ok, mein letzter Beitrag hier:
Ich kenne den typischen Tagesablauf eines Hofhundes so:
-schläft der Hund draußen, wird er morgens (zwischen 5 und 6 Uhr) abgebunden und darf frei herum spazieren. Die meisten Hunde waren/sind sehr hoftreu, laufen maximal zum Nachbarhof. 1-3 Stunden später wird der Hund wieder angebunden und gefüttert, in der Regel ist da auf dem Hof auch was los (Milch wird abgeholt, Rinder verladen oder was auch immer). Für die ruhigeren Arbeiten wird der Hund wieder abgeleint. Steht mittags Besuch an (z.B Schulfreunde der Kinder), wird der Hund angebunden, soll ja Menschen geben die Angst vor Hunden haben. Nicht selten wird der Hund mittags aber trotzdem von den Kindern bespaßt.
Wenn es ein Milchviehbetrieb ist, hat der Hund die Aufgabe beim rein- und raustreiben der Kühe zu helfen. Abends gibt es nochmal Futter und der Hund wird wieder angeleint.
So, wenn jetzt natürlich jemand auf den Hof kommt wenn er gerade angeleint ist, kann man natürlich schnell sagen er führt ja sooo ein schlimmes Leben.
Klar ist es nicht vergleichbar mit den meisten Hunden denen man künstlich eine Aufgabe geben muss und die dann gemeinsam mit uns auf der Couch Feierabend machen, aber geht es diesen Hunden zwingend schlecht? Ich glaube nicht.