Beiträge von Atrevido

    Ich gehöre wohl zu den einzigen Menschen auf der Welt, die bei einem Missgeschick einfach nur Zewa nehmen :P

    Habe das aber auch nur 5 Mal gebraucht in der gesamten Welpenzeit :P

    Also hier wurde einfach nur mit Zewa aufgewischt, bei Häufchen einmal mit nem feuchten Bodentuch von DM drüber gewischt und das war's. :ka:

    Hier genauso, nur das ich im Zwei Schichtmodus gearbeitet habe.
    Ein trockenes Zewa zum Aufwischen und dann mit einem nassen/feuchten Zewa nochmal rüber. Hier riecht absolut Nichts nach Urin und der andere Hund und die beiden Katzen hat das überhaupt nicht interessiert.

    Mir geht es darum, dass du extrem pauschalisierst, nicht um ein Haar zu finden. Natürlich wird es Jugendliche geben, die mit dem Hund nicht klar kommen. Aber sicher auch nicht mehr oder weniger, als Erwachsene. Diese Hunde sind einfach nichts für Jedermann, der Charakter muss zu einem passen.
    Ziemlich sicher wäre es bei mir damals, wie auch heute mit einem Hüti völlig gegen die Wand gefahren. Einige finde ich hübsch, aber das Wesen ist für mich in der Regel zum davon laufen. Das hätte nie und nimmer geklappt. Aber da ist der Hund nicht verkehrt, noch das Alter der Besitzer.

    Vermute am. Steff oder so ähnlich. Und ratet mal: ja, wieder an der Leine eines Jugendlichen bzw. ganz jungen Erwachsenen.

    Was ist da nur los? Gabs da in letzter Zeit Welpen zu verschenken?

    Also das finde ich jungen Menschen gegenüber schon sehr abwertend. Und ich habe es wie gesagt auch live mitbekommen, wie dann mit "uns" umgegangen wurde. Ich finde es einfach nur absolut daneben.
    Ich habe meinen Hund mit 16 aufwärts ab dem ersten Tag selbst finanziert. Und das war bereits in den Jahren, wo ich noch in der Ausbildung war mehrere 1000€. Kein Wunder das Jugendliche immer abwertender gegenüber der älteren Generation werden, wenn ihnen so gegenüber getreten wird.

    ps: hab mir meinen letzten Post nochmal durch gelesen. Das könnte man in den falschen Hals bekommen. Ich hätte da auch dazu schreiben sollen, dass bei uns momentan die "Kampfhunde" gern vom Proletariat als Statussymbol genommen werden.
    (und nach Monaten ist der Hund plötzlich weg)

    Und woran machst du Prolet fest? Glatze? Bodybuilderfigur? Natürlich gibt es diese Idioten und leider auch nicht wenige. Aber das ist einfach grandios unfaires abwerten von Menschen die du nicht kennst. Auch darunter sind ganz normale Menschen, die sehr liebevoll mit ihren Tieren umgehen.


    Im Grunde genommen ist es erstmal kein Problem. Vorausgesetzt, die jungen Leute sind so verantwortungsvoll wie du. Aber genau daran hapert es halt oft genug. Viel zu oft ist das Klischee Realität, wie man hier auch sehen kann. Und da ist nichts mit Erziehung und so. Im Gegenteil. Und durch solche geraten dann diese Rassen immer wieder in Verruf.

    Wieviele Jugendliche kennst du denn, wo es genau daran hapert? Ich habe mittlerweile einige kennen gelernt und auch hier im Forum gibt's mehrere sehr junge User zum Teil auch mit mehreren Hunden, die alle einen sehr verantwortungsbewussten Eindruck machen.

    Eine Frage:
    Wenn alles klappt, kommt im Herbst ein neues Auto. Ich bin derzeit am Überlegen, dann keine Box mehr hinten rein zu stellen, sondern Gitter. Also ein Heckgitter und eins zu den Rücksitzen. So, um das geht es mir. Hat jemand Erfahrungen damit, ob man diese Gitter auch mit einer Art Notfalltür ausstatten kann?

    Und wo habt ihr alle eure Gitter machen lassen?
    Kleinmetall .... und?

    Ich habe mein Gitter bei Hundeschutzgitter machen lassen. Da kann man auch egal wo eine Notfalltür einbauen lassen.

