Spaßeshalber gab ich das Seitenwechselkommando und was macht er? Wechselt trotz Aufregung sofort hinter meinem Rücken die Seite
Meiner Erfahrung nach ist es ein riesen Unterschied, ob man "Nein" sagt oder ein konkretes Verhalten vorgibt. Der Hund ist in einem Modus, in dem er unbedingt etwas tun will. Etwas auftrainiertes abzufragen ist da oft leichter umzusetzen als ein "lass das". Ich hab zwar nur Hütehunde, aber auf Bewegungsreize sprechen die größtenteils schon auch an. Hier funktioniert das sehr gut so. Dazu muss natürlich der eigentlich präferierte Weg des Hundes nie zum Erfolg führen, der "Ersatz"/die Kooperation dagegen schon.
Bei deiner Frau vielleicht? Interessierst du dich überhaupt für die Bedürfnisse und Wünsche anderer (z.B. deiner Frau) oder dreht sich deine Welt generell nur um dich?
Das Problem ist, dass ich ja nicht alleine lebe und Frau und Kinder finden Rebel "niedlich" und wollen sie nicht weggeben.
Also funktioniert der Rest deiner Familie auch nicht wie von dir gewünscht ? Sorry, aber... ich bin gerade heilfroh für den Hund, es gibt auch empathische Menschen in seinem Leben, die ihn nicht nur als Sportgerät sehen...
Du kannst dir den perfektesten Hund holen für deine Wünsche, Zack, Kreuzbandriss. Und dann der nächste?
Ernsthaft, entweder man will sein Leben mit einem Hund teilen oder man sucht sich einen Sport, der nicht von einem anvertrauten Lebewesen abhängt... Versuch es doch mit Rugby oder so, gibt bestimmt auch ordentlich Adrenalin.
Von heute. Der Mittelteil ist sehr hakelig, haben wir uns schwer mit getan , das "weg" kann sie besser, aber der Hoop davor war ja schon so... Bei solchen Sequenzen müssen wir echt noch am Timing arbeiten oder vielleicht ein Richtungskommando doch noch aufbauen... (war aber korrekt, also Fehler hat sie in dem Video nicht gemacht). Dafür bin ich schwer begeistert, wie sie das komplette Umrunden der Tonne gemeistert hat!
dann würde ich den Weg über eine Ethikkommission wählen
Also ist jetzt eher OT, aber die Hündin meiner Mutter wurde sofort eingeschläfert, auf Anraten des Tierheims damals, wie es die involvierte Hundetrainerin erzählte. Falsche Vermittlung, ein Beißvorfall, das war es. Keine 2 Wochen nach Abgabe im Tierheim. Gut, ist gute 15 Jahre her, aber das war kein großes Ding. Ich war da ziemlich fassungslos, so schlimm fand ich die Hündin sicher nicht und meine Mutter hatte bei Abgabe auch nichts beschönigt. Die war sofort in einem neuen Zuhause und es ging schief.
Mittlerweile braucht es da tatsächlich eine Ethikkommission für?
Da muss ich auch nochmal in aller Deutlichkeit nachfragen: WELCHE anderen Hände?
DAS ist doch das Problem.
Wenn wir anfangen, alles einzuschläfern, was im nächsten Jahr gerade keiner haben will, dann haben wir in Kürze die selben Zustände wie in amerikanischen PeTA Tierheimen.
Das kann doch bitte keine Grundlage sein, eine Entscheidung über Leben und Tod zu treffen und darüber diskutieren wir doch jetzt bitte nicht ernsthaft oder?
Will keiner, spritzen wir weg.
Als nächstes kriegen dann die alten und chronisch kranken Hunden die Spritze statt eine Unterkunft zu suchen, will ja auch kaum einer, danach folgen die unbeliebten Rassen...
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Nein, ich sehe es auch so: welche anderen Hände? Da hat ein Hund versucht ein Kind zu töten. Ohne Provokation, einfach so. Auch abgesehen davon geht der sehr ernsthaft Menschen an. Wer nimmt den denn? Und falls, aus welchen Gründen? Vor allem: wer kann den so halten, dass unter Garantie nichts passiert? Wie viele Voll-Profis kennst du, die den gerne hätten und entsprechend führen würden? Ja, die gibt es, aber wie viele hier schon schrieben, die haben keine Kapazitäten. Oder willst du den Hund nehmen?
