Oder ein leichter American Bulldog.
Der ein oder andere Terrier dürfte auch noch passen.
Oder ein leichter American Bulldog.
Der ein oder andere Terrier dürfte auch noch passen.
Staff, Pit, Spitz passen bis auf das hibblige ![]()
Ansonsten Ca de Bou!
(Für mich gibt es da nichts zu diskutieren: Menschen die Hunde bewusst so züchten, dass sie aufgrund eines pervertierten Schönheitsideals ihr Leben lang leiden oder starke Einschränkungen haben, sind für mich Tierquäler und somit Verbrecher. Menschen die durch den bewussten Kauf solcher Hunde, diese Tierquäler unterstützen und dafür sorgen, dass sie mir ihrem perversen Tun weitermachen können, sind meiner Ansicht nach kein Stück besser, denn sie beteiligen sich aktiv an dieser Tierquälerei. Das Zurückziehen auf sog. Rassestandards ist nichts anderes als das, was z.B. KZ Wärter oder Mauerschüzten der Ex-DDR machen: "Ich habe doch nur Befehle ausgeführt". Nur zwingt niemand irgendjemanden dazu sicher sog. Rassestandards zu bedienen. Jedem steht frei einen gesunden und normal geratenen Hund zu halten.
Was mich an diesem Post aber ein wenig stört, ist die Aussage mit den Mastifs, bzw. deren "Einsatzzweck".Es gibt und gab nie auch nur eine Rasse oder Hund, der es mit Löwen oder Bären aufnehmen konnte/könnte. Der einzige Grund, warum Hunde in (es ware IMMER schon) Showkämpfe überleben konnte war, dass man den Bären oder Löwen die Krallen gezogen hat und entweder die Zähne mit einer Schiene umnäht hat (der Schmerz war so groß, dass sie nicht im Traum daran gedacht haben, das Maul zu schließen) oder ihnen die Reisszähne herausgerissen oder zerschmettert hat, so dass das Spektakel zwar blutig aber nicht direkt tödlich für den Hund, die Hunde war.
Wenn Hunde wirklich im Bezug auf Bären, Löwen oder auch Wölfe eingesetzt wurden, bzw. werden, dann ausschließlich zum Treiben oder nicht körperliche Abschreckung. Mag Korintenkackerei sein, aber genau solche Geschichten (auch wenn sie nur undifferenziert dahergeschrieben sind) sind es immer, die ein bestimmtes Klientel dazu bringt, bestimmte Rassen zu halten. Meist mit katastrophalen Folgen für die entsprechenden Hunde.
Wo habe ich den über das von dir erwähnte Thema diskutiert? Es ging nur um die Herkunft/Geschichte, mehr nicht. Einzeln gibt es noch normale Vertreter dieser Rasse, aber das ist wirklich extremst selten. Alles andere sind monströse, gequälte Fleischberge, die hier auch auf keinen Fall einziehen werden.
Ich wüsste nicht, ob diese Hunde jetzt ein anderes Klientel ansprechen, wenn man dazu sagt wie die Raubtiere damals gehalten wurden. Ob es nun auch immer so war, wie du schreibst mag ich auch bezweifeln. Aber Menschen schrecken seit je her vor kaum einer Perversion zurück. Oftmals sind diese Hunde aber auch im Team in der Arena angetreten. Und wenn sie dabei Hops gegangen sind, hat da auch keiner eine Träne verdrückt. Es waren Zirkusshows, mehr nicht.
Unsere Hündin hechelt nach Kausnacks an denen sie länger als ca. 15 Minuten sitzt immer ganz extrem. Dann wird erstmal was gesoffen, danach ist es schon etwas besser. Und nach einigen Minuten, längstens nach ner halben Stunde ist wieder alles gut. Kannte ich vn meinem Rüden so auch gar nicht.
Einen Tunnel für den Garten
Ja, letzteres ist wirklich das Grauen ![]()
Das ist alles was nach Rasseanerkennung kam. Wenn es sich ausschließlich darauf bezieht gehen unsere Meinungen kaum auseinander.
Aber die Geschichte der Mastini geht viel, viel weiter. Ursprünglich ist der Mastino, genau wie der Cane Corso (übrigens als Rasse noch viel jünger als der Mastino) jeweils ein leichter und ein schwerer Schlag vom Molosso Italiano. Ein Grund warum sie vom Wesen auch noch nah einander liegen. Und diese Hunde waren definitiv nicht zur Show oder Belustigung da.
Genauso wenig waren sie so bedauernswerte Krüppel wie der Mastino und leider auch immer häufiger der Cane Corso von heute. Selbstverständlich waren diese Hunde um einiges "schärfer", hatten sie doch einen ernsten Job.
Im Grunde sind wir uns ja völlig einig, aber ob da tatsächlich Welten dazwischen liegen... Du hast schon Recht, die Hunde sind heute noch extremer, aber schon damals hatten die Hunde katastrophale Rücken, schlechte Augen und viel zu viel und zu schwere Lefzen- und Kehlhaut. Der Mastino wurde, genau wie der Cavalier und der American Cocker als reiner Showhund kreiert - da wundert es kaum, dass die ursprünglichen Übertreibungen bis heute noch einmal verstärkt wurden. Dass so eine erbärmliche und unbewegliche Kreatur wie der Mastino (auch nur als angebliche 'Rückzüchtung') in der Arena jemals gegen einen Bären oder einen Löwen keine Minute hätte bestehen können, müsste doch auch dem unkundigsten Menschen einleuchten. Traurig und unverständlich, dass solche Tiere heute noch toleriert und sogar prämiert werden, ist es allemal.
Wo hast du denn das her? Das stimmt schlicht weg nicht!
Mitte der 40iger Jahre wurde angefangen den Mastino "wieder rein" zu züchten. Und dann dauerte es leider nicht lange bis diese Freakshow los ging.
Davor waren es in erste Linie Hof und Bauernhunde. Leider Gottes auch in Zirkussen im Kampf gegen Löwen, Bären und andere Raubtiere zur Belustigung eingesetzt.
Wenn du dir alte Bilder von ihnen anschaust ist da nahezu nichts mit hängender Haut, Augen und Co. Das kam erst viel später.
Willst du meine ehrliche Meinung hören? Ihr seid nicht die richtigen Leute für diesen Hund. Alle drei Trainer, als auch deine Partnerin gehen völlig falsch an die Sache heran und mich erschreckt diese Empathielosigkeit sehr.
Einen Staff in Anfängerhände sehe ich sowieso kritisch. Nicht weil es schreckliche Killermaschinen sind. Aber sie sind schon eine andere Nummer, als der "Durchschnitthund". Mit eurer Herangehensweise macht ihr es im Moment nur noch schlimmer und ich befürchte früher oder später passiert da wirklich was.
Mein Tipp wäre euch wirklich gezielt einen Trainer zu suchen, der Erfahrungen mit SoKa's hat und ganz kleinschrittig, behutsam mit euch allen Drei trainiert. Oder ihr gebt den Hund wieder ab.