    Hab ich was verpasst? Wo ist das Problem als junger Mensch Pit & Co an der Leine zu haben?

    Ich war 16 als mein Cane Corso eingezogen ist. Kein Familienhund, meiner. Hundeschule, Tierarzt, jeder Gassigang alles machte ich. Da gab es einige blöde Kommentare und noch mehr blöde Blicke. Mit 19 bin ich dann mit meinem gut hörenden, freundlichen, netten, mit allem verträglichen 55kg Hund überall ohne Leine gelaufen, egal ob Wald, Feld oder Berliner Innenstadt.

    Und etliche der damals mittleren Alters Hundehalter die wir aus Welpenkreisen kannten, hatten noch Probleme ihr 25 kg Hündchen unter Kontrolle zu bekommen.

    Also ich könnte die Hunde nicht ruhigen Gewissens im Garten lassen, bei einem gut 1m Geflügelzaun |) Es sei denn sie hören so unfassbar gut, dass sie den Zaun als heilige Grenze akzeptieren. Aber dann könnte man ihn sich auch sparen :lol:

    Ich würde (falls der Schwiegervater da mit macht) einen Maschendraht ziehen. So haben wir es bei unserem gemieteten Haus mit Garten auch gemacht. Mein Vater war so lieb und hat das für uns gemacht, weil Allround-Handwerker und liebt sowas :roll: Er hat die Pfosten in Beton in kleinen Eimern und Schüsseln gegossen. Dann haben wir die Löcher gebuddelt, Pfosten reingesetzt und mein Vater hat den Zaun gespannt - fertig.
    Der Maschendraht ist nicht übertrieben teuer. Und der Abbau würde auch relativ schnell gehen. Das Gittergeflecht abnehmen, Pfosten wieder ausbuddeln und woanders aufstellen oder verkaufen.

    Mir ist der Stresspegel des Hundes ebenfalls das Wichtigste wenn ich ihm Ruhe vermitteln will - das ist ja der Sinn und Zweck den Stresspegel zu reduzieren ;)

    Bei dir bin ich mir da auch sicher ;) Aber leider bei den wenigsten, denen eine Box bei einem bestimmten Problem empfohlen wird und zur Grundausstattung des Welpens gehört.

    Ich würde das auch nicht immer so betiteln. Meine beiden Großen haben nicht resigniert, ich habe sie nicht gebrochen oder sonst was. Aber sie haben sich definitiv unwohl darin gefühlt. Und ich verstehe eben nicht, warum es über diesen Weg sein muss, wenn es andere gibt. Das ist jetzt auf kein konkretes Beispiel bezogen, sondern allgemein.


    Ich selbst glaub, dass viele Probleme daher kommen, dass man ununterbrochen sich selbst in Frage stellt, wie man etwas wohl am allernettesten hinbekommt und "mal probiert" oder eigene Ängste und Sehnsüchte auf den Hund projeziert (sehr beliebt dabei, der Freiheitsbegriff).

    Nicht falsch verstehen - ich bin niemand der martialisch und egoistisch einfach macht und dem der Hund egal ist. Ich glaub einfach dass ne gesunde Einstellung von "ich mach das jezt" und "jetzt ist es halt mal so" auch eine Menge Ruhe vermittelt. Und ob ich das nun über Korrekturen mache (die "Neins" von dir) oder ob ich dem Hund genauso selbstverständlich vermittele, dass es sein gemütlicher Schlafplatz ist und die Enge das ist, was ihm eigentlich hilft, ist dann recht wumpe.

    Mir ist nur die Bewertung wichtig bzw dass es eben keine gibt von "besser" und "schlechter".


    Ich bin jetzt auch nicht extrem zart besaitet und kann meinen Hunden durchaus unmissverständliche Ansagen verteilen. Und im Zweifel auch mal körperlich korrigieren (ohne dass ich schlage oder trete), wo sie mir eigentlich auch "Leid tun" dass das in diesem Moment sein muss ;) Das kann ich dann auch so rüberbringen. Genauso wie sie eben in die Box packen, wenn es in dem Moment keine andere Möglichkeit gibt. Ich denke nicht, dass da irgendeiner der Hunde meine Einstellung zur Box wieder gespiegelt hat. Denn alle 3 Hunde waren unabhängig von einander ohne groß zu Üben ruhig darin, obwohl ich die Box nicht mag |)
    Gerade Shira als Angsthund tut mir ständig leid. Wenn ich so mit ihr durchs Leben gehen würde, hätten wir bisher keinerlei Fortschritte gemacht. In vielen Situationen kommt dein " Wir machen das jetzt einfach so" zum Einsatz.

