Beiträge von Atrevido

    Bei Nassfutter mit Kohlenhydratzugabe wäre es aller Wahrscheinlichkeit nach allerdings auch nicht besser, als wenn man es extra dazu gibt.

    Das ist natürlich gut möglich. Ich würde es nur gern einmal testen...

    Hast du die Haferflocken mal als Haferschleim probiert? Evtl kann er es dann besser verdauen, weil es gegart ist.

    Ich koche sie immer direkt vor dem Füttern frisch auf. Ging jetzt auch eine ganze Weile gut, bis zu diesem Schub.

    Ansonsten evtl Nassfutter vom Tierarzt für Allergiker und empfindliche Hunde. Ist halt sehr teuer :/

    Für sein Gewicht ist das schon noch überschaubar. Und wenn er dann beschwerdefrei wäre, wäre es mir das auch wert. Das Magen/Darm Futter von Royal Canin hatten wir damals auch von der Klinik mit bekommen. Er hat es aber leider nicht angerührt. Und das war bisher ein sicheres Zeichen für, es kommt postwendend wieder hinaus, wenn er es mangels Alternativen doch frisst.

    Mich beschleicht ein wenig das Gefühl der Werbung ;)

    Habs mir trotzdem mal angesehen, aber der Gemüse/KH Anteil ist leider geschwindend gering.


    @persica
    Reis, Kartoffelflocken, Mais, Quinoa, Hirse, Haferflocken fällt mir auf Anhieb ein. Einiges davon geht gar nicht, einiges so halbwegs. Am besten klappt hier ebenfalls Haferflocken. Aber so richtig beschwerdefrei bekomme ich ihn einfach nicht

    Mir ginge es auch in erster Linie nicht um fehlende Vitamine, sondern eher fehlendes Gemüse und Kohlenhydrate.

    Ich frage daher, weil mein extrem magensensibler Hund was das angeht am besten mit Nassfutter klar kommt. Gerade jetzt hatte er wieder einen heftigen Schub mit Bauchschmerzen, Übelkeit, Sodbrennen, Erbrechen. Ruhe hat nun auch erst wieder reine Nassfutterfütterung gebracht.

    Aus diesem Grund hatte ich vor einigen Monaten rein mit Nassfutter (und ein bisschen Flpocken) gefüttert. Beim großen Check in der Klinik kam dann raus, dass er Ketonkörper im Urin hatte. Diabetis wurde ausgeschlossen, also kam der Tipp der Klinik deutlich mehr KH zu füttern. Mit der Umstellung verschwanden dann auch die Ketonkörper und der Hund wurde endlich vom dürren Klappergerüst zum normal schlanken Hund. Er braucht also offensichtlich einen hohen KH Anteil. Leider nehmen seitdem die Magenprobleme wieder zu.

    Der Hund macht mich wahnsinnig :verzweifelt:

    Na das ist auch kein Merkmal, das nur sehr Einzelpersonen-bezogene Hunde haben :ka: Ein Hund braucht Orientierung bei einer ihn einschüchternden Sache und sucht Halt.

    Glaube es oder nicht. Man merkt definitiv einen Unterschied und es ist etwas anderes wie eine Orientierung geben.


    Habt ihr denn einen Plan, wie es laufen würde, wenn euch was passiert oder ihr eine Weile erkrankt?
    Für mich ist das eine ganz schlimme Vorstellung, wenn ein Hund wie hier schon geschrieben das Fressen einstellt, nur weil ich für eine oder zwei Wochen Ausfälle :( : Da leider das Tier ja ganz ganz arg unter veränderten Bedingungen.

    Das es bei ihm so extrem wurde, war nicht absehbar. Es hatte definitiv auch schon krankhafte Züge.
    Mein Plan B waren meine Eltern, wo er mit mir auch die ersten Jahre noch gelebt hat und später dann mein (Ex)Freund. Aber das hätte vermutlich alles auch nur temporär und mit starken Einschränkungen geklappt.
    Maximum waren wie gesagt 1,5 Wochen, die wir es ausgereizt haben. Vielleicht wäre nach 2 Wochen der Knoten geplatzt und er hätte sich "seinem Schicksal ergeben". Oder er hätte komplett das Fressen eingestellt. Ich weiß es nicht und war nicht erpicht das auszuprobieren.

    Aber unter anderem weil genau das mich sehr beschäftigt hat, war mir beim Nachfolger ein menschenoffenerer Hund wichtig.

    Shira ist auch nie dreckig :ka: Maximal die Pfoten von der Unterseite und ein paar Spritzer an den Beinen und Bauch. Mit einem Handtuch drüber, zack Hund sauber. Und so ist das bei vielen Kurzhaarhunden ;)

    Es ist ja auch nichts Negatives oder Unlogisches. Aber wer mal einen Wheaten hatte, weiß das es über das normale Dreckmaß hinaus geht ;) Muss man einfach mögen, sonst frustet es auf Dauer.

