Beiträge von sabarta

    Sagt mal, stimmt es eigentlich, dass man als Veganer (Vegetarier?) mehr fürs Essen ausgibt? Das ist ja oft so ein Argument, dass veganes Essen so teuer ist auf Dauer...

    Ich würde es mal mit einem durchschnittlichen Fleischkonsum vergleichen wollen, also 1x täglich Fleisch (nicht das mega teure vom Biobauern), Wurst, Käse, etc...

    Kann mir jemand helfen/antworten ?:)

    Ich war heute Nacht auch alleine mit den Hunden und habe mir verboten hier zu lesen :lol:

    Plüschis sind wohl auch der Auffassung, dass ich nicht alleine aufpassen kann und sind noch hellhöriger als sonst. Aaargs, da krig ich ja schon die Kriese wenn sie auf der Treppe zur Garage sitzen und runter starren, bei so manchen Stories hier würde ich mich glaub einpinkeln vor Angst :lachtot: :ops:

    gerne :D

    Am Anfang war ich ja auch eher der "alle die es anders machen sind doof" Fraktion zugetan. Aber jetzt? Ganz ehrlich, da gibt es Hunde die es viel schlimmer haben.
    Das heißt wenn es jemanden ernsthaft interessiert unterhalte ich mich gerne darüber, auch gebe ich in entsprechenden Threads Tipps ab. Wenn jemand sich aber dagegen entschieden hat und einen anderen Weg gehen möchte, ist es für mich auch ok. =)

    Der Zeitrahmen ist auch für mich sehr lang. Das liegt aber nicht an der Methode selbst, sondern daran wie arg wir daran arbeiten.
    Hundebegegnungen haben wir teilweise einmal die Woche geübt, dann wieder ein paar Wochen garnicht (auf unserem Gassigang treffen wir keine anderen Hunde). Würden wir mehr üben, hätten wir auch logischerweise schneller Erfolge.
    Das gleiche gilt fürs Jagen. Richtig trainiert haben wir im ersten Jahr eigentlich garnicht. Hunde wurden abgesichert mit Schleppleine, aber das wars quasi schon.
    Rückschläge gibt es natürlich und klar ist das kein schönes Gefühl, doch ich muss sagen, Rückschläge sind ziemlich selten.
    Dann ist auch ein wichtiges Detail, dass wir ja zwei Hunde haben die unterschiedlicher nicht sein könnten in ihrem Lernverhalten. Das macht geraded as Jagdthema etwas schwierig, besonders wenn man mit ihnen alleine ist.

    Ich bin mir sicher, würden wir mal unseren Hintern hoch kriegen und vorallem viel einzeln mit den Hunden gehen und üben hätten wir dieseProbleme kaum noch.

    Zitat

    Danke für eure Antworten. Vielleicht sollte ich wohl mehr reflektieren und dem vertrauen, was ich sehe. Nämlich einen Hund, der für mich klasse ist und einem guten Gefühl, wenn wir unterwegs sind.

    Was mich aber auch (wie ein paar andere) interessieren würde ist, ob die “Experten“ hier nun mit ihren Hunden Probleme haben, wenn ja welche und ob die Erziehung von der man überzeugt ist funktioniert und wie lange sie schon danach mit dem Hund an dem Problem arbeiten. Mich interessieren zugegeben sehr die rein Positivler. Wie sie arbeiten, warum und ob es Erfolg hat. Die verunsichern mich nämlich tatsächlich mehr wie ich zugeben mag. :ops:

    Vielleicht mag ja einer mal erzählen :smile:

    Also ich weiss jetzt nicht ob ich mich angesprochen fühlen soll oder nicht :ops:

    Ich würde mich definitiv nicht als Expertin betiteln, auch wenn ich mich viel mit Lerntheorien auseinander gesetzt habe und hier im Forum wohl eher als "Wattebauscherin" bekannt bin...

