Beiträge von Atrevido

    Die Katzen sind Rassemixkatzen, die ihre ersten 4 Jahre komplette Wohnungskatzen waren. Seit einem Jahr dürfen sie jetzt in den eigenen Garten mit raus. Die haben also nie die Chance gehabt das zu lernen. Sie (besonders der eine) himmeln Lito eh als ihren besten Kumpel an. Wenn der jetzt auch noch so "coole" Sachen macht, ist das natürlich was ganz besonderes :tropf:

    Haha Eni46 , sicher, dass das Terrier sind? xD

    Lito holt mir auf den Spaziergängen ja regelmäßig Mäuse vom Feld. Letztens hat er ein Nest ausgehoben und gefressen :kotz: So schnell konnte ich gar nicht gucken. Normalerweise frisst er die nicht. Aber Babymäuse mit Gewölle muss wohl lecker sein, urks.

    Alle 4 sind im Garten, Fenster offen, auf einmal Furore.

    Ich natürlich schnell raus und gucke was los ist. Shira wartet unbeteiligt nur darauf, endlich wieder rein zu können. Okay, nicht ungewöhnlich.

    Ein paar Meter weiter erklärt der Terrier aber den beiden hochinteressierten (ehemaligen Wohnungs)Katzen wie professionelle Rattenjagd funktioniert :ugly: Fehlte nur noch, dass die beiden Zettel und Stift rausholen, so aufmerksam und beeindruckt waren sie. Und der Zwerg natürlich mächtig stolz auf sich :roll:

    (unblutige) Bilder vorsichtshalber im Spoiler

    Zitat


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    Dank unserer Nachbarn haben wir hier leider schon länger ein Rattenproblem. Die schlauen Biester wussten bisher aber sehr genau, dass unser Garten zu meiden ist. Sie haben die 3 nur durch den Zaun schon länger ordentlich auf Trapp gehalten. Das war wohl nicht die cleverste |)

    Ich bin echt hin und her gerissen. Viel besser geht es Shira nicht. Wenn sie läuft, dann beschwingter. Aber viel mehr Lauffreude kam nicht dazu. Auch die nächtliche Unruhe wurde nicht besser.

    Das einzig wirklich auffällige ist die wiederkehrende Körperspannung. Die hatte sie noch nie viel und mit dem Alter wurde diese immer "schlimmer". Der Kopf wird immer extrem tief getragen und vor sich hin geschlurft. Jetzt ist der Kopf oft wieder oben, mehr Spannung im ganzem Körper, ...

    Schon spannend. Ich denke wir versuchen noch eine zweite zum boostern und entscheiden dann...

    Atrevido vielen Dank für deine Erklärung! Ich hab mit Bollerköpfen bisher kaum was zu tun gehabt und fand ihre Vertreter bisher eher "trantütig" unterwegs (kenne aber natürlich nur Vertreter vom Sehen, hatte nie einen) , deshalb danke dir sehr für deine Sicht auf die Dinge.

    Das werden sie leider auch immer häufiger. Die Zucht von meinen geliebten Bollerköppen geht leider in die vollkommen falsch Richtung bei fast jedem Punkt. Aber rein theoretisch sind sie bis auf die ganz großen schweren (und auch da nicht so, wie derzeit) überhaupt nicht so.

    Wie soll ein großer, schwerer, unbeweglicher Klopps Jagd auf Großwild nehmen? Oder gar ernsthaft verteidigen, außer jeden mit Gewicht erdrücken? Nicht umsonst habe ich mich - zumindest von Züchtern - von diesen Rassen verabschiedet. So etwas kann und will ich nicht unterstützen.

    Daher sind Terrier für mich eine schöne Alternative, um die "Grundeigenschaften" zu behalten ;)

    Wie bei Lennox0611 , gerade die Eigenschaften die viele in den Wahnsinn treiben, mag ich besonders und zaubern mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht :D :herzen1:

    DerFrechdax

    Ich sag immer ich mag Arschlochhunde xD Dieses präsente "hier bin ich und ich bin ich. Punkt". So nette, unkomplizierte Mitlaufhunde sind definitiv toll und haben ihre Vorteile. Mir wäre es auf Dauer aber einfach zu langweilig. Irgendjemand schrieb am Anfang des Threads, sie mag es sich an dem Hund "zu reiben". Genau das mag ich auch. Ich will keinen Hund der mir jeden Wunsch von dem Lippen abliest. Er soll selbstständig sein Leben leben, wie er will und ich gebe "nur" den Rahmen vor. Also eigenständig, selbstbewusst, mutig, neugierig, nervenstark (fehlt meinem Exemplar leider, aber die meisten Terrier haben das ja doch auf ihre Art), konfliktfreudig (mit mir - ich liebe es, wenn sie symbolisch die Mittelkralle rausholen) usw... Das erfüllen für mich beide Rassegruppen in Perfektion.

    Und ja, natürlich bindet sich irgendwie jeder Hund an seinen Menschen. Trotzdem empfinde ich die Bindung von Terrier und Molossern zu ihren Menschen als besonders eng. Die vom Molosser nochmal etwas mehr, weil die sich meist speziell noch einen Menschen raussuchen und für den wirklich ohne Rücksicht auf sich selbst durchs Feuer gehen. Da sind Terrier noch etwas mehr Ich-bezogen meiner Erfahrung nach.

    Ich machs mir mal einfach. Bin als Molossermensch zum Terrier gewechselt (hatte aber als Kind bereits außerordentlich viel mit Jackys zu tun), weil ich im Grundcharakter diverse Parallelen sehe. Ich wollte es aber beweglicher, arbeitsfreudiger und vor allem gesünder.

    Und ich muss sagen gegen einen Molossersturkopf sind Terrier absolut easy. Allem voran natürlich, weil sie einfacher zu motivieren sind. Aber dieses ganze "sie schenken einen nichts", "man muss sich das vertrauen verdienen" usw... stimmen zwar im Gegensatz zu beispielsweise Gebrauchshunden, aber ich finde es wirklich nichts im Vergleich zu Molossern. Daher: wer mit Molossern klar kommt, wirds auch mit Terriern gut :D

    Weißt du, wie man merkt, dass es wehtut? Ich sehe bei ihr Zahnstein, aber kein geschwollenes Zahnfleisch und sie zeigt auch keine Schmerzen, wenn ich ihr in den Mund fasse.

    Da ist leider jeder Hund verschieden :verzweifelt:

    Manche zeigen gar nichts. Andere kauen weniger, Schmatzen mehr, kratzen sich am Kiefer, schlafen unruhiger, haben ab und zu Zahnfleischblutungen, halten den Kopf schief, usw...

    Shira war nachts etwas unruhiger, was ja aber durchaus auch das Alter hätte sein können. TF hat sie etwas langsamer gefressen und ihre Epuliden sind gewachsen.

    Das darunter Entzündungen bis in den Kieferknochen ragten, konnte man nicht sehen und das mussten Schmerzen aus der Hölle sein (sie musste wochenlang AB nehmen). Sicher konnte man das erst nach dem Dentalröntgen sagen. Dazu hat sich ein Stein zwischen Zahn und Epulide geklemmt und ist dort mit eingewachsen und hat konstant am Zahn gerieben.

    Insgesamt waren es (zum wiederholten Male) bei ihr nur 4 Zähne. Aber für schlimme Schmerzen reicht das alle Mal aus.

    Wenn der Hund kein erhöhtes Narkoserisiko hat, würde ich es immer machen lassen. Mit erhöhtem Risiko ist's natürlich immer so eine Sache. Hab's ja gerade letzten Monat bei Shira machen lassen, obwohl die Wahrscheinlichkeit größer war, dass sie nicht mehr wach wird. Aber ich persönlich finde es ein Unding den Hund wissentlich (wenn man nichts sieht ists natürlich was anderes) damit rumlaufen zu lassen. Zahnschmerzen können verdammt diese Schmerzen sein und unsere Hunde zeigen ja leider viel zu selten etwas an...