Beiträge von sabarta

    Rider:

    Rasse: Aussie

    Fell: lange Haare, viel Unterwolle, allerdings verknotet oder verfilzt sein Fell nie.

    Material: normale Drahtbürste, Wildschweinborstenbürste und Furminator

    Häufigkeit: Wenn ich dran denke und Lust zu habe, so ca alle 2 Wochen mal ein bisschen

    Baden: nur wenn er sich gewälzt hat, verwende dann eine handgesiedete Hundeseife :)


    Roonie:

    Rasse: Aussie

    fellstruktur: sehr lange und lockige Haare die sehr schnell verknoten/verfilzen mit viel Unterwolle

    Material: wie bei Rider, ab und zu nutze ich noch einen normalen Kamm um die gröbsten Knoten rauszubekommen

    Häufigkeit: Man sollte schon mindestens einmal die Woche ran

    Schneiden: Ich kürze ihr die Hosen, so kann ich leichter die Verfilzungen ausbürsten, ab und zu muss ich dennoch Verfilzungen hinter den Ohren und an Ellenbogen- und Kniefalte abschneiden :muede:

    Baden: Wenn sie sich gewälzt hat, im Sommer wasche ich auch mal so die Hosen, da sammelt sich gerne Geruch. Nutze bei Roonie ein 2in1 Shampoo gegen Verfilzungen

    @SanSu

    Wir denken, dass das pure Unsicherheit ist. Sie hat vermutlich gelernt, wenn sie Terror macht geht der Stressauslöser weg.


    Dass sie da so rumschnüffelt und überhaupt nichts mit dem Hund zu tun haben möchte, war da absolute Premiere! Normal rennt sie auch hin. Allerdings ist sie das letzte mal zu einem fremden Hund hingerannt als wir das noch nicht trainiert hatten, also vielleicht ist sie schon dabei zu lernen, dass sie da nicht unbedingt hin muss...

    Die Szene dazwischen ist leider niht auf Video, aber sie ging relativ gesittet (aber nicht wirklich freundlich) zu dem Hund hin, schnüffelte eben kurz Nase an Nase und dann ginge los.
    Aber dieses Schnüffeln macht sie immer, auch im Freilauf. Also sie brettert in einem Affenzahn hin, bleibt 3cm vor dem Hund stehen, Hunde schnüffeln Nase an Nase und dann geht's los. Also sie legt durchaus schon einen Stop ein, aber mir ist noch nicht ganz klar nach was sie dann entscheidet… Sympathie?

    Ich werf das hier mal eben rein und schreib später was dazu :

    http://www.myvideo.ch/watch/11664049


    so, jetzt schreib ich mal ein bisschen dazu:

    Die 1. Szenen sind schon alt, bei den ersten Trainingsstunden. Zu dem Zeitpunkt hatte unsere Trainerin das eigentliche Verhalten noch nie gesehen gehabt, da er sich da ja vorbildlich benahm. Es war aber gut um das Prinzip klar zu machen. Es zeigt mir auch, dass er kein grundsätzliches Problem mit Hunden hat.
    Ich denke das liegt auch daran, dass der andere Hund so garkein Interesse für ihn gezeigt hat. Der war viel mehr mit Schnüffeln und Co beschäftigt. Das ist mir auch schon aufgefallen: je weniger ein Hund Interesse an Rider zeigt, umso einfacher ist es.

    Ich lasse ihn am Rand absitzen wenn Fahrräder kommen und stelle mich leicht vor ihn, einfach weil ich ihm damals da noch nicht wirklich getraut habe.

    Und bevor was kommt wegen überdrehtet Aussie oder so: er ist in seinen Bewegungen und Reaktionen sehr schnell, zu dem war er da furchtbar aufgeregt, normal zappelt er nicht so viel rum :)

    2. Szene am Zaun:

    Zu dem Zeitpunkt ist Rider schon einmal bellend an den Zaun gerannt, davon gibt es aber leider kein Video. Danach war er sogar so entspannt, dass er den anderen Hund beschnüffeln konnte.
    Er ist zwar nicht tiefenentspannt (er klebt dann an mir), aber für die Situation fand ich das mehr als klasse!

    Das Rumgerenne war um zu testen, auf was er reagiert. Dieses Bellen ist sein typisches Stressbellen wo Anspannung einfach raus muss. Das sieht man auch daran, dass er nichts konkretes anbellt, er blafft einfach die Luft an.

    Roonie Zaun: (ja, ihr Geschirr rutscht, sie war zu dem Zeitpunkt ein kleines Tönnchen :hust: )

    Das war das erste Mal, dass sie gezeigt hat *lalala, da ist zwar ein Hund, lalala ich seh ihn nicht, lalala*. Gut, sie war auch sehr gestresst, aber wir waren nun nicht auf dem Gelände um den Hund nicht zu sehen.
    Wo sie motzt, zeigt es ziemlich gut wie es im Freilauf wäre. Roonie geht hin, schnüffelt, macht sich groß und legt los.
    Da war für mich interessant zu sehen, dass, als ich in ihr Blickfeld gelaufen bin, sie mich ab und zu angeschaut hat. Sobald sie gemerkt hat, dass der andere Hund zurück gehalten wurde, hörte sie auf. Dieses "Nachsetzen" weiss ich ehrlich gesagt nicht wie ich es interpretieren soll. Das kann nämlich genauso gut dem Trecker gewidmet zu sein…
    Anschließend konnte sie sich auch in Chicos nähe aufhalten und Kekse futtern...

    Ich kann mich da den Vorschreibern nicht anschließen.


    Ich habe auch einen Geschirrmuffel. Ich hab früher auch gedacht "bloß kein Theater drum". Jo, irgendwann ging der Hund in den Keller wenn ich das Geschirr in die Hand nahm.

    Unser 1. Schritt war es, die negative Verknüpfung zum Geschirr zu "löschen". Also viel Gegenkonditioniert, und das sehr Kleinschrittig. Also wirklich Geschirr in die Hand, Click Keks. Solange, bis der Hund nichtmehr geflohen ist und bereit war mitzuarbeiten.

    Bei uns war es das Überziehen über die Ohren und das Geräusch der Schnallen das Problem. Bei den Schnallen war es ehrlich gesagt sehr leicht. Die habe ich wie einen Clicker konditioniert. Das ungetragene Geschirr geschlossen und bei dem Geräusch Kekse verteilt. Als das nichtmehr gruselig war, immer näher am Hund bis er es schließlich angezogen ausgehalten hat.


    Ich halte nichts davon Ängste zu ignorieren. Wenn du Angst vor einer Spinne hast und deine Freunde diese ignorieren und dran vorbei laufen, hast du nicht automatisch auch keine Angst mehr :smile: