Beiträge von Atrevido

    Hach ja. Ich sag euch mal was- wenn man knappe 60kg wiegt und einen pöbelnden Hund an der Leine hat, der annähernd genauso schwer ist, macht man da nichts mehr mit einer bestimmten Haltetechnik.

    Und bitte warum nicht? Ich bin zu 100% überzeugt, dass alles mit der Technik zu tun hat. WEnn ich sehe wie sich kräftige Männer von ihren 20-30kg Hündchen durch die GEgend zerren lassen :roll:
    Ich selbst wiege ~60kg, hatte lange Zeit einen 55kg CC, den ich bis auf in einer Situation (er rannte an der Flexi zu seinem Lieblingsspielekumpel der im Radius der Flexi war, da verhakte das doofe Ding sich und es gab einen unerwarteten, abrupten Stopp - ich lag waagerecht in der Luft :lol: ) immer problemlos halten konnte. Später kam nochmal 27kg "ich mache ernst mit anderen Hunden" dazu. Gut, da war der Große dann soweit fertig, dass er zu 99% immer offline lief. Jetzt sind es aber immer noch besagte "27kg ich mach ernst" + 13kg Leinenpöbler. Gab ebenfalls noch nie eine Situation wo ich ansatzweise Probleme hatte sie zu halten :ka:

    Okay, das klingt doch recht ängstlich :/ Dann würde ich auch mit Z&B arbeiten

    Und wie würde denn die Anleitung ansehen, sollte es tatsächlich Schutztrieb sein?

    Sanny war wie gesagt überhaupt nicht ängstlich. Der hat von mir eine ganz klare Ansage bekommen, dass Bellen, Knurren und in die Leine gehen, absolut untersagt ist. Bei Menschen habe ich ihn zum Passieren kurz auf die abgewandte Seite ins Fuß genommen und bin in etwas übertriebener, selbstbewusster Körperhaltung vorbei gelaufen - im Sinen von du musst das nicht für mich regeln, ich kann das. Wenn er ruhig neben mir her gelaufen ist, wurde gelobt. Anschauen (kein Fixieren) und "Scannen" fremder Menschen habe ich dafür immer gelobt. Ein Wach- und Schutzhund soll das meiner Meinung nach auch in geregelten Bahnen ausleben dürfen.

    Das Verhalten hat er so verinnerlicht, dass er später ohne Leine von allein an meine Seite kam, die "potentielle Gefahr" im Auge behielt und nach 5-10m einfach wieder vorlief.

    Ich denke wirklich es ist eine Unsicherheitsphase... einfach weil er sich abends momentan öfter erschreckt und das ganze auch beide mal im Dunkeln war. Er wollte auch weg und nicht hin...

    Wie äußert sich denn das, was du als Unsicherheit deutest?

    Ich kann zumindest von meinem CC sprechen, der mit 11/12 Monaten anfing seinen Schutztrieb auszupacken. Der war kein Stück unsicher, im Sinne von ängstlich. Aber er war teils von seiner eigenen Courage und wie damit umzugehen ist in manchen Situationen verunsichert. Er mochte Menschen eigentlich recht gern. Aber gerade Männer im Dunkeln sollten bitte mind. 150m Abstand zu mir halten. Am besten aber alles was Puls hat. Das brachte ihn oft in einen inneren Zwiespalt, wo er ohne Anleitung nicht wusste wie damit umzugehen ist.

    Gamaschen würden sonst auch gehen.
    Frodo hat neben seinem Overall auch Gamaschen für kurze Runden, wenns nass ist. Wenn man nicht gleich einen Overall will, ist das eine gute Lösung, finde ich

    Danke, daran habe ich noch gar nicht gedacht. Halten die denn gut, ohen runter zu rutschen? Welche hast du für Frodo?
    Er friert bisher halt gar nicht. Für eisige Temperaturen und hat wenn er mal warten muss, hat er einen Pulli und eine dünne Jacke. Das sollte bei ihm eigentlich völlig reichen.

    sagt mal... Woran erkennt man eigentlich ob der Hund friert?
    [...]
    Gibt es da irgendwelche Merkmale an denen man das fest machen könnte?

    Zittern ist meist sehr eindeutig. Aber an Shira sehe ich es auch recht deutlich an der Haltung der Rute, "wie" sie sich hinsetzt, der Rücken wird rund, oder es wird abwechselnd eine Pfote hoch gehalten.

    Ich würde ihn einfach mal wie gewohnt im Auto warten lassen und wenn du wieder kommst, die Innenseite der Lefzen und/oder die Zunge fühlen. Damit bist du auf der ganz sicheren Seite. Sind die warm, ist alles gut. Ist es dort kühl oder gar kalt, zieh etwas Wärmendes über.

    Ich habe es zuvor auch schon mit klassischer Musik versucht. Brachte gar nichts...

    @Atrevido

    Hallo! :winken: Hast du schon weitere Erfahrungen mit dem RelaxoDog gemacht? Mein Whippet hat momentan auch arge Probleme mit dem alleine bleiben, obwohl es mal so gut geklappt hat und ich überlege, das Gerät auch zu kaufen.. :ka:

    Ich bin zur Zeit sehr unschlüssig. Wann immer ich das Teil konditioniere - also er bereits ruhig und entspannt ist und ich es dann anschalte - wirkt es sehr gut. Vom Dösen wird schnell in den Tiefschlaf gefallen und die Ruhephase hält länger als üblich an.

    Ich habe es allerdings auch in erster Linie zum alleine bleiben geholt. Grundsätzlich hat Lito damit keine Probleme. Aber er stresst sich schnell durch Kleinigkeiten und kommt von allein, schwer bis gar nicht wieder herunter. Durch Training kann ich ihn in gewohnter Umgebung dort mittlerweile sehr gut raus holen und beruhigen. Ist er allein, kann er sich da aber wunderbar rein- und hochsteigern.
    Und hier sehe ich leider gar keine Verbesserung. Die letzten Tage waren sogar eher etwas schlimmer.

    Habt ihr Empfehlungen für einen dünnen, aber stabilen (sollte Toberunden, Sträucher und Co aushalten) Overall mit verhältnismäßig langen Beinen?

    Bin mir noch nicht ganz sicher, ob ich das wirklich haben will. Aber kaum fallen 3 Flocken vom Himmel und der Hund ist 10 Minuten draußen hat, er überall dicke Bommeln an den Pfoten. Hätte ich nicht gedacht, dass die so schnell, bei so relativ kurzem Fell kommen :ugly:


    Hat hier jemand zufällig Erfahrung mit dem Auto oder mit Toyota allgemein? Man sagt ja immer Toyota soll gut und zuverlässig sein

    Mein erstes Auto war der Corolla als Kombi - unkaputtbar. Beim Kauf war ein Freund meines Vaters dabei, weil der richtig Ahnung von Autos hat. Obwohl das Auto damals schon 8 Jahre alt war, hatte der einfach nichts. Er meinte damals der Werbespruch "Toyota - Nichts ist unmöglich" stimmt bei den alten Modellen definitiv. Von den neueren, war er nicht mehr ganz so begeistert, aber gut seien sie immer noch.