da so ein bepackter Mensch mit Antennen auf dem Rücken aus dem Wasser steigt kann es durchaus sein, dass der Hund sich erschreckt hat und ihn als Bedrohung gesehen hat.

    Ernsthaft? Also, ich meine, ernsthaft??? Selbst Schuld? Wie kann man nur angeln?

    Muss man da reinhacken, weil halt nicht komplett alltäglich?

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    Mir fehlen da gerade etwas die Worte...

    Kindergärtnerinnen hetzen mir ihre komplette Gruppe auf den Hals, weil "Aaaawww, lauft mal zu den Wauwaus"

    Wo bitte wohnst du :shocked: . Ist mir noch nie passiert. Ich würd mir auch denken, das erzählt ein Kind nem Elternteil und die Erzieherin hatte mal einen Job... Ich kenne es eher (aus Deutschland), dass Eltern ihren Kindern durchaus sagen, dass man erst fragen muss.

    Für mich geht es nicht um: Die eine Person hat sich doch nur einmal drüber gebeugt. Dass muss der Hund abkönnen. Für mich geht es um die 100 Personen, die vorher so dachten und um die begrenzte Anzahl an Beherrschung, die jedes Lebewesen hat.

    Was voraussetzt, dass der Hund es sehr unangenehm findet, wenn der Mensch das tut und nur pure, endliche Selbstbeherrschung ihn davon abhält, dann zuzubeißen. Falls man selbst einen solchen Hund hat, sehe ich da den Halter in der Pflicht, sowohl den Hund als auch die Umwelt zu schützen.

    Wobei das in meinem Leben kaum vorkommt, dass sich da ein fremder Mensch mal eben über einen meiner Hunde beugt und beherzt zupackt, ohne zumindest mal im Ansatz abzuklären, ob der Hund überhaupt eine Kontaktaufnahme will :ka:. Hätte ich einen Hund, der damit absolut nicht klar kommt, falls es in einem Ausnahmefall doch mal passiert, nehme ich ihn allerdings an entsprechend belebte Orte nicht mit. Zumindest nicht ohne entsprechende Sicherung und mit völliger Aufmerksamkeit auf die Umgebung. Eine freundliche Kontaktaufnahme verstehen (die meisten) Hunde ja durchaus. Meine Smilla z.B. erkennt -ich würde gern Streichler- im Ansatz und läuft im Bogen komplett ignorant vorbei xD . Peaches oder Enya dagegen würden fröhlich Hallo-sagen. Also, ist ja nicht so, als würde jeder Hund das doof finden oder falls, nach vorne hacken.

    Aus südlichen Ländern kenne ich es eher, so ein Denken: wenn der Hund mit in die belebte Öffentlichkeit genommen wird, muss der nett sein, also kann man den auch im vorbeigehen mal eben streicheln. Und da gibt es nach meiner (begrenzten) Erfahrung noch sehr viel mehr Hunde, deren Job es ist, aufzupassen, Hofhunde halt oder sonstige Arbeitshunde. Die werden dann aber nicht mit in die Fußgängerzone oder den Park genommen. Schätze, das war auch dieses "Früher" bei uns...

    Wobei es vielleicht beim ein oder anderen gar nicht ums Geld geht, sondern mehr um den Genuss der Strecke? Also ich will da für Anwohner nichts schönreden, aber ich bin eher so der Weg ist das Ziel-Fahrer und wenn es 3 Tage bis zum endgültigen Urlaubsziel dauert, aber man dafür Landschaft etc. genießen kann, mach ich es so, statt Autobahn zu wählen. Ebenso liebe ich Pässe, man kann auf den meisten ja oben halten, mit etwas Glück hat man noch letzte Schneefelder (für die Hunde) und zumindest wunderschöne Aussicht (zumal ich in langen Tunneln, wenn das die Alternative ist, starke Beklemmungen habe).
    Und gerade wenn man eine Strecke zum ersten Mal fährt, ist einem oftmals auch gar nicht bewusst, was sich da alles durchwalzt an Fahrzeugen. Da lese ich in Reiseführern sehenswerte Landschaft, Spaziergänge, vielleicht eine Klamm oder etwas zum Besichtigen und die Autobahn ist keine Alternative mehr, unabhängig von den Mautgebühren. Zumal man ja selten viel einspart, also gerade, wenn man stattdessen übern Pass fährt: viel mehr Zeit und viel mehr Spritverbrauch...

    Jetzt im Juni werden wir in die Toskana auch bummeln, nach aktuellem Reiseplanungsstand diese frühestens nach 5 Tagen erreichen |)

    Wofür braucht ihr das down? Ich komm komplett ohne aus und funktioniert bei meine Hütehunden an Wild auch prima ohne (hier Umorientierung/aufgebautes Alternativverhalten).
    Aber: führt ihr euern Hund jagdlich? Soll sie im Jagdgebrauch beim davon stürmenden Hasen plötzlich liegen? Mit Jagdgebrauch kenne ich mich nicht aus, bei allem anderen (und vor allem einem sehr kooperativen Hund) wüsste ich keinen Grund, da über "absolut negativer Konsequenz" zu gehen.

    weil sie im extremsten Moment kontrollierbar sein müssen?

    was ist denn das bei euch? Also: was ist der extreme Moment und ist der für euch empfunden über ein Down gelöst?