Beiträge von Atrevido

    Ja, aber mit der Erfahrung geht man eben auch auf die nächste Weide. Und nicht mit, die könnten einem im schlimmsten Fall bei zu geringen Abstand töten.

    Aber die Schilder (weiss gar nicht, ob es die schon immer gab), auf die darauf hingewiesen wird, dass von Rindern eine Gefahr ausgeht, könnten u.U. dazu anregen, noch mal etwas darüber zu lesen.

    Wenn es diese Schilder gibt und sie eindeutig sind, bin ich bei dir.

    Ich kann mich aber an kein einziges erinnern. Und da meine Eltern eher zu der vorsichtigen Sorte gehören (bzw meine Mom tendenziell sogar eher zu Angst neigt), hätten sie uns sicher mit strengeren Regeln darüber laufen lassen, hätte es sie gegeben.

    Und hier wurde ja unter anderem auch von dir, darauf hingewiesen, dass ein Abstand von 3m schon viel zu wenig ist.

    Für denjenigen, der völlig unbedarft zwischen Mutterkühen und Kälbern rumläuft, ist es das ja auch.

    Das heisst dennoch nicht, dass man dann von jeder 2. Kuh angegriffen werden muss - aber man verringert die Wahrscheinlichkeit eines Angriffs ganz dramatisch, wenn man einen viel größeren Abstand einhält.

    Aber das heißt ja nicht mal, dass der Mensch diese 3m verursacht hat. Vielleicht sind auch dort die Tiere auf ihn zugegangen. Man weiß es nicht. Evtl haben sich die Menschen auch wirklich saudämlich verhalten. Alles möglich. Was mir aufstößt ist nur das ziemlich harte urteilen hier, ohne um die Umstände zu wissen.

    Ich finde gut, dass hier deutlich gewarnt wird. Bei meiner nächsten Weidenüberquerung, wäre ich zB deutlich vorsichtiger und würde genauer als sowieso schon, auf Signale der Tiere achten und bei Unruhe wohl auch einen Alternativweg suchen.

    Aber dieses blöd hinstellen, weil jemand sich der Gefahr nicht bewusst war, finde ich eben absolut Fehl am Platz.

    Du hast bisher gute, konfliktfreie Begegnungen mit Rindern gehabt und das ist doch grossartig.

    Vielleicht bist Du einfach einer der Menschen, die sich aufgrund der vorhandenen Erfahrung mit Tieren grundsätzlich so verhalten, dass die Rinder Dich nicht als Aggressor empfinden.

    Möglich. Worauf ich aber hinaus wollte ist, dass ich es durch meine Erfahrung gar nicht für nötig gehalten hätte, mich nochmal intensiv vorher damit zu befassen. Und so wird es doch noch sicher anderen Menschen gehen.

    Um sich über eine potenzielle Gefahr zu informieren, muss man sie erst als solche überhaupt wahrnehmen. Wenn diese Wahrnehmungen bisher aber eben völlig harmlos sind, kommt man darauf nicht.

    Mal mein Beispiel genommen, hatte ich mehrfach live Erfahrungen aufgrund dessen ich mich ohne DF "dumm" verhalten würde. Den Schuh würde ich mir deswegen aber wirklich nicht anziehen. Und finde diese Einstellung wirklich vermessen.

    Ich versteh Dich grad nicht - Du hast Dich doch in Deinen beschriebenen Situationen richtig verhalten.

    Wenn ein Rind neugierig-freundlich auf Dich zukommt, ist das halt so. Dann hat man eine nette Begegnung mit einem großen Tier, dass freiwillig seine Individualdistanz aufgegeben hat und aktiv den Kontakt zu Dir gesucht hat.

    Ja, aber mit der Erfahrung geht man eben auch auf die nächste Weide. Und nicht mit, die könnten einem im schlimmsten Fall bei zu geringen Abstand töten.

    Und hier wurde ja unter anderem auch von dir, darauf hingewiesen, dass ein Abstand von 3m schon viel zu wenig ist.

    Ich erinner noch mal dran: der Ehemann sprach in dem Artikel von 3 (!!!) Metern Abstand! Wie kann man darauf kommen, dass 3 Meter Abstand bei einem Tier, das 600, 700 kg wiegt genügen könnten?

    Erfahrungen :ka:

    Ich bin froh hier sowas im DF mitzulesen und daher Bescheid zu wissen. Wir sind als Familie früher viel in Urlaub nach Österreich gefahren, wo immer Wandertouren anstanden. Wir sind wirklich oft über Kuhweiden gegangen und es gab glücklicherweise keine einzige brenzlige Situation. Die Kühe waren immer freundlich, neugierig. Sie kamen von sich aus, ließen sich streicheln (also deutlich unter 3m Abstand ;)) und liefen ein paar Meter mit.

    Ich bin jetzt Ende 20 und war seitdem nicht mehr dort. Würde ich jetzt ohne DF 15-20 Jahre später wieder einmal dort sein, würde ich ohne auch nur einen Gedanken an die Gefahr darüber laufen. Einfach weil man mehrfach tiefenentspannte, absolut harmlose Erfahrungen gemacht hat.

    Ich finde es manchmal echt hart, wie hier über "0815 Menschen" geurteilt wird. Wenn man damit überhaupt keine Berührungspunkte hat, dann ist man nicht automatisch dumm oder wahnsinnig, wenn man einen Wanderweg mit Kühen entlanglaufen will.

    Vorab: Ich weiß nicht, ob es das bei Hunden gibt, aber Menschen zumindest schon. Der Mensch kann tatsächlich zunehmen, wenn er zu wenig isst. Durch das ständige Hungergefühl wird dem Körper quasi vermittelt, alles was er bekommt sofort als Reserve anzusetzen und nicht, bis wenig, in Energie zu stecken. Damit genug da ist, wenn die nächste Hungerperiode länger als davor dauert.

    Ich würde anfangen Zwischenmahlzeiten zB mit Magerquark und Karotten oder ähnliches zu füttern

    Hier gibt's 2x, manchmal mit Zwischenmahlzeit. Rein menschlich betrachtet finde ich das viel, viel angenehmer. Eben weil's mir nach einer riesen Mahlzeit nicht soo gut geht.

    Aber der Hund ist ein Schlingfresser. Mit Gewöhnung sollte das überhaupt kein Problem sein. Wenn die Kleine jetzt aber mit jederzeit Zugang zum Fressen aufwächst würde ich die Umstellung sehr langsam machen. Also echt bei mind. 3x am Tag anfangen und nicht vor 9 Monaten (eher später) auf einmal wechseln. Ist aber nur so vom Gefühl..

    Naja, das ist aber auch gleich das andere Extrem. Ich glaube die wenigsten Hunde haben "Standardgassirunden" von 10-15km, egal ob sie es könnten oder nicht.

    Ich würde das als Standard nicht mal zeitlich neben allem anderen schaffen :ugly:

    Ich glaube Frodo und Lito sind da ein ähnlicher Typ und haben dazu noch ähnliches Fell. Auf Fotos kann man die Figur kaum erkennen. Lito ging jetzt immerhin noch minimal in die Breite und damit verschwand auch die sehr hoch aufgezogene Bauchlinie. Auf Bildern erkennt man so gut wie nichts mehr:

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    In Bewegung kann man es schon erahnen:

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    Edit: Quali kann man auf HD einstellen

    Aber spätestens beim Anfassen merkt man, dass der Hund nur aus Knochen und sehr gut definierter Muskulatur besteht. Das Gleiche sagt übrigens Tierartzt und Osteopethin (die nicht nur alte und kranke Hunde sieht, sondern auch Sporthunde).

    Daher glaube ich sofort, dass Frodo echt dürre ist. Und der Border von tkknq ganz sicher auch. Ohne schlecht bemuskelt zu sein.

    Ich hab mal eine richtig blöde Frage, gibt's außer "Alter"/Schwerkraft noch ne mögliche Erklärung, wieso ein Hund (6 Jahre) extrem viel lose Haut am Hals bekommt? Wuffi hat eigentlich eher keine überschüssige Haut, am Bauch hängt auch nix herunter, aber so im Verlauf der letzten 2 Jahre hat sie eine extreme "Kehlwamme" bekommen. Fett ist es nicht, wirklich nur sehr viel lose Haut. Der TA meint, das wäre bestimmt schon immer so gewesen und mir ist es nur nicht aufgefallen :roll: Das ist definitiv nicht der Fall, ich frag mich nur grad, ob das normal ist, dass das so extrem ausleiert :denker:

    Wie alt ist der Hund denn jetzt und was ist es für eine Rasse? Manche Rassen entwickeln das ganz gezeilt wie zB einige HSH oder Molosser.

    Alter und/oder schwaches Bindegewebe kann natürlich ein Grund sein.