    Ja, meine Hunde haben Baustellen die wir uns zum Teil selbst eingebrockt haben (noch bevor wir unsere Methoden etwas überdacht hatten)

    Thema 1 ist die "Unverträglichkeit". In Gänsefüßchen, weil sie keine blutrünstigen Bestien sind, sondern einfach massiv verunsichert sind. Rider möchte eigentlich zum anderen Hund, ist mit der Situation aber überfordert. Roonie findet andere Hunde ziemlich überflüssig weil sie Angst vor ihnen hat. Sie geht dann schon eher mal auf "Angriff", vermöbelt aber nur und richtet keinen ernsthaften Schaden an.
    Wir haben uns das in der Welpenzeit selbst versaut, seit etwa 1 1/2 Jahren arbeiten wir wieder an dem Thema mehr oder weniger ausgiebig. Wir haben angefangen, als sie bei Sichtung (und das auch bei 100m) eines Hundes komplett ausgetickt sind. Mit "nur Wattebauschen" haben wir es geschafft, dass sie durch einen Zaun durch einen anderen Rüden beschnüffeln und es ihnen dabei gut geht.

    Thema 2 ist die Jagerei. Roonie ist eine reine Sichtjägerin, geht 500m hinterher, kommt dann aber wieder. Also eigentlich nichts tragisches. Rider geht auf Spur, Sicht und Geräusch.
    Anfangs standen sie bei Wildsichtungen schreiend in der Leine, jetzt hat gerade Rider eine riesen Impulskontrolle entwickelt und kann oft Wild beim Flüchten zusehen und dabei stehen bleiben. Er bleibt auch Ansprechbar wenn er einer Spur folgt. Daran arbeiten wir auch mal mehr mal weniger, angefangen haben wir aber wohl vor 2 Jahren dadurch, dass sie keine Gelegenheit mehr bekommen haben zu jagen. Richtig etwas üben tun wir seit etwa einem Jahr.

    Das sind so die größeren Erfolge die wir nur mit Wattebauschen erarbeitet haben... Diese Philosophie im Umgang mit dem Hund gefällt mir so gut, da es auf viel Verständnis basiert (jetzt nicht denken, dass ich denke, dass das bei anderen Menschen die anders mit ihren Hunden umgehen nicht so ist!) und wir seitdem einfach gigantische Schritte gemacht haben, auch was uns als Team angeht.


    Wenn man sich jedoch mit seinem Hund, und wie man ihn erzieht, wohl fühlt, warum etwas ändern? Nicht jedes Mensch-Hunde-Team ist gleich und nicht alles passt zu einem.

    Zitat

    Da hier irre viele Katzen auf unserer Straße (und allgemein in der Siedlung) leben hatte ich ein ideales Übungsfeld. :hust: In Wahrheit war es furchtbar: Von vorne eine, von hinten eine und rechts und links im Gebüsch lauern sie auch. Zusätzlich die eine Mietze, die der Meinung ist alle Hunde sind nett und einem fröhlich hinterher läuft. Und mittendrin mein Kater :ugly:
    Eigentlich habe ich ganz einfach angefangen den Anblick einer Katze positiv zu markieren. Irgendwo taucht eine Katze auf - Click - Belohnung. Entweder was ganz tolles (Leberwurst, Schinkenwurst, getrockneter Pansen, etc) oder wenn ich nichts anderes hatte eine ganze Hand voll TroFu in den Hund (mit einem Maul voller Futter lässt es sich schlecht bellen und kreischen und außerdem wirkt Kauen beruhigend).
    Umso weiter die Katze entfernt war, desdo weniger drehte er durch, also habe ich dann aus sicherer und am ehesten entspannter Entfernung ihn für jeden Blick zur Katze geclickt und belohnt, am besten mit einem Leckerchen, das weg von der Katze flog oder zumindest so, dass er den Kopf runternehmen musste.

    Gleichzeitig habe ich ein "Umdreh"-Signal eingeführt. Ähnelt ein bisschen dem Geschirrgriff mit dem Unterschied, dass ich ihn am Geschirr von der Katze wegdrehen konnte und er so nicht mehr frontal zur Katze stand.

    Irgendwann konnte ich dann den Abstand immer so weit verringern, wie er noch halbwegs entspannt war und er hat angefangen mir Katzen anzuzeigen indem er stehen blieb und einen Ausdruck bekam, den ich irgendwie nicht beschreiben kann, der aber so eindeutig war, dass ich das jedes Mal geclickt und belohnt habe.

