Beiträge von Atrevido

    Also mein Rüde hätte lange Zeit, dir lieber 10x den doppelten Salto gezeigt, ohne einen anerkennenden Blick, anstatt auch nur 1min ruhig zu sitzen und zu warten. Das ist für ihn einfach das Schwerste überhaupt. Und dann muss das Training und die Erwartung daran auch angepasst werden. Und nicht einfach ein "ich will das so und dann muss das so funktionieren" Mentalität. Auf lange Sicht, machst du dir das damit nur kaputt. Warum denn nicht dem Hund entgegenkommen???

    Also wenn ich mit meinen Hunde spiele, dann spiele ich und es wird nicht trainiert. Bei zu viel Aufregung muss natürlich daran gearbeitet werden, aber nicht über Training in dem Sinne, sondern allgemein Ruhe darein bringen.

    Meine OEB Hündin schnappt übrigens seit über 7 Jahren beim Zergeln in meine Hand, wenn das Spielzeug nicht groß genug ist ;) Sie ist deswegen nicht unberechenbar, böse oder sonst was. Sie hat einfach nur nicht genug Platz zum Nachschnappen. Es ist also meine Schuld, wenn ich kein ausreichend großes Spielzeug benutze. Nur mag sie die kleineren einfach mehr, weswegen wir einfach öfter auch damit zergeln. Ich pass auf und wenn es passiert, ist es meine Schuld, woran mich der blaue Fleck wieder einmal daran erinnert :roll:

    Ist Shira die Hündin, die seit dem Librela so aufgeblüht ist?

    Sie bekommt zwar Librela und es ging ihr damit auch besser, aber aufgeblüht wäre für den Effekt doch etwas zu hoch gegriffen.

    Danach hatte sie aber einen kleinen Unfall, wo ein Bein gelähmt war und ein Bandscheibenvorfall oder CES im Raum stand. Sie war sehr wackelig und instabil. Daher trifft es jetzt aufgeblüht wohl eher :tropf:

    Oh die Info fehlt oben im Post, sorry. Also frühs bekommt sie das Light und ab dem Nachmittag fängt das Futterquängeln an. Nach der Fütterung vom normalen TF am Abend ist dann Ruhe. Egal wie früh/spät es dann am morgen Frühstück gibt.

    Shira bekommt nun seit einiger Zeit das Light als Frühstück. Vom Volumen ist das ja eigentlich eine ganz schöne Ansage, aber sie quängelt jetzt bereits ab 2h vor Fütterung rum, als sei sie kurz vorm Verhungern. Dieser Hund frisst für sein Leben gern 24h/Tag. Aber so aktives Motzen hat sie noch nie gezeigt. Hat das noch jemand anderes bei dem Futter?

    Abends bekommt sie normales TF und hält dann auch problemlos bis zum nächsten Morgen aus, auch wenn wir noch lange im Bett liegen. Als Test werde ich Mal tauschen, was bei umgekehrter Reihenfolge passiert...

    Getröstet hat mich Shira damals gar nicht. Eher fast noch mehr runtergezogen. Denn sie hing an dem großen wie an nichts und niemand anderen. Sie hat so entsetzlich gelitten und ich habe da erst gemerkt, dass wir nur eine sehr oberflächliche Bindung (wenn man das da überhaupt so sagen konnte) hatten. Ich hatte große Angst, dass wir wo Sanny weg war, überhaupt nicht mehr miteinander klar kamen. Also habe ich mich auf diese Aufgabe gestürzt, als - im Nachhinein - Ablenkung. Das tat mir gut. Und heute ist sie ein absolutes "Mamakind" und hängt sehr an mir. Wir brauchten offenbar auch etwas Zeit für uns. Also ja, das war definitiv eine Hilfe. Und wenn sie geht, wird Lito das sicher auch sein. Ein Stück weit bleibt die Routine einfach. Man muss trotzdem raus, füttern, spielen, etc. Ganz ohne Hund ändert sich ja der ganze Tagesablauf, wodurch diese Lücke noch präsenter wird.

    Mein Seelenhund musste ich kurz nach seinem 8. Geburtstag an Krebs gehen lassen. Er fehlt heute noch jeden Tag und das ist mittlerweile über 5 Jahre her. Da es für mich der "oneinamillion Hund" war, wäre das ganz sicher genauso gewesen, wenn er alt und betagt hätte gehen müssen. Aber ich bin überzeugt davon, dass es tröstlicher und leichter zu verarbeiten gewesen wäre. Ich habe heute noch manchmal große Probelme damit.

    Mich triggern seitdem Sätze wie "er/sie ist doch erst 12 Jahre alt" oder dergleichen. Am liebsten würde ich schreien, sei froh, dass es schon so viele sind. Aber nein, für diese Person sind das trotzdem noch viel zu wenig Jahre, weil natürlich jeder sein Tier so lange wie möglich bei sich haben will, absolut verständlich.

    Meine Hündin wird demnächst 11. Aus der Erfahrung heraus und ihre durchschnittliche Lebenserwartung der Rasse von 8-10 Jahren ist sie für mich wirklich alt. Und dann halte ich mir vor Augen, dass andere Hunde in ihrer Größen- und Gewichtsklasse gern Mal 14-15 Jahre alt werden und in ihrem Alter viel, viel fitter sind/waren. Das tut weh. Aber das ist einfach ein schwieriges, sehr individuelles Thema.