Es geht hier um einen ernsthaft gefährlichen Hund und nicht um einen, der nicht ins gängige Beuteschema fällt. Dieser Hund hätte ja nicht mal Gassigänger, wen willst du mit dem losschicken? Und ja, da darf man schon fragen, was besser für den Hund ist. Einfach nur irgendeinen Aufbewahrungsort finden und dem durch eine Klappe Futter durchschieben? Ohne extrem fachkundige Person wird das wohl nichts mehr, zahlst du die? Irgendwer?
Als ich das Sitz auflöse, schmeißt sich der Hund in die Leine und der Karabiner versagt. Es war eine neue Leine, eine ziemlich teure und gute Qualität. Storm läuft kerzengerade auf das Kind zu und wirft sich auf es. Er hat den Jungen zu Boden geworfen und versucht ihm ins Gesicht zu beißen. Ich bin natürlich sofort hinterher und habe Storm am Geschirr gepackt und weggezogen. Der Junge (4 Jahre alt) war trotzdem verletzt. Er hatte überall Kratzer und Wunden vom Maulkorb im Gesicht. Wäre der Maulkorb nicht gewesen, hätte das Kind diese Begegnung wahrscheinlich nicht überlebt.
Ich persönlich würde den Hund von einem Trainer einschätzen lassen, der sich wirklich mit dem Kaliber auskennt und mir ansonsten überlegen, ob Restjahre im Zwinger oder ein Einschläfern sinnvoller und mehr im Sinne des Hundes ist. Also, du verharmlost ja nichts. Das Kind hätte auch mit dem Hinterkopf auf einen Stein knallen und tot sein können, trotz Maulkorb. Für mich persönlich ist so etwas kein tragbares Verhalten mehr. Es kann immer etwas schief gehen, ein Hund der sofort ernsthaft ohne Provokation angreift, nein.
Es gibt ja aber durchaus Trainer, die sich mit diesem Verhalten auskennen, alleine für mein persönliches Seelenheil, würde ich meinen Hund da vorstellen, bevor ich eine endgültige Entscheidung treffen würde. Aber in der Öffentlichkeit führbar empfinde ich den Hund von deiner Beschreibung her nicht mehr
Ich finde, bei Liebesszenen bewegt man sich auf einem schmalen Grad, bei dem man auch ohne Jadestab schnell ins voyeuristische kippt.
Es gibt sicher Genres in denen das gewollt ist und passt, aber eben auch nicht überall.
Aber Sex ist doch ein völlig normaler Bestandteil des Lebens . Ich kann mich da an so einige Gespräche im Freundeskreis U18 erinnern.... Das gehört doch dazu, auch sich damit auseinander zu setzen und was ist ok, die Erfahrungen auszutauschen... Ich fände es eher merkwürdig, es spielt keine Rolle
Und voyeuristisch ist man immer, wenn man über wen schreibt, da braucht man kein Sexualverhalten für
Du hast nicht ganz Unrecht es mußte sich zb keiner aus meinem Umfeld erklären warum er Agi macht und wozu das gut ist..
Ja, frag meinen Border mal, wozu Agi gut ist --> man bekommt Beute am Ende
Ich kenne mich mit Schutz-Sport mal so gar nicht aus. Der Hund sollte sich halt nicht leicht beeindrucken lassen, gegenhalten, wenn es um Beute geht oder bei "deutlicher" auftretendere Menschen. So war mein Eindruck bislang. Genau genommen lieben doch viele Hunde Beutespiele, zergeln, Beute erobern. Nur dass dies im Schutz-Sport auch Fremde sind , an die sich viele andere Hunde in der Form nicht rantrauen würden und vehementer dafür eingetreten wird (also meine Hütehunde tun das nur mit Menschen, bei denen sie sehr sicher sind, das ist ok). Aber auch ein Helfer wird ja aufgebaut. Als reinen "Spaß-Sport" sehe ich das Problem nicht. Wenn es ins echte "Wehren" rein geht sehr viel mehr. Aber reiner Sport in dem Bereich scheint mir doch recht ritualisiert aufgebaut zu sein?! Lasse mich da aber gerne belehren.
Warum Enya Hoopers toll findet (und ja, das ist ganz weit weg von Schutz-Sport), einen eroberten Ärmel hätte sie aber alternativ wohl auch genommen, das finden viele Hunde halt toll: