Beiträge von Atrevido

    Also ich hätte mal eine Frage die mich wirklich brennend interessiert.

    Gibt es noch mehr Hunde die eigentlich ins Bett dürfen, aber von sich aus gar nicht wollen?

    Der kleine Hund schläft im Sommer immer auf dem Laminat im Schlafzimmer. Ansonsten mittlerweile im Bett. Das kam allerdings erst "mit dem Alter".

    Ich war auch ziemlich beleidigt, als der kleine Welpe bereits in seiner ersten Nacht weggerobbt ist und allein in irgendeiner kalten, harten Ecke schlafen wollte. Auch lange Zeit im Wohnzimmer, wo Körbchen und Couch zur Verfügung stand, schlief er auf dem Laminat. Mit 4, schätzt man jetzt offenbar mehr Komfort :hust:

    Die Frage ist, was für einen Typ Hund hat man zu Hause.

    Shira hat noch kein einziges Mal aufgejault, gewimmert oder Sonstiges und es gab schon etliche Situationen, wo das absolut nachvollziehbar gewesen wäre. Ihre einzigen Schmerzanzeichen sind Schmatzen und sich etwas zurückziehen. Ich könnte mich jetzt also auch hinstellen und sagen, der Hund hat keine Schmerzen, ich lasse es jetzt so weiterlaufen.

    Aber sie hat stark angewachsene Epuliden, die die Zähne zum Teil bereits überwuchern. Dort ist alles geschwollen und entzündet, ein Zahn darin ist locker und vermutlich ebenfalls entzündet. Hinten an den Backenzähnen scheint bereits nekrotisches Zahnfleisch zu sein. Das muss ganz fiese, böse Schmerzen machen und ich kann für mich nicht verantworten sie so damit rumlaufen zu lassen, auch wenn man ihr wenig bis nichts anmerkt.

    Leider ist es deutlich wahrscheinlicher, dass sie wegen ihrer Herzgeschichte nicht wieder aus der Narkose wach wird, als das sie es wird. Das belastet mich sehr. Aber sie deswegen unter Umständen noch weiter mit Schmerzen rumlaufen zu lassen, nur damit ich sie länger habe? Nein, definitiv nicht. Vor allem wird der Scheiß noch mehr wachsen und Zahnentzündungen gehen besonders häufig aufs Herz. Sie soll sich keinesfalls still und unauffällig quälen.

    Also steht der OP Termin und ich hoffe inständig mein Mädchen wird wieder wach.

    Ist das eigentlich psychologisch irgendwie erklärbar? Mir fehlt nämlich auch jegliches Verständnis dafür.

    Mit Shira habe ich selbst einen Hund, der für mich auf der Grenze der Qualzucht balanciert, für andere ist sie es bestimmt bereits.

    Abgesehen davon, dass ich sie aus dem Tierschutz habe, habe ich bis dato gedacht, ihre Schnauze ist ausreichend um damit gesund zu leben. Atemprobleme hat sie zum Glück auch wirklich nicht, außer gelegentliches Schnarchen (da auch das nicht regelmäßig ist, kann ich auch nicht sicher sagen, ob es was mit der Schnauze zu tun hat). Aber sie hat definitiv Probleme mit der Thermoregulierung. Und sie bei Wärme so durchhängen zu sehen, nimmt mich schon sehr mit. Und gegen die typische Plattnase ist das ja quasi Nichts. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das für mich irgendwann normal sein könnte.

    Daher weiß ich, dass hier kein Hund vom Züchter mit einer solchen Schnauzenlänge einzieht. Vom Tierschutz kann ich es zugegeben nicht sicher sagen. Aber "echte Plattnasen", könnte ich niemals halten, egal woher. Täglich dieses Leid zu sehen, würde mich komplett kaputt machen.

    Ich habe gestern bei einem kleinem Test das Handy drauf gehalten. Am Anfang laufen wir drauf zu und dann befindet sich zu unserer Linken eine Wildschutzzone (ab da an Leinenzwang, bis dahin nicht), wo auch immer viel Bewegung drin ist und wir oft Wild sehen. Meist kleinere Rehgruppen und am Schluss im Gehölz brüten jede Menge Rebhühner. Die laufen davor dann natürlich noch oft umher.

    Normalerweise bekommt Lito mehr Hilfe durch Kommandos oder die Leine, da er jagdlich schon sehr ambitioniert ist. Unser Deal: er darf (auch von Landwirtseite aus) mäuseln so lange er ansprechbar bleibt, alles andere darf nur angezeigt werden und ist ansonsten tabu. Gestern habe ich es testweise mal größtenteils unkommentiert gelassen.

    Wegen dem starken Wind, empfehle ich Ton aus. Viel sagen tu ich auch nicht. Ihr verpasst nur 2-3 Kommandos, 2-3 Rückrufe und einen Anschiss an Shira, weil sie wieder irgendeinen Mist frisst |)

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    Mein Fazit: ich bin stolz auf ihn! Es ist definitiv noch Aufregung da und er wird in Zukunft wieder mehr Hilfe bekommen. Aber vielleicht erinnert sich noch der ein oder andere an den durchgeknallten Terrier in absoluter ablenkungsfreier Gegend ;) Daher freut mich die Entwicklung sehr.

    Ich stimme dir absolut zu bei den Punkten gegen ungesicherten Freigang. So oft liegen tote Katzen am Straßenrand, ich kenne keine einzige Freigangkatze, die alt werden durfte

    Doch die gibt es. Unsere letzte Katze war 18 oder 19, der eine Kater rennt hier rum mit fast 19 Jahren, der andere muss auch bald 15 sein. Und dann noch ein junges Geschwiserpaar mit gerade mal 2 Jahren.

    Ich habe nicht gesagt, dass es sie nicht gibt. Ich (!) kenne keine, und leider kenne bzw kannte ich viele Freigänger. Ganz sicher wird es auch welche geben, die Glück haben oder die eben weit genug abseits wohnen.

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    Ich hab ja schon länger überlegt die Plüschbombe zu scheren, weil er monströs viel Fell hat und da zum Teil auch drunter zu leiden hat. Wirklich durchringen kann ich mich bisher aber auch noch nicht.

    Heute habe ich erstmal Bauch und Popo (den muss ich so oder so schon immer) etwas gekürzt und ausgedünnt. Er wirkt gleich 2kg leichter xD

    Ich glaube er überlegt noch, ob's ihm gefällt oder nicht

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