Beiträge von Sheigra

    Ich friere Brot und Brötchen immer ein. Auskühlen lassen, rein in einen Ziploc-Beutel, und ab in den Gefrierschrank.

    Mit Laugengebäck habe ich keine Erfahrung.

    Brötchen auftauen: Entweder auf die Heizung legen und auf dem Toaster aufknuspern, oder in Alufolie wickeln und im Backofen (oder ein einem dieser kleinen Backöfchen) aufbacken. Mit Auftauen in der Mikrowelle habe ich noch keine guten Erfahrungen gemacht.

    Hallo, nachdem ich bis jetzt nur stiller Mitleser war hätte ich jetzt doch mal eine Frage. Ich backe Weizenvollkornbrot mit Hefe (für mich am besten verträglich) und aufgrund fehlender Hefe bin ich auf der Suche nach Ersatz auf selbstgemachte, sogenannte wilde Hefe gestoßen. Hat das schon jemand mal fürs Brotbacken probiert? Bzw. überhaupt Erfahrungen damit?

    Nein, leider nicht. Aber hätte mein Mann nicht neulich "Beute gemacht" und 2 Würfel Frischhefe ergattert, hätte ich mir da was zurechtgebraut. Ein Bekannter von mir, der in Schottland lebt (wo Frischhefe nicht so weit verbreitet ist wie bei uns normalerweise) macht das regelmäßig. Wie er die ansetzt, hatte er mir vor Jahren mal erklärt, ich habe es aber vergessen. Irgendwas mit Rosinen war es.

    Ansonsten: Fürs Brotbacken kann man sich einen Sauerteig ansetzen. Anleitungen dazu wurden hier im Thread schon eingestellt.

    Männe in Rufbereitschaft daheim ist echt praktisch. Er war heute vormittags beim Kaufland und bekam verschiedene Sorten Dinkel- und Roggenmehl und sogar Frischhefe! Heute Abend werde ich die Hefe in Kleinstmengen abwiegen und einfrieren.

    Und er bekam Papiertaschentücher.

    Und - haltet euch fest: Klopapier!

    Jetzt haben wir heiße Ware daheim: Mehl, Hefe, Tempos, Klopapier. Wie gut, dass wir einen Wachhund haben... :pfeif:

    Ha, ich habe wieder Hefe! Am Wochenende gab mir eine Hundegassigehbekannte den Tipp, es bei uns im Dorfladen zu versuchen. Heute hatte Männe Zeit; er kam mit zwei Fünferpacks Trockenhefe zurück. Ja! Am Wochenende gibt es wieder frische Brötchen! :applaus:

    Meiner Mutter stelle ich auch noch ein Päckchen zusammen; sie braucht noch ein paar Backzutaten und wird sich über die unerwartete Hefe sicherlich freuen.

    Meine Mutter rief mich vorhin an. Sie war der Ansicht, dass sie ihr Lieblingsbrot nicht mehr backen kann, weil sie keine Hefe mehr hat. Mehl hat sie noch, Körner auch, ihr Sauerteig ist ein Nachkömmling meines Roggi - also alles da, nur keine Hefe. Ich kannte ihr Rezept nicht, also fragte ich, ob sie es nicht mit Sauerteig abwandeln könne. Da meinte sie, dass sowieso Sauerteig rein kommt. Also alles gut. Ich riet ihr, die Hefe zu ignorieren, den Teig zu machen wie immer, ihm einfach nur mehr Zeit für die Gärung zu geben. Bin gespannt, was sie berichtet.

    Meine Eltern sind übrigens Vorzeige-Senioren, coronamäßig gesehen. Sie lassen meine Schwester (wohnt im selben Haus) die Einkäufe tätigen, haben alle Geburtstags-und sonstige Feiern abgesagt, tratschen mit den Nachbarn nur noch von der Haustür aus, und lassen sich Einkäufe, Zeitungen usw. nur bis ans Hoftor bringen. Meine Mutter meinte, ihr wird schon nicht langweilig. 1000m² Garten wollen versorgt sein. Schlechte Zeiten fürs Unkraut, sage ich da nur!

    Ich hatte mal einen Dinkli. Der hat aber ohne Absprache mit mir beschlossen, ein paar Schimmelpilze zu einer Party einzuladen. Ich fand diese grünen Inseln nicht so hübsch und habe ihn daraufhin der Mülltonne anvertraut. ;)

    Hat von euch schon mal jemand Hefewasser angesetzt? Also wilde Hefen selbst gezüchtet? Ich hatte mich vor ein paar Jahren mit einem Bekannten aus Glasgow unterhalten, der das macht und damit Kuchen, Toast und Brötchen backt.

    Ich habe zwar vergessen, wie er das macht, aber irgendwo im www wird es dazu wohl Anleitungen geben. Vielleicht teste ich das nächste Woche mal selbst.

    Gibt es hier Erfahrungen damit?

    Da hatte ich mir vor Ewigkeiten mal frische Hefe gekauft und die fein säuberlich in ganz viele kleine 0,3 - 0,5 g schwere Kügelchen geformt und eingefroren.

    So vorausschauend war ich nicht und habe den kompletten Hefeblock eingefroren. Mal sehen, wie ich davon ein paar Gramm ablösen kann...

    Noch habe ich genug Roggenmehl, um Roggi zu pflegen, und genug Weizenmehl für Weizi. Aber nach dem nächsten Auffrischen werde ich mir eine "Sicherungskopie" machen. Anstellgut auf einem Backpapier ganz dünn ausstreichen und trocknen lassen; wenn es richtig durchgetrocknet ist, ablösen, in ein Schraubdeckelglas geben und an einem dunklen und kühle Ort aufbewahren. Angeblich soll das funktionieren; getestet habe ich es noch nicht.

    Vor dem Urlaub mache ich immer eine Sicherung mit 100% Mehl und 50% Wasser, also einem sehr festen Anstellgut, das dann weiterhin im Kühlschrank wohnt. Das hat sich bisher immer problemlos auffrischen lassen.

    Ansonsten: Tipps zur Sicherung des Anstellguts gibt es im Plötzblog-Bäckerlatein

    Ich habe neulich meinen letzten Würfel Trockenhefe eingefroren. Dumm nur, dass ich sie im Block eingefroren habe und für Brötchen immer noch ein paar Gramm brauche. :headbash:

    Zwei Päckchen mit abgelaufener Trockenhefe habe ich auch noch gefunden.

    Wenn die aufgebraucht ist, und die Hamsterer immer noch alles wegkaufen, backe ich halt nur noch Brot. Mehl dafür habe ich zum Glück noch vorrätig; bevor das große Hamstern anfing, war ich nochmal einkaufen und habe jetzt meine übliche Menge daheim. Brötchen gibt es dann vom Bäcker aus dem Nachbarort, so lange der seinen Laden noch offen halten kann.

    Hätte man mir das vor vier Wochen gesagt, hätte ich milde gelächelt und ungläubig geschaut (so im Sinne von "Wohl zu viele Katastrophenfilme gesehen, oder was?")

    Dem Wunsch

    ich wünsche ihnen die Lebensmittelmotten bis ans Ende ihrer Tage an den Hals

    schließe ich mich uneingeschränkt an und ergänze die Motten noch durch Mehlwürmer. :fluchen: