Beiträge von Atrevido

    Ja sie bekommt 2 Mal täglich 8 mg, laut meinen Tierarzt ist das so richtig weil sie erstmal eine kleine Dosis probieren möchte.

    Klar kann man so machen. Aber normalerweise fängt man bei Apoquel immer mit der doppelten Dosierung an, damit es erstmal richtig anschlagen kann und dosiert dann auf das Benötigte runter. Was dann wieder vom Hund und der Stärke der Reaktionen abhängig ist.

    Ich stehe am WE oft recht früh einmal kurz auf und lass Lito im Garten pullern und füttere die Katzen. Fühlt sich für mcih irgendwie richtig/besser an, weil Lito nicht soo lange anhalten kann und die Katzen gewöhnt sind in der Woche frühs zu bekommen. Danach husch ich wieder ins Bett und schalfe weiter. Find ich jetzt nicht so schlimm und würde es an deiner Stelle auch genau so machen.

    Wenn ich richtig müde verschlaf ich das aber auch mal. Damit kommen zum Glück alle klar, außer Lito muss dringend. Aber dann weckt er mich zum Glück. Nur Shira schläft wie ein Stein :lol:

    Bestreite ich gar nicht. Mir ging es jetzt nur um die angesprochene natürliche Lebensspanne. In menschlicher Obhut werden die meisten Tiere älter als in der Wildnis.

    Ich finde es falsch, den Hundehaltern die sich für kurzlebige Rassen entscheiden, das vorzuwerfen. Zumindest lese ich das zum Teil hier recht deutlich zwischen den Zeilen. Für mich kommt sowas wie gesagt auch nicht in Frage, weil ich mein Familienmitglied einfach möglichst lange bei mir haben möchte. Aber so lange der Hund die Jahre genießen kann, ist es für den Hund wirklich kein Drama. Das ist es für den Mensch der vergleicht "ich hatte in 15 Jahren ein Hund, mein Nachbar 3". Ja und? Der andere Nachbar hatte in der Zeit 30 Hamster? Und der von gegenüber hat seit 50 Jahren ein und dieselbe Schildkröte und Papagei :ka:

    Das ist doch unerheblich - zumindest für die Qualzuchtdiskussion - solange es dem Tier gut geht. Auch wenn die Hunde erst mit 4 erwachsen sind, können sie die ersten 4 Jahre ja trotzdem schon genießen und Freude am Leben haben. Daher verstehe ich diese Argumentation auch nicht. Gerade, wenn sie dann auch an Krankheiten wie Krebs und ähnliches sterben, waren sie vermutlich bis kurz vorher fit und eben noch nicht alt und gebrechlich.

    Für die, die im anderen Thread nicht mitlesen und es vielleicht auch interessant ist.

    Laut Allergietest ist Shira so ziemlich gegen alles allergisch wogegen man allergisch sein kann. Inwieweit das nun wirklich stimmt :ka: Die Tests sind ja mit Vorsicht zu genießen. Trotz monatelanger Ausschlussdiät, in Watte packen und natürlich Unterstützer war sie nie beschwerdefrei. Die Hyposensibilisierung brachte auch nicht mal eine Besserung.

    Daher bekommt sie nun seit ca. 4 Jahren täglich Apoquel. Die Dosis ist angepasst an die Beschwerden. Sie hat keinerlei spürbare Nebenwirkungen *3x auf Holz klopf* Auch das immer wieder angesprochene leidende Immunsystem hat sie keinesfalls. Einen einzigen Magen-Darm-Infekt hatte sie die Zeit über ;)

    Glücklich bin ich über die Dauergabe nicht. Aber es gibt ihr so viel mehr Lebensqualität, dass ohne für mich nicht in Frage kommt. Dauerhaft Cortison fände ich schlimmer.

    Hamster/Mäuse haben in ihrer Art diese natürliche Lebensspanne - der Hund jedoch - folgt ja doch auch seinen 'Prinzipien' - und der riesige Körperbau entspricht dem evtl. eben nicht - und kann die 'natürliche Entwicklung' nicht wirklich unterstützen.

    Ich will dir gar nicht unbedingt widersprechen. Nur wenn du von "natürlicher Lebensspanne" sprichst... Wölfe in der Wildnis werden selten älter als 10 Jahren, oft wird sogar nur von 6-8 Jahren gesprochen.

    Erst durch die Domestizion wurde er und damit auch unsere Hunde älter.

    Ich tue mich schwer, ob die kurze Lebenserwartung jetzt "objektiv schlimm" ist.

    Für mich ist es das, weil ich meinen Hund, mein Familienmitglied so lang wie möglich bei mir haben möchte. Selbst 15 Jahre sind mir zu kurz.

    Aber es gibt ja auch Halter von Hamstern, Mäusen und Ratten, wo die Tiere nur 1-3 Jahre alt werden. Und auch noch andere Tiere haben eine kürzere Lebenserwartung als der Hund. Also warum soll es - objektiv betrachtet - schlimm für den Hund sein nur beispielsweise 8 Jahre zu werden? Vorausgesetzt er ist bis dahin einigermaßen gesund und muss sich eben nicht quälen...