Ich weiß, was du meinst. Wir selbst haben dieses Geschlechterrollen-Ding glücklicherweise überhaupt nicht am Laufen. Soll heißen: Mein Mann würde klaro mit einem Schoßhündchen über den Hundeplatz heizen, wenn Hund und Mann dabei glücklich sind.
Was das Kind angeht, kann ich´s natürlich noch nicht absehen. Interessante Überlegung.
Ja, ich denke, wenn er in der Pubertät den "echten Kerl" vor anderen "echten Kerlen" auspacken will, wäre ein Pudel o.ä. sicher nicht sehr hilfreich für dieses Image. Aber was wäre die Konsequenz? Soll man einen Hund danach aussuchen, ob die potentiellen Kumpels vom Kind den Hund in ihr Männlichkeitsideal integriert bekommen?
Ist das nicht zu viel "vorauseilender Gehorsam" vor einer Eventualität, die nur möglicherweise eintreffen kann?Ich danke für den Gedankenanstoß.
Nein ganz sicher sollte man den Hund danach nicht aussuchen. Ich würde die Gedanken nur mit einfließen lassen. Als Erwachsener zu sagen, es stört mich nicht, was jemand anderes über meinen Hund sagt ist das eine. Kinder können da wirklich drunter leiden (je nach "Ärgerlevel" anderer Kinder und gerade wenn dein Sohn sehr emotional ist, kann das einfach böse enden). Plötzlich ist der einst geliebte Hund Schuld daran, dass man geärgert wird, keine Freunde hat oder so und der Ärger wird auf den Hund übertragen. Ich kann aufgrund deiner Beschreibung die Einschränkung deines Sohnes nicht richtig einordnen. Aber eventuell wird er es dadurch schon etwas schwerer im Freundeskreis haben. Natürlich ist das jetzt etwas überzogen und hypothetisch. Aber in meinen Augen nicht völlig an den Haaren herbei gezogen.
Ich würde mich daher nach einem etwas neutraleren Hund umsehen, in etwa mittelgroß. Richtung Spitz vielleicht, Eurasier, Beagle, Collie
Meine Langzeiterfahrungen halten sich natürlich arg in Grenzen, weil unser Wheaten erst noch einziehen wird. Aber die Rasse kann ich mir bei euch auch sehr gut vorstellen!