Beiträge von Atrevido

    @GruenerTee

    Aber kennst du alle dieser Züchter? Vielleicht gibt es irgendwo einen (ja das wäre sinnlos :roll: ) oder auch eine kleine Zuchtgemeinschaft, die sich wirklich dafür einsetzt. Warum immer alle über einen Kamm scheren?

    Und selbst wenn es wirklich "nur" einmalige Verpaarungen sind. Was spricht dagegen, wenn die beiden Rassen aufeinander abgestimmt sind, die Tiere gesundheitlich untersucht sind und sie wesensstark sind?

    Ich verstehe beide Seiten nicht. Warum muss man auf Doodles und Poos (heißt die Mehrzahl überhaupt so?) immer und immer wieder rumhacken? Aber warum ist es immer DER Hund schlecht hin - haart nicht, erzieht sich von selbst und überhaupt perfekt?

    Vermehre ich sinnlos vor mich hin, ist das egal, ob ich Poos, Doodles, Rassehunde und Mischlinge ohne Modename "züchte". Das sollte generell verboten werden!

    Wenn ich da aber mit Sinn und Verstand ran gehe und auf Wesen und Gesundheit achte, ist es doch schnuppe, was ich züchte. Und wenn es Mischlinge sind - na und? Was denkt ihr, wie eure ganzen tollen Rassehunde überhaupt mal entstanden sind??? Irgendeiner musste immer mal mutig voran gehen und zwei Rassen oder mehr miteinander kreuzen. Und Stück für Stück wurde ein Zuchtstamm aufgebaut. Ein paar Leute die nachziehen, Abnehmer und fertig (stark abgespeckt natürlich). Da wird es damals auch genug gegeben haben, die dagegen gewettert haben und heute sind es ganz normale Rassen.

    Vielleicht sind die Poos und Doodles auch nur eine kurzzeitige Modeerscheinung. Vielleicht etablieren sie sich auch so, dass darüber in 50-100 Jahren keiner mehr spricht und sie für uns eine ganz normale Rasse geworden sind. So what?!

    Eventuell ist das eine für alle "normalen" Hunde und einmal mit Rotti-Aufschlag? Damals als du abgeschlossen hast, gabs das vielleicht noch...

    Aus diesem Grund gibt's bei mir nur die Haftpflichtkasse Darmstadt. Ist die mir einzig bekannte Versicherung, die alle Rassen ohne Einschränkung zum selben Preis versichert. Aktuell zahl ich für Shira, ohne Selbstbeteiligung, mit 10 Mio. Versicherungssumme (mit Mietschäden) knapp 70 € ;)

    Für beide waren es damals um 130€.

    @Lausbubfraule
    Ich finde eure aufopferungsvolle Pflege für euren Opi ganz bezaubernd! Etwas Schöneres kann sich kein Hund wünschen. Ich hatte die Phase bei meinem verstorbenen Rüden auch immer wieder (war Zeit seines Lebens immer wieder schwer krank). Ich war manchmal auch völlig fix und fertig, aber wenn man in die Augen seines treuen Wegbegleiters schaut, ist es das alles Wert!
    So wie du in deinem Eingangspost geschrieben hast, hat euer Opi nach ganz viel Lebensfreude. Ich finde das liest man eindeutig heraus. Einen alten Menschen bringt man auch nicht zur Sterbehilfe, nur weil er eben alt ist. Einbuße verglichen an früherer Lebensqualität ist bei Mensch und Tier ab einem bestimmten Alter einfach "normal". Deswegen freut es mich nun auch riesig, dass ihr beschlossen habt ihm noch weitere Tage, Wochen oder Monate bei euch zu schenken. Ich habe mir so einen Lebensabend sehr für meinen großen Jungen gewünscht, aber er ist viel zu früh und für mich ganz schrecklich gegangen. Seht diese Zeit als ja, sehr anstrengend, aber als ganz wundervolles Geschenk.
    Und ich denke ihr werdet es deutlich merken, wenn er wirklich keine Lebensqualität mehr hat oder er Schmerzen hat. Im Moment ist er "einfach nur" alt. Ich wünsche euch noch ganz viel Freude mit dem alten Herren...

    Hallo zusammen,
    ich beschäftige mich derzeit mit der Frage was Trauer für ein Gefühl ist. Ist es egoistischer natur auf die Folge, dass man selbst jemanden verloren hat, oder geht es eher in Richtung Mitleid, weil der andere nicht mehr leben darf? Oder ist es weder noch?

