Beiträge von Lucy_Lou

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    Was nimmst du dann als Anhaltspunkt für die Futtermenge?


    Lucy nimmt eh kaum zu und bei Grisu ist der "Anhaltspunkt", dass er etwas weniger bekommt, als Lucy :hust: . Ich fütter ja eh Queerbeet, was in der Küche übrig bleibt (und theoretisch fressbar ist), Frischfleisch, Trockenfutter, Dosenfutter... jeden Tag anders. Meine Hunde vertragen aber auch alles. Mit den Jahren bekommt man ja trotzdem irgendwie ein Gefühl dafür, was in etwa an Futtermenge passt :???:

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    Die Dose gibts in 400 g und 800 g. Empfohlene Tagesmenge für ihr Gewicht sind 740 g. :muede:


    Du gibst sonst täglich absolut exakt? Ist das bei Mia aus irgendwelchen Gründen zwingend nötig? Man darf ja auch nicht vergessen, die Angaben auf der Packung sind für den "Durchschnittshund", das muss Mia ja nun nicht unbedingt sein. Ich guck ehrlich gesagt nie, wie viel die Hunde eigentlich bekommen sollten :ops:

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    Naja im Hundegesetz NRW steht

    (6) Große Hunde sind außerhalb eines befriedeten Besitztums innerhalb im Zusammenhang bebauter Ortsteile auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen angeleint zu führen. § 5 Abs. 2 Satz 2 gilt entsprechend.


    Ist ja genau so doof. Ich muss wohl meine Frage anders formulieren:

    Gibt es ausser NRW noch andere Bundesländer, wo grosse Hunde Einschränkungen hinnehmen müssen? Die Leinenpflicht für grosse Hunde gilt doch auch für Hamburg oder?


    Ja, das gilt für "innerorts" in NRW. Bei uns auf dem Land sind die Einschränkungen also gleich Null =) . Daneben hat jede Stadt/Gemeinde eh noch eigene Bestimmungen, so dass letztlich ein kleiner Hund mitten in der Stadt genau so wenig frei laufen darf. Und in NRW hast du immerhin den Vorteil, dass der Hund das ganze Jahr in Wald und Feld frei laufen darf, es gibt dahingehend keine Brut- und Setzzeit, sofern er auf den Wegen bleibt und nicht jagt. Mit anderen Worten: ein Hund mit kaum (oder gut kontrollierbarem) Jagdtrieb hat hier auch sehr viel Freiheit, wenn er groß ist :smile: . Meine großen Hunde laufen hier fast ausschließlich frei und wir verstoßen damit gegen kein Gesetz

    Dann ist Lucy ja nicht völlig unnormal :lol:


    Lieber haben... Ich habe bei Grisu länger gebraucht, heute ist es kein Unterschied mehr. Als Lucy als Welpe einzog war es so, dass ich sie erstmals wirklich wahrgenommen habe (und bis dahin total gezweifelt habe und nicht wirklich daran geglaubt habe, dass sie wirklich einzieht und sie nicht besucht habe), bis zum Tag des Einzugs. Ich nahm sie damals dann auf den Arm zum abholen und hab für die nächsten Wochen das Kreisgrinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen. Egal was sie gemacht hat, sie war für mich nur perfekt und ich der glücklichste Mensch überhaupt, so richtig Liebe auf den ersten Blick =) . Und sie war wirklich ein extrem pflegeleichter Welpe und Junghund. Grisu war dann sehr penibel ausgesucht, vom Züchter, lange entgegenfiebert und es war auch nicht so, dass ich ihn nicht mochte am Anfang. Aber ich war schon überrascht, dass es Zeit gebraucht hat, um ihn so bedingungslos ins Herz zu schließen, wie Lucy vom ersten Moment an. Es hat sicher 2 Jahre gedauert, bis ich wirklich das gleiche für Lucy und Grisu empfunden habe. Heute sind beide, so verschieden wie sie sind, einfach toll genau so wie sie sind und die Frage von "lieber haben" stellt sich schon lange nicht mehr.

    Anfangs hat es mich bei Grisu damals aber schon "beunruhigt", ganz ehrlich...

