Beiträge von Atrevido

    Wie stand er verhaltenstechnisch neben sich? Wie äußerte sich das?Was hat sich mit dem Chip verändert?

    Das würde mich sehr interessieren.

    Puh in Kurzfassung ist das schwer zu sagen. Er war quasi nicht mehr er selbst, wenn wir das Haus verlassen haben. Er war wie im Tunnel/Rausch hat einfach nur nach vorn gezogen und wirkte abwesend. Bewegungsreize setzten ihn in Ausnahmezustand, er drehte sich schreiend im Kreis. Schon beinahe panisch mit auf gerissenen Augen. Er stand so unter Stress und Anspannung, dass er vermutlich nicht mal gemerkt hätte, wenn man einen Stein nach ihm geworfen hätte. Dazu kam Dauerfiepen, wirklich nonstop. Korrekturen oder das Abrufen von Dingen die er eigl kann, hat seinen Stress nur noch verschlimmert.

    Kein Unterschied, als die Nachbarshündin läufig war und auch sonst kein gesteigertes Triebverhalten. Daher wäre ich lange Zeit auch nicht auf die Idee gekommen, dass auf die Hormone zu schieben.
    Die Klinik überredete mich in Verbindung mit dem Verhalten und einer vergrößerten Prostata allerdings zu Tardastrex. Darunter wurde es dann eine Weile besser, bis es zuletzt wieder ganz extrem war. Daher nun der Versuch mit dem Chip.

    Seit nun 4 Tagen ist er viel entspannter. Runden im Dorf gehe ich noch nicht, um ihn nicht zu überfordern. Aber draußen im Wald und Feld ist er wieder voll ansprechbar. Er reagiert auf Korrekturen und nimmt Hilfen bereitwillig an. Ich habe wieder den Hund der Gefallen will und schlagartig wieder beinahe alle Regeln an die er sich die letzten Monate nicht halten konnte, weiß und umsetzt.
    Zu dem ist er müde. Ein Zustand der bei dem Hund quasi nicht existent war, weil er immer unter Dauerstrom stand. Geschlafen wurde immer nur seicht in kurzen Intervallen. Nun schläft er nach einer Runde über Stunden tief und fest. Ich hoffe inständig, dass es nun nicht nur eine kurze Phase ist, sondern sich wirklich durch den Chip so einpendelt.

    Rein von der Beschreibung von @Feyra478 kann ich mir persönlich keine Meinung zu bilden, ob schon too much ist, oder nicht.

    Allerdings kann ich nun nach eigener Erfahrung sagen, dass Lito auch überhaupt nicht oversexed war. Klar ein bisschen prollig, aber das halte ich für einen jungen Terrier (der mit einem angstaggressiven Zweithund zusammen lebt) auch nicht soo ungewöhnlich.
    Dafür stand er ansonsten verhaltenstechnisch völlig neben sich. An mangelnder Erziehung lag es auch nicht, sein Verhalten war zwanghaft und er hat zwischendurch immer wieder versucht alles richtig zu machen.

    Nun hat er seit knapp 3 Wochen den Chip und seit 4 Tagen haben ich einen komplett anderen Hund. Im positiven Sinne.

    Dann bleibt mir nur noch übrig, euch - ehrlich gmeint - alles Gut zu wünschen und zu hoffen ihr entscheidet zum Wohl der Tiere.


    Nur noch kurz dazu:


    Eine F5-Savannah hat noch ca 3% Wildblutanteil - der Rest ist Hauskatze und daher gilt sie vor dem Gesetz auch als solche.

    Das ist nur der rechnerische Anteil. Vom Wesen kann trotzdem zu 99'% (ist natürlich unwahrscheinlich, aber möglich) die Wildkatze durchkommen und dann wird es wirklich zu Qual für euch alle.


    Ich kann dir gerne die Namen der uns bekannten Züchter nennen. Vorher würde ich aber schon gerne wissen wozu das nötig ist? :) Ich denke nicht dass sie in Deutschland allgemein bekannt sind.

