Beiträge von Atrevido

    Da ich absolut kein Freund von der Kastration bin, haben wir bei Sanny's Prostatproblemen auch zunächst zu Ypozane gegriffen. Es hat genauso wie bei dir sehr gut angeschlagen und wir waren 1,5 Jahre völlig beschwerdefrei!

    Dann fingen die Probleme wieder an und wir haben uns dann doch für die Kastration entschieden. Aber er war dann vollständig "fertig" und geistig erwachsen. Damit hatten wir nach der Kastration auch überhaupt keine Wesensveränderungen.

    Ich hatte auch überlegt nach den 1,5 Jahren Ypozane nochmal zu geben. Aber zur selben Zeit musste er wegen einem Bauchdeckenriss eh operiert werden, wo wir in Absprache mit dem Arzt gleich mit kastriert lassen haben. Ihn später nochmal einer OP zu zumuten, wo er auch immer älter wird, wollten wir dann nicht.

    Da sind wir auch immer mal wieder, die Entfernung ist überhaupt kein Problem.
    Unser Problem ist nur, dass unsere Kleine völlig unverträglich (bzw stark aggressiv auf Artgenossen reagiert) ist und da sind mir die "Ausweichmöglichkeiten" nicht so wirklich gegeben. Deswegen gehen wir da eigentlich nur Vormittags/Mittags in der Woche, wenn wir frei haben. Da sind da wenig Leute (Hunde). Wenn du noch eine abgesciedenere Ecke kennst, sag gerne Bescheid :-)

    Hi, wir haben unseren Cane Corso Rüden Sommer 2010 komplett, also nahezu jedes Gelenk vergolden lassen. Er hatte eine mittlere HD und Knieprobleme. Später stellte sich heraus, es war ein Kreuzband- und Meniskusriss, der von mehreren Ärzten, über Monate nicht erkannt wurde. Durch die Entlastung, des Hinterbeines, wurde besonders die gegenüberliegende Vorderpfote überbelastet.
    Damals haben wir uns das ehrlich gesagt aufquatschen lassen und ich habe es im Nachgang sehr bereut. Es hatte nämlich absolut gar keinen Erfolg und hat wirklich viel Geld gekostet, was wir nicht mal eben so hatten.

    Heute bin ich mir allerdings nicht mehr sicher, ob es nicht doch was bringt. Was sein Skelett angeht, ist er wirklich eine absolute Katastrophe. Er sit jetzt 6 Jahre alt und hat HD, 2 gerissene und mittels TTA operierte Kreuzbandirsse, einen kaputten Ellenbogen, eine kaputte Schulter und ein schweres Rückenproblem (weiß leider nicht mehr genau was, irgendwas mit schiefen, verkeilten Wirbeln (nicht Spondy)). Ist leider inoperabel bzw mit so einem großen Risiko, dass wir es nicht machen werden.

    Und was soll ich sagen. Er ist nun schon seit 1,5 Jahren beschwerdefrei. Beiden ganzen Problemen, kann ich mir nicht vorstellen, dass das nicht ohne Unterstützung geht. Kann uns jetzt natürlich niemand mehr sagen, ob es an der Goldakkupunktur liegt, aber ich könnte es mir vorstellen.