    Danke für deinen Erklärung, aber bei deinem letzten Satz kann ich dir da nicht zustimmen...Beziehung wächst über die Zeit hinweg und nur weil der Hund sich stärker an eine einzige Person bindet, heißt es nicht, dass die Beziehung zum Hund besser ist :???:

    Musst du auch überhaupt nicht ;)
    Ich meinte es auch anders, als die Zusammenfassung deines Satzes.


    Ich empfinde das eher als Schmeicheln des menschlichen Egos. Jeder will für jemanden oder etwas "the one and only" sein. Im Prinzip möchte ich diese Abhängigkeit allein von mir aber weder für meine Tiere noch für meine menschlichen Beziehungen.

    Ich brauche es nicht für mein Ego (sonst wäre hier sicher auch wieder so ein Hund eingezogen, stattdessen aber sogar das ganze Gegenteil ;) ). Aber es zu haben, ist zugegeben angenehm. Daher könnte ich jetzt nicht abstreiten, dass das in die positive Empfindung mit reinspielt Es ist und war aber definitiv kein aktiver Punkt, warum so ein Hund einzog.

    Das ist ein schöner Satz. Denn das stimmt wirklich!
    Aber wenn man sich diese enge Bindung verdient hat und dieses enge Vertrauen aufgebaut hat, dann hat man es wieder sehr einfach mit so einem Hund.

    Denn es gab hier noch nie ein Problem mit etwas, was dem Hund eigentlich unangenehm ist- sei es Augen eintropfen, Zähne kontrollieren, Krallen schneiden,... dieser Hund vertraut mir in jeder Hinsicht zu 100% und ich kann alles tun- ohne, dass sie zögert.

    Ganz genau. Selbst wenn der Hund Angst hat, etwas ganz schrecklich empfindet oder Ähnliches. Er läuft mit dir "blind" durch diese Situation und vertraut dir. Man darf einfach alles. Und das mit dem Großen Unterschied, dass es nicht ein "über sich ergehen lassen" ist (was ich wiederum von vielen Hunden kenne und auch jetzt wieder zu Hause habe), sondern wirklich ein "wenn du sagst das ist okay und mir passiert nichts, dann glaube ich dir das". Es ist einfach etwas Besonderes. Aber das kann man glaube ich auch erst verstehen, wenn man das einmal hat(te).


    Übrigens beschreiben einige ihre Hunde hier so, wie ich meinen jüngeren Hund. Orientiert an einer Hauptbezugsperson, aber sonst auch okay mit Fremdbetreuung. Das ist für mich nicht die Definition eines 1-Mann-Hundes.

    Dem schließe ich mich an. Ich lese hier von kaum einem 1 Mann Hund. Meine jetzigen beiden haben mich auch als Hauptbezugsperson und sind sehr eng mit mir. Trotzdem sind sie weit, weit weg von so einem Hund.

    Was ich nie verstanden habe, ist, wieso man genau diese Eigenschaften so liebt.Bei einem normalen Haushund verkomplizieren sich die Dinge doch nur.
    [...]

    Natürlich gibt es Hunde die diese Eigenschaften mitbringen (müssen), aber sie schränken doch ziemlich ein.

    Dass es das Leben kompliziert macht, habe ich ja selber geschrieben.
    Ich persönlich empfinde das aber einfach als einen angenehmen, sehr eigenen Charakterzug. Diese enge 1 Mann Bindung muss man sich auch "verdienen", sonst wird die Beziehung nie so eng. Aber wenn man sie hat ist das ein ganz eigenes und festes Band zwischen Hund und Mensch, was man mit einem "normalen (absolut wertfrei gemeint!)" Hund so gar nicht haben kann.

    Ich hatte einen sehr ausgeprägten 1 Mann/Frau Hund. So sehr ich diese Eigenschaften liebe, so sehr können sie das Leben verkomplizieren.

    Fremdbetreuung unmöglich.
    Hören auf Freunde und Bekannte, wenn ich nicht anwesend war gleich 0.
    Hören auf Familie mit denen er zum Teil groß geworden ist, ganz rudimentär.
    Spazieren gehen mit Fremden, Bekannten oder Freunden, niemals. Es dauerte 2 Jahre bis er mit meinem - bis dahin von ihm bereits sehr gemochten - (Ex)Freund zum ersten Mal ohne mich das Haus verlassen hat.
    Längste Trennung: 1,5 Wochen. Wovon er die letzten Tage kaum noch gefressen hat und nur noch in der Ecke lag.