Beiträge von Lucy_Lou

    An Rassen: die meisten Rassen sind ja zu einem bestimmten Zweck gezüchtet worden. Dem allgemeinen Hundewesen entsprechend vor allem zum jagen oder zum wachen oder zum schützen. Da ihr das alles nicht wollt, kommen sehr viele Rassen (und deren Mischlinge) eher nicht in Frage... Man muss dazu sagen, vieles ist auch Erziehungssache, bzw. abhängig davon, was der Hund in seinem bisherigen Leben an Erfahrungen gemacht hat. Hier http://www.vdh.de/alles_fuer_hun…on.php?fci_id=9 sind Begleithundrassen aufgelistet, die am ehesten deine Kriterien erfüllen. Allerdings findet man die in den seltensten Fällen im Tierheim/Tierschutz.

    Ansonsten kann ich Dannu nur zustimmen: bei Hunden aus Pflegefamilien kann man meist sehr viel mehr über die Charaktereigenschaften des Hundes sagen. Zudem wächst der Pflegling den Pflegefamilien ja auch ans Herz, so dass die Wahrscheinlichkeit recht hoch ist, dass sie den Hund ehrlich beschreiben um zu gewährleisten, dass es wirklich passt mit dem neuen Zuhause.

    Ich würds vom Hund abhängig machen. Lucy joggt bis maximal 15-18 Grad mit, bei allem darüber weigert sie sich (sie läuft nicht mit, nur weils Herrchen läuft :p ). Sie ist bei den Temperaturen aber auch beim normalen Spaziergang deutlich ruhiger als sonst. Grisu dagegen rennt und tobt wie immer bis etwa 22-25 Grad Außentemperatur. Dementsprechend sollte er bis zu dieser Temperatur auch problemlos mit joggen können. Mein Mann hört allerdings bei 20 Grad von sich aus auf :p (und ich jogge eh nicht...)

    Im Winter mit Jacke brauch ich keinen Rucksack :D . Im Sommer habe ich oft einen Rucksack dabei: für die Kamera und für Wasser für mich... Und wo der Rucksack eh schon mit muss, kommt auch alles mögliche an Spielzeug für die Hunde mit rein. Man weiß ja nie, wozu man im Laufe des Spaziergangs so Lust bekommt...

    Ohne Rucksack habe ich mindestens dabei: Leckerlie (Reh = es gibt Futter bei Frauchen :gut: ) sowie ein Spielzeug oder den Futterdummy oder den Clicker oder kleine Gegenstände für Zielobjektsuche. Wonach mir eben gerade ist :^^: . Einen Spaziergang ohne Übungen oder Spiele kann ich mir schwer vorstellen

    Ich kenne zwei sehr souveräne und verträgliche Schäferhunddamen. Ich denke, die Besitzerin wäre auch bereit für dein Vorhaben. Ich würde sie auf jeden Fall fragen, wenn Interesse deinerseits besteht. Problem: wir wohnen in 51709 Marienheide, also etwa 1 Stunde Autofahrt von dir aus. Wenn du bereit wärst herzukommen, sag Bescheid :^^:

    Ist doch in Ordnung wie es läuft. Ich würde auch einfach Zeit geben. Bei mir war es so, dass Lucy anfangs wenig begeistert vom Neuzugang Grisu war. Nach etwa 1 Woche hat sie dann ab und an gespielt hat mit ihm, aber meist hat sie ihn ignoriert oder zurecht gewiesen. Wirklich toll findet sie ihn erst, seit er erwachsen wird, hat also einige Monate gedauert. Mittlerweile spielen die zwei viel zusammen, betreiben gegenseitig Körperpflege, schlafen ab und an zusammen gekuschelt und sind in Haus und Garten fast nur noch im Doppelpack anzutreffen.

    Habe auch zwei:

    heute im Wald kam ein älteres Pärchen auf uns zu, Lucy und Grisu liefen frei:

    Mann: Hunde müssen ja auch mal ohne Leine laufen

    ich: :???: (mir schien seine Aussage sehr kryptisch, ich habe Lucy und Grisu aber vorsichtshalber an meine Seite beordert, falls es negativ gemeint war)

    er: ja, unser Hund damals hat den Sonntagsspaziergang im Wald auch immer gemocht

    ich: :schauen: (mir fiel immer noch kein passender Gesprächsbeitrag ein)

    er: vor allem wenn man keinen Garten hat

    ich: äh, ja... (er muss mich für leicht zurück geblieben gehalten haben, aber beendete sein Gespräch dann zumindest. Irgendwie habe ich es nicht über mich gebracht, ihm zu erklären, dass meine Hunde trotz Garten jeden Tag ohne Leine durch den Wald laufen...)


