Danke @AnnetteV in deinem Post sind etliche nützliche Sachen für mich.
Wir haben Shira schon seit 2,5 Jahren. Anfangs war sie ängstlich, aber alles noch im Rahmen. So sehr schlimm wurde es erst mit dem Tod meines Rüden. Er war die Selbstsicherheit in Person und stand eigentlich über allen Dingen. Das muss ihr ungemeine Sicherheit gegeben haben. Wir können diese Lücke offensichtlich nicht richtig für sie füllen.
Nicht falsch verstehen, ich prügel sie keinesfalls irgendwo hin. Aber würde ich ihre Neins akzeptieren, würde dieser Hund 24h am Tag in einer Ecke auf der Couch liegen. Man muss sie schon liebevoll dazu "zwingen" mit einem raus zu gehen und gewisse Dinge mit zu machen. Das läuft hauptsächlich über ganz viel Motivation, Wiederholung und Locken.
In Situationen, wo sie sich sehr unwohl fühlt und vermeidbar sind, darf sie natürlich nein sagen. Ich hab nicht die Erwartungshaltung einen ganz normalen Hund aus ihr zu machen, das wird nicht mehr klappen. Ich möchte sie nur unterstützen und den Alltag für uns alle etwas entspannter werden lassen.
Genau das, was du mit dem Körper ansprichst hat bei uns den ersten Durchbruch gebracht. Schrägen auf und ab laufen, durch robben, drüber klettern, im Slalom drum herum usw. Sowas macht ihr großen Spaß und überfordert sie geistig nicht. Rückwärtslaufen oder solche kleiner Übungen auf der Runde einbauen sind sehr gute Ideen! Vielen Dank dafür.