Beiträge von Atrevido

    Mein Alptraum sind die abgeraspelten Pudel.... und ja, da Frage ich mich ganz persönlich und privat schon, warum man sich einen Pudel holt, wenn man keine Lust aufs Drumherum hat.

    Wenn die Rasse aber einfach charakterlich genau passt? Dann soll ich lieber den pflegeleichten Hund nehmen, wo wir dafür täglich wegen dem Charakter anecken? Was ist denn das für eine Herangehensweise? :???:
    Der Wheaten ist weit weg von meinem "optischen Idealbild" eines Hundes. Charakterlich war er aber genau das, was ich derzeit gesucht habe. Also zog er hier ein. Mit deutlich kürzer gehaltenen Fell, finde ich sie unglaublich niedlich (aber nicht "klassisch hübsch") und so ist das für mich völlig okay, ihn rasseuntypisch durch die Gegend laufen zu lassen.

    Hat jemand von euch einen bärtigen Hund und füttert ein Flockenfutter? Ich will ja für meine beiden als nächstes Köbers bestellen (aber erstmal müssen sie noch weiter die Vorräte vernichten :pfeif: ) und ich will eines der Flockenfutter bestellen aber auch eines der Pellets. Oskar hat ja Bart und da wollte ich mal nach Erfahrungen fragen, wie das klappt mit fressen oder ob dann das halbe Müsli im Bart hängt |)

    Jup, bleibt prima alles im Bart :hust: :lol:

    Warum werden diese Haare bei 'normalen' Hunden die nicht zur Austellung gehen eigentlich nicht geschnitten (oft)? Gibt es da Nachteile?

    Ich kann nur von meiner Rasse dem Wheaten Terrier sprechen.
    Da sind durch den "rassetypischen" Pony die Augen auch völlig verhangen. Viele machen wenigstens noch Zöpfe rein. Ohne dem haben sie so eine Matte vor den Augen, dass sie eigentlich blind sein müssen. Trotzdem heißt es die können gucken...
    Und nicht erst einmal habe ich gehört / gelesen, ein Wheaten ohne Pony, ist kein echter Wheaten :roll: Ich habe gerne einen unechten, der dafür uneingeschränkt gucken kann =)
    Eine Qualzucht ist das für mich allerdings nicht.

    Manchmal ist es ja auch etwas zu naheliegendes und eben doch körperlichen Ursprungs:
    Wenn Du von Blähungen & Durchfall sprichst, könnten es auch ständige Bauchschmerzen sein...

    Wenn meine Hunde Bauchschmerzen hatten/haben, ist das ähnlich: unruhiges Umherwandern und Gefiepse. Der Magen hängt ja einmal durch den kompletten Hund und wenn der weh tut, ist das schon arg. Und die Mäuse finden einfach keine bequeme Position, in der sie sitzen oder liegen können, weil es so zwackt :-(

    Das wäre aus eigener Erfahrung absolut mein Ansatzpunkt!

    Lito hat(te) ähnliche, aber noch sehr viel heftigere Probleme und es besteht ein eindeutiger Zusammenhang mit der Verdauung. Die Frage ist nur, was war zuerst da? Das Huhn, oder das Ei? Kommt es zu Magen-/Darmproblemen wegen dem Stress, oder entsteht der Stress durch eventuelle Bauchschmerzen?
    Bei Lito gehe ich mittlerweile von letzterem aus. Nach langem Geteste und brach liegenden Nerven auf allen Seiten, habe ich jetzt endlich eine Fütterung mit der er klar kommt, parallel dazu habe ich mit einer Verhaltenstherapeutin gearbeitet. Seitdem ist er drinnen bedeutend ruhiger. Draußen ist es bisher leider kaum besser.

    Unterschätzt diesen Punkt bitte nicht, gerade wenn sie so oft Durchfall und Co hat.

    @kollegtante
    Hattest du bereits mit den Besitzern gesprochen, dass du den Vorfall gemeldet hast? Wie war die Reaktion?


    Ich blocke hier auch ganz rigeros alles und wenn es sein muss mit Gewalt. Und wenn das noch so ein lieber TutNix ist. Ich habe aber einen TutWas. Von einem Tritt von mir bleibt maximal ein blauer Fleck und eine Prellung, wie viel meine Hündin ohne Eingreifen von ihm übrig lassen würde, weiß ich nicht. Und ich möchte umgekehrt auch keine Verletzungen bei ihr, weil sich "ihr Opfer" nachvollziehbarer Weise wehrt. Da ist ein Tritt für mich der sehr viel sinnvollere Reaktion.

    Ich bin mir sicher, dass jeder Hund das zu 100% mitbekommt. Vom Charakter wird es dann ankommen, ob und wie er reagiert.

    Das kleine Sonnenscheichen hier zu Hause, bekommt bei "zwischenmenschlichen Problemen" absoluten Stress und versucht auf beiden Seiten zu beschwichtigen. Die beiden Großen schlagen (bzw haben sich) sich sofort "auf meine Seite". Shira nur durch rigeroses Ignorieren der anderen Partei und extreme körperliche Nähe zu mir. Sanny auch ganz aktiv und sehr beeindruckend.

    Hat nix mit Wundertechnik zu tun. Das Prinzip wurde hier eigentlich schon mehrfach gepostet. Ausfallschritt, Knie leicht durchgedrückt, vorausschauend gehen, reicht meist.

    In Notsituationen Leine sehr kurz nehmen, desto weniger Kraft, kann der Hund entwickeln. Gar nicht erst in die Leine springen lassen und soweit wie möglich natürlich allgemeine Erziehung. Kommt natürlich auch immer noch auf den Hund an, mit wie viel "Biss" er versucht und was erziehungstechnisch möglich ist...

    Je nach Hund muss man sich auch neue Strategien überlegen. Eine Bekannte hatte ein Bullmastiffpärchen (70kg + 50kg). Die Hündin hat ganz gern geprollt, der Rüde hätte ernst gemacht. Den Rüden musste sie dann leider in blöden Situationen über ein Endloswürger aushebeln. Aber dann konnte sie auch beide Hunde halten. Für den Hund natürlich nicht schön, aber wohl lieber, als wenn der über einen anderen Hund rüberwalzt. Mit "meiner" Technik, hatte ich Müh und Not den Dicken zu halten...