Beiträge von sabarta

    Gibt es nicht auch Toy-Aussies? :???:

    Ich finde immer die Minis und Toys haben ganz komische Gesichter, vorallem die Augen. Ich finde sie sehen irgendwie "ungesund" aus von den Proportionen... Kann aber such nur Einbildung sein :???:

    Mh ich weiss garnicht :???:

    Man sagt ja immer ab einem Jahr. Aber beim Joggen würde ich das nicht sooo eng sehen wenn der Hund ordentlich warm gemacht wurde und auf weichen Boden läuft. Joggen ist ja schön gleichmäßig und geht nicht so auf die Gelenke wie Sprünge, Sprints oder mit anderen Hunde toben.

    Also vllt irgendwas mit einem 3/4 Jahr? (ob der Hund das ist dem Alter als Auslastung braucht ist ein ganz anderes Thema =) )

    Zitat

    Ich weiß einfach nicht was dieses "nur über positive Arbeit" soll. Meine Hunde lernen durchweg positiv, klar und konsequent. Wenn diese Dinge sitzen, fordere ich Sie aber auch ein. Und das zu weilen deutlich.
    Dabei lehne ich Gewalt strikt ab.

    Im Lernprozess ist es für mich auch der richtige Weg über positive Dinge zu arbeiten, wobei ich auch mal ein Nein nutze, wenn der Hund so gar nicht kooperativ ist. Da hilft oftmals ein kleines "hallo! Wach?" und man kann wieder zusammen arbeiten.

    Auch bei der Knochengeschichte würde ich das ganze komplett positiv aufbauen. Hier hilft wirklich kein Druck. Das habe ich aber auch nicht geschrieben.

    Nur dieses ewige "jeder der nicht ausschließlich über positive Dinge den Hund erzieht, ausbildet, führt, gehört zu den Tierquälern und hat keine Ahnung", lässt mich die Stirn runzeln und den Kopf schütteln. Sind es doch oftmals diese Hunde, die in dieser ewigen Grauzone leben, die die unsichersten sind.

    Meiner Meinung nach ist eine Korrektur, im richtigen Maße, genauso wichtig wie ein Lob und ein Anleiten. Beziehung ist mehr, als den Hund vor allem Unheil zu bewahren. Ich löse Konflikte, biete Alternativen, stecke Grenzen sowohl mit positiven Markern als auch mal mit einem Blocken. Meine Hunde kennen beides und haben ihren roten Faden, der sie souverän durchs Leben führt. Ich glaube dass viele Hunde, welche rein positiv gearbeitet werden und ewig auf der Suche nach der Bestätigung sind, auch einfach mal dankbar wären, wenn man ihnen einfach direkt sagt, was nicht erwünscht ist. Das bedeutet für den Hund nicht das Ende aller Tage sondern kann ihm auch einfach helfen.
    Solange man fair mit dem Hund umgeht, ist auch ein Nein, fixieren, sperren, blocken, usw. in Ordnung, solange der Hund die Regeln kennt. Heißt für mich: es steht niemals zu Debatte, den Hund in ein "Sitz" zu drücken. Aber sollte er das Kommando kennen und aus irgendwelchen Gründen (der Baum der da wackelt ist aber gerade interessanter) gerade sich einen scheiß um mich kümmern, stecke ich diese Grenze noch mal ab und werde beim nächsten Mal genauer motivieren. Aber in dieser einen Situation wirds dann auch mal deutlicher. Ganz einfach weil ich möchte, dass mein Hund gelernte Dinge abruft. Da gibt es kein "och hier riechts aber gerade interessanter" Im ignorieren komme ich hier nicht weit...