    Lucy ist gerade läufig und müsste in den nächsten 2-3 Tagen endgültig in den Stehtagen sein. Sie ist Grisu gerade nur am anflirten, merkt sie nicht dass er kastriert ist (was ich kaum glauben kann, denn bei fremden Rüden weiß sie das auf 30Meter Entfernung :roll: ) oder nimmt sie lieber ihn, als keinen :???: . Grisu reagiert noch quasi gar nicht auf sie, ich habe den Eindruck, das wird bei jeder Läufigkeit von Lucy bei ihm weniger (wobei er in den Stehtagen bislang schon versucht hat, aufzureiten, vielleicht wird er auch einfach nur immer "abgeklärter" :???: Er ist ja nun auch "schon" 6 Jahre alt). Gestern wollte er noch nicht mal den fremden Rüden vermöbeln, der sich an Lucy rangeschmissen hat, was wirklich ungewöhnlich ist für ihn :lol: . Wie sind denn eure Erfahrungen mit kastriertem Rüden und intakter Hündin?

    Ich würde nach einem Plan B schauen. Wenn der Kater erst mal in Deutschland sein wird, holt man ihn ja auch nicht mehr zurück nach Kroatien. Wenn er nun mit der Wohnungshaltung gar nicht klar kommt, was dann? Hättest du zur Not eine Alternative mit Freigang in Deutschland?
    Ich glaube, ich würde ihn eher in Kroatien lassen, als Freigänger, rein vom Gefühl her. Hab selber eine Katze, die bei uns gelandet ist, weil sie beim Vorbesitzer in Wohnungshaltung gar nicht klar kam. Ich denke, die meisten Katzen, die Freigang kennen, sind anders kaum glücklich. Kastrieren lassen würde ich so oder so schnellstmöglich

    Wir reizen es ja im Normalfall nicht aus =) . Grisu: so grob von 22Uhr bis 6-7Uhr (auch am Wochenende schlafe ich selten länger). Lucy hält meist länger ein, weil sie teils Abends nicht mehr raus will und/oder sich morgens auf der ersten Pipi-Runde nicht löst. Sie hat es nie eilig.
    Wir sind schon zwei mal mit einer Übernacht-Fähre in Urlaub gefahren, da haben beide rund 17 Stunden einhalten müssen. Zu unserer Überraschung hatte selbst Grisu es hinterher mit dem Lösen nicht so eilig (vielleicht eine Mischung aus nichts-gefressen (und damit weniger getrunken) am Tag der Abreise und "Aufregung" :???: ). An Bord der Fähre konnten sich beide nicht lösen, Landeier halt :D , ohne Gras unter den Pfoten geht da wenig...

    Erst mal: ich finde auch, dass das für einen Aussie nicht unnormal klingt = ) . Eher niedrige Frustrationstoleranz (und das dann auch gerne mal an anderen auslassen :roll: ), sehr sensibel ihrem Menschen gegenüber, aber kein Problem sich mit Hinz und Kunz anzulegen... Fremde Menschen sind nicht schnell potentiell neue beste Freunde, territorial.

    Meine Erfahrung mit meinem Aussie ist: am allerwichtigsten ist, was ich selbst ausstrahle. Jede Unsicherheit meinerseits bedeutet für meinen Hund, das was da vor uns steht, ist ein Problem. Und Grisu hat kein Problem damit, bei der "Lösung" zu helfen :hust: . Bin ich sicher im Auftreten, strahle aus, dass alles ok ist, ist Grisu ebenfalls nett und entspannt. "Kommandos" oder gar Strafen helfen da nur sehr bedingt. Wichtig ist, dass du deinem Hund vermittelst, alles ist ok oder dass du alles im Griff hast. Letzteres ist unser "Notfallplan", denn ich kenne es von mir selbst, diese self-fulfilling prophecy, man selbst wird ja auch mit blöden Erlebnissen unsicherer. Da ein klares Vorgehen zu generalisieren, an dem man sich selbst anfangs langhangeln kann und das für den Hund dann eben "normal" für die Situation wird, ist da sehr hilfreich. Also vorher die Situation vorstellen und sich dabei genau überlegen, wie es optimal laufen sollte und wo man selbst dabei in welcher Form agieren muss. Das gibt einem selbst dann auch Sicherheit. In dem "blöden" Moment selbst dann ganz auf sich und seinen Hund konzentrieren, nicht auf den fremden Hund/Mensch.
    Wenn dein Hund das unerwünschte Verhalten (mit Auslösern) schon stark abgespeichert hat, muss man schauen, wo man da ansetzen kann (möglichst früh bei möglichst geringer Reizlage) um ein Alternativverhalten aufzubauen. Was ich bei Grisu anfangs auch genutzt habe: ihm eine andere Aufgabe geben in dem Moment, auf die er sich konzentrieren konnte. War bei ihm um Längen einfacher, als "schimpfen". Ein Abbruch (hey so nicht), funktioniert bei Grisu auch mit Abstand am besten, wenn er sofort danach ein Verhalten zeigen kann, das dann bestätigt wird. Ich glaube, es ist sehr schwer, wenn man einen Hund hat, der eigentlich nur "für sein Rudel" arbeitet (und "Feinde" auf Distanz halten gehört ja durchaus dazu), nur zu "deckeln". Das kann der Hund ja eigentlich nicht verstehen.