    Vor einiger Zeit in der Stadt: ich war mit Lucy unterwegs und uns kam ein Hund entgegen, der sich mächtig aufregte, als er Lucy sah. Lucy blieb die Ruhe selbst und hat nur mich angesehen, als wir an dem Hund vorbei gegangen sind *stolzbin*. Zur Belohnung gab es ein Leckerlie.

    Passantin: Ja, da geht es wohl nicht anders

    ich: :???:

    Passantin: Das ist doch ein Mischling, oder? Ohne Futter kommt man da ja nicht weit

    ich: :skeptisch:


    Ich merke hier gerade, ich muss an meiner Kommunikation arbeiten :lol:

    Na, die Frage ist ja, ob es einem wichtig ist, in der jeweiligen Sportart ganz vorne bei Tunieren dabei zu sein oder ob es einem mehr um den Spaß und die gemeinsame Arbeit mit dem Hund geht.

    Zu deinen Wesenswünschen fällt mir spontan der Golden Retriever ein. Beim Jagdtrieb muss man schauen und haaren kann der auch ordentlich, aber ansonsten finde ich ihn sehr passend.

    Eventuell auch ein Eurasier. Recht robust vom Wesen her, agil und gut motivierbar, aber sicher kein Hochleistungssportler und mit einem recht eigenen Kopf. Ich kenne auch nur zwei persönlich: die sind gelassene, freundliche Familienhunde mit kaum Jagdtrieb. Auf etwas Wachtrieb würde ich mich da aber schon einstellen.

    Einen Sheltie fänd ich auch nicht so verkehrt. Vor allem, wenn der Hund was aktiver sein soll und du im Hundesport was mehr erreichen willst.

    Oder vielleicht ein Tibet Terrier (ist eigentlich kein Terrier)?

    Ein Berner Sennenhund kann auch ein wunderbarer, gelassener Familienhund sein. Mit der richtigen Motivation und ohne Höchstleistungen zu erwarten, könnt ihr sicher auch Obedience machen. Aber Berner sind schon sehr ruhig, ohne großen Arbeitsdrang. Meine Hündin ist ein Berner Mix und sobald die Temperaturen draußen auf über 18 Grad steigen, ist mit ihr nichts mehr anzufangen...

    Ich habe tatsächlich das Glück, dass unser Grundstück von Wald und Wiesen umgeben ist. Meist sind trotzdem auch die Pinkelrunden so um die 15 Minuten: ich schaue nach unseren Kaninchen/Schafen, die Hunde toben, wir gehen doch noch ein Stück länger durch den Wald... Aber gerade die erste und die letzte Runde des Tages dauert ab und an nur 1-2 Minuten, so dass die Hunde sich halt lösen können.

    Hütehunde sind allgemein eher sensibel mit niedriger Reizschwelle. Ich kann vor allem speziell zum Aussie etwas sagen, mit Sheltie und Langhaar-Collie kenne ich mich weniger aus.
    Der Aussie hat auf jeden Fall eine sehr niedrige Reizschwelle und reagiert sehr sensibel auf seine Umwelt. So sind einige Aussies auch nicht die verträglichsten mit anderen Hunden, da sie leicht zum überreagieren neigen oder negative Erfahrungen sehr nachwirken. Man muss sie im Welpen-/Junghundehalter möglichst positiv an die verschiedenen Umweltreize heran führen, damit sie später nicht unsicher reagieren. Fremden Menschen gegenüber sind Aussies meist sehr reserviert. Auch der Jagdtrieb ist oft stark ausgeprägt. Mein Aussie verliert vor allem 2x im Jahr sehr viel Fell, haaren tut er aber das ganze Jahr über etwas. Alles im Allem meiner Meinung nach nicht unbedingt das, was dir vorschwebt.

    Collies kenne ich als bedeutend ruhiger, sanfter, aber eher noch sensibler als es der Aussie ist. Die Collies, die ich kenne, freuen sich zwar auch nicht unbedingt überschwenglich über fremde Menschen, reagieren aber eher auf eine freundliche Art zurückhaltend.