    Ich freue mich über Meinungen


    Ich denke eine Mischung aus alledem...

    Morgen ist mein bisher größter Verlust 3 Monate her. Er fehlt mir jeden Tag, jede Sekunde. Ich denke mehrmals jeden Tag an ihn. Mal mit einem Lächeln, mal mit einem Tranchen im Auge, mal mit Sturzbächen. Das ist nichts anderes als "egoistisch". Er fehlt MIR, ICH möchte ihn wieder um mich haben.

    Genauso habe ich großes Mitleid mit ihm. Er ist gerade einmal 8 Jahre alt geworden. Sein Leben lang war er immer krank. Mal Kleinigkeiten, aber auch etliche große Dinge, viele OP's mehr als einmal war er bereits mehr Tod als lebendig. Aber immer wieder hat er sich mit eisernem Willen zurück gekämpft. Er wollte Leben und tat es jeden Tag mit großer Freude. Endlich konnte ich ihn ein großes Haus, mit großem Garten und etwas mehr Zeit bieten. Endlich hatten wir gerade alle seine Krankheiten im Griff und es ging ihm gut, er war einfach nur glücklich. Und da reißt uns von jetzt auf gleich dieser sch*** Milztumor allen den Boden unter den Füßen weg. Es ist nicht fair! Er hat das nicht verdient.

    Wir sind empfindsame, emotionale Wesen. Wir können Freude, Angst, genauso wie Trauer empfinden. Warum dies nun so ist :ka:

    Was heißt "zutrauen"? Es ging in meinem Post darum, wem man einen solchen Hund denn geben will, da irgendjemand eine Abgabe empfohlen hat. Auch wenn sich irgendwer einen unverträglichen Hund von 40 kg mitten in der Großstadt (oder wo auch immer) zutraut, heißt das ja noch lange nicht, dass derjenige sich das dann auch bewusst so aussucht. Wer will sich schon absichtlich das Leben schwer machen?

    Soll ich dir mal sagen, dass ich gleich mehrere kenne die genau das tun und wollen? ;)
    Hier noch einmal, nicht von sich auf andere schließen. Es gibt genug Leute, wo die Tierliebe nicht beim alles liebenden Retriever (als Beispiel und nicht böse gemeint) aufhört. Es gibt beim Hund noch manch andere Eigenschaften die dem ein oder anderem wichtig sind. Und warum nicht den für einen selbst perfekten Hund zu Hause haben, der eben unverträglich ist?
    Mit der richtigen Umgebung und dem richten Handling macht man sich auch nicht sein Leben schwer, sondern bereichert es für sich selbst und den Hund.

    Ich halte trotzdem nichts davon, solche Hunde abzuschieben. :muede: Mitgegangen, mitgehangen.

    Musst du auch nicht, das kann ja zum Glück jeder selbst entscheiden :roll:
    Vom Abschieben, weil man zu faul ist halte ich auch nichts. Aber um bei dem aktuellem Beispiel zu bleiben ist Mutter zu werden eine riesen Lebensumstellung. Und bevor Hunde oder Kind bedenklich zurück stecken müssen, ist ein "Abschieben" in ein gutes zu Hause für alle besser. Wobei ich denke, dass @Killerbabe22 das ganze nach ein bisschen Eingewöhnung gut schaukeln wird :gut:

    Die Allside hat extra einen Reißverschluss den man zum einsteigen bei 3-Türern verwenden kann. Dann musst du sie nicht immer wieder abmachen. Was aber natürlich auch ginge.

    Ich hatte die Allside jetzt in 3 verschiedenen Auto. Von relativ kleinem Spalt bis zu einem sehr großem. Meine Hunde sind nie in den Spalt gerutscht, das hat die Allside alles mühelos gehalten. Also ich würde die Bridge nicht holen.

    Selbstverständlich gibt es auch dort schwarze Schafe!

    Und auch hier muss der potentielle Käufer sich natürlich selbst drum kümmern. Es fliegt ein kein fertig gebackener Hund vor die Füße.

    Aber in den seltensten Fällen produzieren die munter vor sicher her. Das heißt die Hunde müssen schon mal da sein, um mit ihnen "handeln" zu können. Finde ich immer noch verwerflich, aber ist für mich eine Stufe unter kranke und wesensschwache Tiere zu vermehren. Und noch dazu mit einem deutlich höheren Gewinn.