    Das ging dann ganz gut, zumal es für ihn eine Erleichterung war wenn er sich von der Katze abwenden und als Alternative z.B. Leckerchen im Gras suchen konnte.

    Insgesamt hat das ungefähr ein halbes Jahr gedauert und an dem Tag, als er von seinen neuen Besitzern abgeholt wurde, stand er zwei Meter von einer Katze entfernt, zeigt sie an und dreht sich zu mir um ganz nach dem Motto "Wo bleibt denn die Belohnung?" :gott:
    Das war das beste Abschiedgeschenk, was er mir machen konnte :laola:


    So machen wir es eigentlich auch bei Wildsichtungen. Das Anstarren wird belohnt mit Click und weiter starren dürfen. Wird sich umorientiert gibt es die Party des Jahres (Felldummy, ganz tolles Futter "jagen" oder was auch immer). Spuren dürfen auch verfolgt werden, im angemessenen Radius eben, bei Umorientierung gibt es eine Party und es darf etwas anderes gesucht werden.
    So werden Hundis nicht gefrustet, denn sie dürfen ja im Maße und sie lernen dass es sich auch in solchen Situationen lohnt sich umzuorientieren.

    Verunsichern tut mich das DF schon lange nichtmehr. Es regt mich jedoch an über Themen nachzudenken, über die ich vorher vielleicht nicht nachgedacht habe. Thema Futter oder Impfen z.B. Ich habe über diese Themen keine Wissenschaft gemacht und einfach gemacht. Dann habe ich mich mit den Themen auseinander gesetzt, viele Threads dazu hier gelesen und daraus meine Meinung gebildet. Manchmal hat sie sich verändert, manchmal ist sie gleich geblieben =)

    lebensmüdes Wild? HIER! :muede:

    Dass Wild sich gegebenfalls eher irgendwo flach hinlegt statt loszurennen- ok. Aber ernsthaft?? Hinter uns hoch gehen um uns in einem 3m Abstand zu überholen?

    Oder einem vor den Füßen hochgehen, direkt vor uns auf dem Weg 30m gehoppelt um dann entspannt weiter zu fressen? Kommen wir näher, hoppelts wieder 30m weiter und bleibt da.


    Ich bin mir sicher die kennen uns schon, nach dem Motto "hey alles cool, das sind die angeleinten!"

    :aufsmaul:

    Wir haben Rüde und Hündin, gleich alt und gleichzeitig hier her gekommen.

    Schaut man nicht genau hin, würde man sagen die Hündin hat die Hosen an. Hat sie auch, solange der Rüde nicht anderer Meinung ist :D Sie maßregelt ihn auch gerne, er steht meistens nur da "oh, lass die alte meckern". Wird es ihm dann zu bunt knurrt er einmal ganz leise und die Hündin backt ganz kleine Brötchen.

    Man sollte nicht pauschalisieren... Man hört ja mindestens genau so oft, dass Hündinnen einen Kampf bis zum Tod kämpfen und sich Rüden ständig anprollen. Es gibt garantiert Hündinnen die gerne mal andere "unterbuttern", genauso gibt es aber "nette" Hündinnen.

    Bei uns dürfen sie ins Bett.

    Rider meistens nur zum Einschlafen, dann wird es ihm zu warm. Roonie liegt grundsätzlich im Bett, im Sommer wechselt sie mal auf die Fliesen, kommt dann aber wieder. Wenn ich mal ohne die Hunde geschlafen habe brauche ich auch 1-2 Nächte bis ich nicht bei jeder Aktivität aufwache. Im Moment wache ich nur auf wenn ich eine Pfote ins Gesicht gedrückt bekomme oder irgendwie eine Schnauze in der Hand halte. Roonchen liegt auch bevorzugt quer, sprich ich habe vom 1,40er Bett 0,5m Platz, sie den Rest wenn es blöd läuft

    Ich finde die Atmung (und auch das Schmatzen :lol: ) haben etwas unglaublich beruhigendes und entspannendes. Gottseidank schnracht aber keiner von beiden großartig =)