Beiträge von sabarta

    Mh, so mit reinem Menschenverstand wüsste ich nicht, was passieren sollte wenn man bei Kühlschranktemperatur füttert. Soll der Magen einfrieren? Die Zunge? Die Speiseröhre? :???:
    Im aller, aller schlimmsten Fall könnte ich mir Bauchschmerzen vorstellen, aber selbst dann: ist zwar für den Augenblick blöd, aber der Hund wird nicht dran sterben. Man füttert ja auch keinen Eisklumpen, sondern 5-10 Grad kaltes/warmes Futter. Da ist die Differenz zu Zimmertemperatur nun nicht soo hoch.

    Was die Hunde am liebsten mögen weiss ich zumindest bei meinen nicht. Die hauen eh alles rein :ka: Da ICH es aber appetitlicher finde ( :roll: ), wird das Futter eben "beutewarm" gemacht.


    Auch wenn ich glaube, dass Audreys Aussage nicht so gemeint war wie sie rüber kommen kann, ist doch recht absurd Menschen die für ihre Hunde kochen als "lieblos" zu bezeichnen. Ich glaube kein Mensch stellt sich an den Kochtopf (für den Hund!), wenn er nicht das beste für seine Hunde wollen würde :)


    In diesem Sinne: Jetzt können sich wieder alle lieb haben |)

    ja, bei uns verstehen es auch einige nicht... Bei unserem Bauern bekomme ich allenfalls Stichfleisch, Rindertalg und Hühnerhaut als "Abfall"... Schade eigentlich würde denen auch Knochen und so Zeug abnehmen...


    Also Leber und Huhn/Pute hole ich immer nur da wo ich genau weiss, dass die Tiere keinen Mist gefüttert bekommen. Anderes Fleisch (Lamm und Rind) hole ich im türkischen Supermarkt. Der bekommt sein Lammfleisch vom großen örtlichen Schlachthof. Nicht optimal, aber die Tiere sehen wenigstens ein bisschen echtes Gras und die Belastungen durch Massentierhaltung halten sich noch in Grenzen.

    Vor Barftleisch ekel ich mich irgendwie total seitdem ich mal in der einem Barfladen war :dead:
    Sollten wir aber eine Ausschlussdiät machen müssen werde ich wohl auf Barftleisch zurück greifen müssen, Ziege kostet hier beim Bauern 40€/kg :lepra:

    Mh, also bei uns hat es auch gedauert bis sie es geschnallt haben. Anfangs standen sie auch schreiend in der Leine und haben gefrustet ohne Ende.

    Ich habe da reingemarkert, was die Umorientierung leichter gemacht hat. Dann habe ich das Glotzen gemarkert. Ja, es hat anfangs auch mal 10min gedauert bis sich der Hund umgedreht hat, der Anfang ist schwer! Irgendwann hat es wohl im Köpfchen geraucht und sie drehten sich schneller um und rannten vor allem gar nicht erst los (lohnt sich ja nicht für sie).

    So ist der Stand jetzt, dass zumindest Rider bei Wild ab 30m Entfernung recht zuverlässig stehen bleibt (von sich aus, ohne Hilfe der Leine), dem Wild hinterher glotzt bis es ausser Sicht ist (glotzen finden gerade die Augenhunde oft doch recht spannend) und sich dann bei mir seine Belohnung abholt.


    Ich habe aber nun schon von einigen gehört, die ihre Hunde "jagen" lassen. Allerdings sind das meist Hunde die stöbern wollen, die dürfen regelmäßig in wildarmen Gebieten ihr Ding machen. In der Theorie soll das den Frust abbauen, denn nur bis zu einem gewissen Maße an Frust kann ein Hund lernen.
    Allerdings weiss ich auch nicht, was ich davon halten soll. Bei uns glaube ich war zum Erfolg schon maßgebend, dass sie eben keinen Erfolg hatten. Richtung Wild hetzen hat sich also für sie nie gelohnt. Ich denke wenn es ab und zu erlaubt ist und dann wieder nicht, fängt der Hund eher an zu testen ob die Leine auch dran ist oder nicht...

    Wenn er so aufs Hetzen aus ist, kann er dann nicht ein Spielie hetzen?

    Das hat bei uns sehr gut funktioniert. Wenn der Hund hinterher schaut und sich dann irgendwann zu mir umdreht, darf er einmal einen Felldummy hetzen (ist in dem Moment auch ein Spannungsabbau). Anschließend aber wieder komplett runter fahren. Bei uns hat sich hier einfach ergeben den Hund abzulegen und zu warten. Wenn es ganz schlimm war wurden vorher ein paar Kekse zum suchen geworfen.

    Mh, bei uns sind es nach wie vor die Labbis und die Doodle Version, dazu Vizslas (wobei ich mir da einbilde dass es langsam zurück geht) golden Retriever und (Zwerg)Dackel. Aussies finde ich bei uns gar nicht soooo oft eigentlich. Neulich sprach mich eine Aussiebesitzerin aus unserer Hundeschule an weil sie so begeistert wäre endlich mal andere Aussies zu sehen. Sie geht mit ihrem auf die Hundewiesen der Stadt, von daher überraschte mich die Aussage doch (oder auch nicht, hat sich vllt rumgesprochen dass Hundewiese mit Aussies nicht immer lustig ist...).

    Aber auch die Auslandshunde machen hier einen großen Teil aus...

    Mh, Roonie ist ja bei Geräuschen auch recht schreckhaft (wehe das Geschirr klappert zu laut beim Spülmaschineeinräumen :rollsmile: ).

    Ich kommentiere das meistens kurz in freundlicher, leiser "Piepsstimme", z.B "oh nein du arme Maus" oder was auch immer man in solchen Situationen quietschen kann, mache dann aber kein großes Aufsehen drum. So ist es für sie ok. Sie erschreckt sich zwar immer noch schnell und rennt auch mal zwei Schritte geduckt weg, aber dann ist auch wieder alles gut sobald sie erkannt hat was der Auslöser war.


    In schlimmen Fällen würde hier wohl Futter helfen zum Gegenkonditionieren und entspannen :ka: