Wegen diesem Urteil:
Meistens gibt es ja mehrere Interessenten für eine Wohnung und daraus sucht sich der Vermieter einfach jemanden aus und er muss keinen Grund angeben. So gesehen ist das ziemlich einfach zu umgehen.
Mein Vater hat das bis jetzt eigentlich immer so gehandhabt, dass die Leute ihre Hunde mit zur Besichtigung nehmen sollten. Dabei war ihm Rasse egal, er hat auch schon viele "Kampfhunde" aufgenommen, sie mussten sich halt halbwegs benehmen können, bzw muss halt der erste Eindruck zählen. Wenn jetzt einer gekommen wäre, sein Hund hat aber mit Fremden oder was auch immer ein Problem, wär das auch nicht weiter tragisch, wenn der HH denn damit umgehen kann.
Jetzt hat er es mehrfach erlebt, dass Leute mit kleinem braven Hund zum Vorstellungsgespräch gekommen sind und paar Wochen später eine Beschwerde über den "bösen großen Hund" vorlag. Die Leute haben sich den kleinen süßen Hund dann einfach mal ausgeliehen.
Meinem Vater wurde auch schon mit einem Hund die komplette Wohnung zerstört. Leider hatte die Familie kein Geld (Versicherung etc wurden gerade gekündigt). So leid es meinem Vater getan hat, aber die Mieter waren so unkooperativ, dass mein Vater gezwungen war sie rauszuklagen.
Ich persönlich finde Vorurteile auch nicht toll, vorallem weil wir ja auch zur Miete wohnen, aber ich kann die Vermieter halt genauso verstehen wie die Mieter.