Beiträge von Atrevido

    Einen Wheaten würde ich bei Rapumo nicht sehen.

    Wieso? Also nur so als Lerneffekt für mich. =)

    Zwischen dem Wesen eines Leonbergers und einem Wheaten liegen einfach Welten. Und wenn der erste perfekt passt, glaube ich nicht, dass man mit einem Wheaten glücklich werden kann. Zu dem lese ich da die Suche nach einem gemütlichen nebenbei Hund heraus (überhaupt nicht negativ gewertet). Ein Wheaten braucht aber einfach ein bisschen mehr "Pepp" im Leben. Weiß das gerade nicht richtig zu beschreiben xD Aber die wollen was Erleben, Action, Bewegung, lieben Menschen. Bis auf Ausnahmen werden die mit einem ruhigen Leben und ein bisschen Garten bewachen nicht glücklich. Für mich liest sich das sehr nach den typischen Hofhund Rassen und da passt der Leonberger auch gut.

    Und bei den Punkten nicht hibbelig, ruhiges Wesen und handelbaren Jagdtrieb hast du meiner Erfahrung nach eine 50:50 Chance. Es gibt die etwas ruhigeren, gemütlicheren, mit nahezu keinen Jagdtrieb. Und dann gibt's die Vollblutterrier. Die haben von alldem oben genannten eine große Portion.

    Mit meine ersten Hundeerfahrungen stammen aus ein JRT Zucht. Das waren Nachbarn meiner damaligen besten Freundin. Wir waren fast täglich stundenlang dort, haben mit den Hunden gespielt, waren mit den Gassi, haben gebürtstet usw... Sie hatten immer 3-4 Erwachsene und regelmäßig einen Wurf. Ich kann mir auch im Nachhinein kaum bessere Hunde für Kinder vorstellen, als die kleine Kobolde.

    Heute im Nachhinein schlage ich die Hände über den Kopf zusammen. Niemals würde ich so junge Kinder (wir waren so 6-11) den halben Tag allein mit den Hunden und den Welpen lassen. Und wir haben echt viel Scheiße mit den Hunden veranstaltet :lol: Nie böse, aber im Nachhinein eben leichtsinnig bis zum geht nicht mehr. Es ist nie was passiert, wir haben sie heiß und innig geliebt und sie uns. Sie waren sehr quirlig, haben schon Mal ganz gerne gebellt, dass uns nie einer ernsthaft zur Jagd abgehauen ist, grenzt an ein Wunder und im großen und ganzen perfekte Kinderhunde. Mords geduldig, robust, gelehrig, für jeden Mist zu haben, gleichzeitig kuschlig und niemals nie nachtragend. Ist eine sehr schöne Kindheitserinnerung, auch wenn sie heute definitiv nicht mein Typ Hund sind.

    Das freut mich. Er war damals 5 und starb leider viel zu früh mit 8. Hatte aber nie wieder Probleme mit den Nieren.

    Nochmal fast das Gleiche kann ich dir von meinem einen Kater berichten. Der hatte ähnliches von jetzt auf gleich mit gerade mal einem guten Jahr. Jetzt ist er 4 und bisher ebenfalls keine Probleme.

    Also positiv bleiben und kämpfen! Aber fressen oder Infusionen wären jetzt wirklich wichtig. Und natürlich viel trinken, notfalls mit Spritze.

    Jup da hat sie leider recht. Die Nieren kompensieren unglaublich viel. Wenn man es im Blut sehen kann, ist die Kacke bereits am dampfen. Man spricht dann von ca 50-70%iger Schädigung.

    Nicht mehr erholt kann relativ sein. Im besten Fall erholt sie sich natürlich. Im positiv schlimmen Fall bekommt er eine chronische Niereninsuffizienz, die ihr regelmäßig kontrollieren lassen müsst. Im allerschlimmsten Fall kommt es zum akuten Nierenversagen, was auch den Tod bedeuten kann.

    Aber da euer Zwerg noch so jung ist, sehe das ganze Mal so positiv wie möglich. Mit meinem CC habe ich schon eine akutes Nierenversagen hinter mir. Die Werte mehr wie schlecht, tägliche Infusionen, Medikamente usw. Dem Hund war GsD bis auf etwas Schwäche und vermehrtes Trinken nichts anzumerken, was die ganze Klinik bei den Werten verwundert hat. Er hat sich auch komplett (den Teil, den man im Blut eben sieht) wieder berappelt. Das passiert bei Buddy bestimmt auch!