    Zum ersten fettgedruckten Satz: es mag zwar jetzt wie klugscheißen rüberkommen, aber ich benutze auch negatives, doch beschränkt sich das auf die Verstärkung. Also wenn du so willst, kannst du es Erziehung mit (positiv und negativer )Verstärkung nennen. Ich persönlich lehne nur bewusste (positive und negative) Strafe ab ( streng genommen ist das "dem Hasen nicht hinterherlaufen können wegen Schleppleine" auch eine Strafe, doch die benutze ich nicht mit Absicht und nicht mit dem Ziel die Situation zu trainieren).


    Kann mein Hund das Kommando "sitz", führt es aber, aus welchen Gründen auch immer, nicht aus sag ich auch nicht einfach "gut, dann lass es". Nur spreche ich meinen Hunde nochmal freundlich an um die Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Klappt die Kontaktaufnahme immer noch nicht, überlege ich mir woran das liegt, denn Trotz ist es zu 100% nicht. In diesem Fall weiss ich dann, die Ablenkung ist einfach zu groß und ich entscheide neu wie ich vorgehe. Da gibt es sooo viele Möglichkeiten einen Hund "nett" aus einem Flash rauszuholen.


    Zum 2. Fettgedruckten Satz: genau das mache ich auch, nur erreiche ich das eben mit positiver und negativer Verstärkung, ohne Bestrafung (ausser die unbewusste unvermeidliche wie oben erwähnt)


    Ich finde ja die "Wattebauschwerfer" sind quitt mit den "Normalos"( das mein ich jetzt keines Falls abwertend!). Die Normalos glauben dass die Wattebauschwerfer eine Laisser-faire Erziehung haben, die Wattebauschwerfer sagen dass die Normalos zu "unnett" sind. Ich fürchte das wird auf ewig so bleiben und jeder ist frei selbst zu entscheiden wo er sich einordnen möchte =)

    Also für meine Aussies wäre so ein Alltag der Horror. Der Rüde ignoriert Kinder meistens, lässt sich ab und an mal streicheln, das kommt aber stark auf die Sympathie an. Wenn Kinder Zuhause sind zieht er sich zurück und beobachtet allen Falls.

    Die Hündin liebt Kinder (allerdings erst so ab ca 5-6 Jahren, also eher standfest und nicht ganz unkoodiniert) gibt für sie stundenlang Pfötchen. Doch nach einem Kinderbesuch schläft sie erstmal 2 Tage durch :lol: also nicht falsch verstehen, sie wird jetzt nicht pausenlos begrabbelt, aber es ist für sie verdammt anstrengend.

    Dir muss beim Aussie klar sein, dass du im schlimmsten Fall einen Hund hast der:

    -Stark Ressource verteidigt
    - Fremde ziemlich kacke findet
    - Eine Jagdsau ist
    - im Zweifel nach Vorne geht
    - Bei jedem Piep anschlägt
    - Schnell reizüberflutet ist


    Klar, viel davon ist auch Erziehungssache, doch es ist harte Arbeit die seine Zeit braucht und manche Dinge wirst du vielleicht nie völlig in den Griff kriegen...

    Zitat

    Es gibt Verhaltenstherapeuten die helfen können ...
    es ist kein Manko Hilfe zu erbitten.

    LG Lady


    Verhaltenstherapeuten auf Grundlage der klassischer Konditionierung (Möglichkeiten: Gegenkonditionierung, Shaping, systematische Desensibilisierung und Aversionstherapie) oder der operanten Konditionierung (Möglichkeiten: Kontingenzmanagement, Premack-Prinzip, Tokensystem, Aversionstherapie, Ignorierung, Shaping)? :D

    Ok, ich hab wohl zuviel gelernt heute, vergesst den Post am besten :pfeif:

    Oh Gott, selten so etwas dämliches gelesen... Wenn man sich schon über etwas lustig macht, sollte man wenigstens darüber bescheid wissen. Aber nun gut, wenn der Mensch es nötig hat und seinen Hund nicht anders auf die Reihe krigt...


    Ich bin übrigens stolz drauf eine Gundula (oder war es Ursula?) zu sein.