    Nötig ist das überhaupt nicht und du musst es natürlich nicht tun ;) Es ist einfach persönliches Interesse von mir, weil mir diese Rasse sehr am Herzen liegt und ich das Zuchtgeschehen innerhalb von Deutschland und teilweise dem Ausland im Auge behalte. Mich interessiert, wo andere meinen einen guten Hund her zu bekommen, auf was der Züchter wert legt usw...


    Und wie gesagt: ich habe nirgends geschrieben dass es sich um reine Wohnungskatzen handeln würde, also verstehe ich nicht wieso mir das jeder unterstellt.

    Naja, du hast geschrieben der Bau eines Außengeheges wäre nicht möglich. Solchen Katzen in den ungesicherten Freilauf zu lassen ist aber sehr risikobehaftet. Zum einen Diebstahl, immerhin ist das Tier unter Umständen ein paar 1000€ wert. Aber sie haben natürlich auch einen extrem hohen Jagdtrieb, mit meist deutlich besseren motorischen Fähigkeiten als die Hauskatze. Ich sehe das schon bei "normalen" Freigängern kritisch, wenn man an das Vogelsterben zB denkt. Aber so einen Vollblutjäger in nächster Nachbarschaft...nicht schön. Außerdem entfernen sie sich aufgrund des Jagdtriebes sicherlich weiter (=mehr Risiko zwecks Straßen und ähnlichem) und haben bei vermutlich gutem Jagderfolg und oft nicht ganz so enge Bindung an den Menschen auch immer weniger Grund zurück zu kommen.
    Bleibt also nur hohes Risiko für alle, oder Wohnungshaltung. Letzteres ist für eine Katze mit extrem hohen Bewegungsdrang und viel Jagdtrieb - für mich - eine Qual.

    Und zum anderen ging es wie gesagt um die Art der Zucht. Kleine Empfehlung: - klick -

    Sorry wenn ich gleich belehre, aber wenn man bereits mehrere Cane Corsi hatte und mit Züchtern befreundet ist, sollte man den Plural kennen ;) Darf ich den Züchter wissen, gern auch per PN, wenn du es nicht öffentlich machen möchtest.
    Insbesondere auch wegen der Aktivität. Denn der Cane Corso ist - wenn gesund - schon ein sehr aktiver Hund. Nur eben ohne Hang zur Hibbeligkeit.

    Auch ein Cane Corso ist als Rasse gesehen problemlos mit Katzen zu vergesellschaften. Letztendlich ist es aber eine Frage des Individuums und der Zusammenführung. Meine Hündin würde fremde Katzen zu 99% killen. Trotzdem war es kein Problem zwei Kitten zu uns zu holen. Ich habe allen Zeit gelassen bis sie soweit waren und wenn niemand zu Hause war, waren sie noch längere Zeit getrennt. Als die Katzen genau ein Jahr alt waren zog Hund Nr. 2 als Welpe ein. Auch hier lief die Vergesellschaftung problemlos. Ich habe das große Glück, dass sich hier untereinander heiß und innig geliebt wird.

    Zeitgleich würde ich Kitten und Welpe keinesfalls einziehen lassen. 1 Jahr würde ich den jeweils ersten mindestens alt werden lassen.

    Zu der Katzenwahl wurde ja schon einiges gesagt. Das möchte ich auch nochmal untermauern. Nur weil es erlaubt ist die xte Generation drin zu halten, ist das keinesfalls gut fürs Tier und die Art der Zucht...gruselig! So etwas sollte man als Tierfreund keinesfalls unterstützen!

    Jup, aber wäre schon mehr als bedenklich, wenn eine Balkontür nicht das Gewicht eines Menschen aushalten könnte. Schließlich kann man auch mal blöd stolpern und dann ebenfalls mit "Schwung" in der Scheibe landen. Wäre ja schlimm, wenn die bei sowas nachgeben und springen würde.

    Mir sagte die Klinik beim setzen ab 2 Wochen wird man die ersten Veränderungen merken können. Kann aber in Ausnahmefällen auch mal 6-8 Wochen dauern. Im Regelfall, ist die volle Wirkung aber nach 4-5 Wochen da.

    Wir warten gerade auch noch... Heute sind es auf den Tag genau 2 Wochen. Bisher 0 Veränderungen.