    Aber das wird vermutlich zur Grundsatzdiskussion. Ich mag es einfach nicht, wenn die Box als Pauschallösung und für jeden Hundetyp angepriesen wird. Und womöglich noch in geschlossener Variante als Dauerlösung genutzt wird. Um mehr geht's mir gar nicht =)

    Ich glaube wir haben zu einem gewissen Teil andere Ansichten, liegen aber nicht weit auseinander.

    Wie gesagt - ich finde es ist nur eine Entscheidung für sich. Aber mit deiner Methode ist der Hund genauso gezwungen - im Zweifel durch mehr "Konflikt" (mehrere Neins, die man uU durchsetzen muss).

    Das sehe ich z.B. völlig anders. Natürlich gab es eine Form von Stress, weil in diesem Moment plötzlich Dinge verboten waren, die sonst durfte. Das musste der kleine Kopf natürlich erstmal verarbeiten ;) Aber ich habe ihn auf keinen festen Platz, auf kein Zimmer, in keine bestimmte Position geschickt. Wollte er also weiter durch die Gegend laufen, durfte er das. Aber das was dabei Spaß gemacht hat, gab's nicht. Also wurde es irgendwann so langweilig, dass er sich immer häufiger hingesetzt hat um zu überlegen "Was nu?". Daraus wurde irgendwann ein Hinlegen. Und das war okay, egal wo und wie.

    Aber ich will das gar nicht abwerten. Wer heilt und das bedeutet für mich, wer zum Erfolg kommt ohne da ewig dran rumzudoktorn, hat Recht. Und dann ist es gut für den Hund und die Welt ist in Ordnung.

    Grundsätzlich gebe ich dir hier absolut recht. Mir ist beim Erfolg jedoch der Stresspegel des Hundes sehr wichtig. Ein Hund der in der Box resigniert, kam für den Menschen sicher auch zum Erfolg. Für das Tier finde ich es schlimm.
    Ich möchte auch die Box nicht völlig abwerten. Ich habe wie gesagt selbst eine zu Hause und nicht ohne Grund. Ich sehe nur, dass viel zu viele Menschen damit völlig falsch umgehen und der Hund dort abgestellt wird, gern als Dauerlösung. Und da kommt's mir hoch. Wenn ich lese über Nacht, zum Alleine bleiben, während des Kochens, wenn er gerade nervt...das hat ja alles kein Ende. Als vernünftig eingesetztes Trainingsmittel ist es immer noch nicht meine erste Wahl, weil ICH damit ein Problem habe mein Hund einzusperren. Aber da ist sie trotzdem ein gutes Hilfsmittel. Aber bitte nicht mehr.

    Auch mein Weg mit dem alles Verbieten, wäre definitiv keine Dauerlösung gewesen. Wenn das nicht angeschlagen hätte, wäre der Stress dauerhaft für alle zu hoch gewesen.

    Und siehe meinen letzten Satz - wenn es dir nicht gut geht mit einer Box, da ist dein Hund schon echt brav, wenn er sich nicht mehr dagegen gewehrt hat. Ich hab das jetzt so oft gesehen, dass es einfach das Gefühl des Menschen dazu ausmacht - konnte ich bisher bis auf eine einzige Ausnahme und das war ein Hund mit Vorerfahrungen - die Uhr nach stellen.

    Er war super brav, definitiv. Aber er kannte eine offene Box auch als Schlafmöglichkeit vom Züchter. Deswegen wird ihm das nicht komplett fremd gewesen sein.
    Es gab auch Situationen, wo die beiden Großen in die Box mussten. Freiwillig oder gern sind sie da allerdings nicht rein. Trotzdem waren sie drinnen sofort ruhig und haben sich hingelegt, ohne besondere Stressanzeichen. Beim Rauslassen haben sie mir aber bald die Tür aus der Hand geschlagen um endlich raus zu kommen. Nur um sich danach irgendwo anders seelenruhig wieder hinzulegen. Dieses Verhalten spricht für mich Bände.