    Hund hinter mich schicken hat bei Grisu auch Wirkung gezeigt (so als Teil des Gesamtpakets als Zeichen für "ich übernehme jetzt"). Auch darf Grisu mir grundsätzlich "gefährliches" melden (was mit den Jahren zur Folge hatte, dass er ungefähr nichts mehr gefährlich findet, denn meine Rückmeldung ist ja eh immer "ich geh mal schauen... och nö, ist nix" :lol: ). Klingt erst mal wiedersinnig, aber "Anspannung" seinerseits habe ich damit anfangs durchaus positiv belegt. Ihm mitgeteilt, ja, ich habe es auch wahrgenommen und schau jetzt mal, ob das wirklich was doofes ist. Danke fürs Melden ;) . Das ist sicher ein Ansatz, über den man streiten kann, hat bei Grisu aber prima funktioniert.

    Frustrationstoleranz kann man ebenfall üben, auch Ressourcenverteidigung kann man stark verbessern. Ich hab da viel über paralleles Spiel/Übungen/Futtergabe mit beiden Hunden gemacht, jedes sich zurück nehmen lohnt sich =) . Auch ganz klares Vermitteln: das gehört dir und das geht dich nichts an (ich teile zu und dabei bleibt es dann).

    Habt ihr alle eigene Grundstücke, Eigenheim?
    Ja, eigenes Haus mit großem Grundstück. Den Vorteil sehe ich darin, dass ich keinen Vermieter fragen brauch und sich niemand beschweren kann über was auch immer. Im Garten kann man prima einen Longierring aufbauen, Agi-Geräte und niemand funkt dazwischen, wenn die Hunde da miteinander spielen wollen. Beim Welpen ist es so mit der Stubenreinheit natürlich auch einfacher.


    Wie beschäftigt ihr soviele Hunde?

    Hab ja nur 2 =) . Meist parallel (einer wartet, prima Übung!). Hundesport im Verein oder für Wettkämpfe machen wir nicht


    Wie macht ihr das finanziell? Gerade im Hinblick auf das Kommentar "Ist einer krank, machen die anderen mit"
    Habt ihr für jeden ne Op-Verischerung o.ä.?

    So schlecht stehen wir finanziell glücklicherweise nicht da. Lucy hat uns mehrere Tausend Euro gekostet, aber das war nicht ansteckend ;)


    Was hättet ihr gemacht, wenn es mit dem Ersthund doch nicht gepasst hätte?

    Gute Frage. Ich bin da schon sehr zuversichtlich, dass es auch mit Nummer 3 dieses Jahr gut klappt. Wenn es gar nicht geht, schwierig... Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich mit dauerhaft trennen klar käme. Es würde alles versucht werden, damit es doch noch klappt

    Gibt ja viele Möglichkeiten, einem Hund zu vermitteln, dass er grad nicht bellen braucht. Ich versteh gerade nicht ganz, warum da so auf Lionn eingehauen wird, entweder man will es wirklich abgewöhnen und glaubt daran, dass es geht oder man lebt halt damit (oder findet es gut). Aber zu fragen mit dem Zusatz "aber eigentlich soll er ja und braucht er ja oder geht eh nicht" :???:

    Mich persönlich stört Bellen nicht, sofern ich es nicht mit größerem Stress des Hundes verbinde. Den Stress möchte ich ihm gerne nehmen. Der Ansatz würde sich dann aus dem Grund der Aufregung ergeben. Mag natürlich sein, dass mich ein Sheltie da vor ganz andere Herausforderung stellt, als Grisu :D