Wow, das sieht richtig gut aus! ![]()
Hör mal, ich habe hier frischen Kaffee und Butter und Erdbeermarmelade, kannst du mir ein oder zwei Scheiben von deinem Brot rüberschieben? ![]()
Wow, das sieht richtig gut aus! ![]()
Hör mal, ich habe hier frischen Kaffee und Butter und Erdbeermarmelade, kannst du mir ein oder zwei Scheiben von deinem Brot rüberschieben? ![]()
Brotbacken ist ein Lernprozess, sage ich mir immer wieder, wenn eines meiner Brote anders ausfällt als erwartet ![]()
Mit dem Schwaden habe ich lange überlegt und probiert, und bin dann im Outdoorseiten-Forum (wo ich einige gute Tipps zum Brotbacken gefunden habe) auf die Altmetallsammlung gestoßen: Ich habe eine alte Kastenform mit ausrangiertem Besteck gefüllt und heize die mit auf. Wenn das Brot drinne ist, spritze ich mit einer Marinierspritze (ich glaube, das Teil heißt so, ist uralt und vom Kaffeeröster) etwas Wasser auf das heiße Besteck. So kommt sehr schnell sehr viel Dampf in den Ofen. Anstelle eines Bestecks kann man auch Nägel, Schrauben und dergleichen nehmen, wenn sie nicht irgendwie mit Öl oder so behandelt sind.
Ich hatte bei der Übernachtgare eines Brotes im Kühlschrank auch Bedenken. Aber morgens waren die beiden Teiglinge so aufgegangen, wie ich das "normal" noch nicht gesehen habe. Meine nächste Befürchtung war, dass sie im Gärkorb hängenbleiben. Immerhin hatte dieser viel Zeit um Feuchtigkeit zu ziehen. Aber auch das ging völlig problemlos. Und die schon riesigen Teiglinge gingen im Ofen nochmal ganz kräftig auf. Gut, dass ich sie einzeln abgebacken habe, die wären sonst aneinandergebacken.
Wenn der Teig zu wenig aufgeht, braucht er einfach mehr Zeit. Ich habe ja neulich zum ersten Mal einen Brotteig über Nacht im Kühlschrank im Gärkörbchen gehen lassen - so ein lockeres, luftiges Brot hatte ich noch nie. Das werde ich demnächst bei anderen Rezepten auch testen.
Ich hatte mir vor zwei Jahren (oder so) mal einen Gärschrank selbst gebastelt: Eine große Styroporbox mit Deckel (die stand ungenutzt auf dem Speicher), ein paar Einweckgläser mit heißem Wasser, und ein Thermometer. Da konnte ich die im Rezept angegebene Temperatur ziemlich gut halten. Allerdings war mir die Sache zu aufwändig. Alleine schon diese riesige Box - dafür habe ich "im Alltag" einfach keinen Platz. Mit den Teigtemperaturen habe ich eher die Einstellung "passt schon!". ![]()
Zur Gare (knappe Gare, Vollgare, Übergare) gibt es hier eine lustige Beschreibung.
Schön, dass Brot backen so viel Spaß machen kann!
Wegen des großen Risses in der Krume habe ich mal nach möglichen Ursachen gesucht:
Homebaking hat dafür mehrere Erklärungen.
Zum Schwaden: Schwaden
Schwaden ist wichtig! Man muss den Schwaden je nach Rezept nach ein paar Minuten rauslassen. Wenn bei einem Brotrezept keine Zeitangabe dabei steht, mache ich nach 10 Minuten die Ofentür auf und lasse den Dampf ab. Zu dieser Zeit ist das Wasser in meiner Altmetallsammlung bereits verdampft, so dass diese im Ofen bleiben kann.
Das hat Shira anfangs auch gemacht. Sie hat schöne kleine Löcher im Rasen gebuddelt - wir nannten sie "Shira-Fallen". Als es meinem Mann zuviel wurde, hat er die Löcher wieder aufgefüllt. Kaum war er damit fertig, buddelte sie Shira wieder auf. Vermutlich freute sie sich, dass Herrchen die Löcher mit so viel schöner weicher Erde gefüllt hatte... ![]()
Das zweite Bild gefällt mir gut. Das hat was!
Mit Shira kam bei uns der Hund ins Haus, den ich mir erhofft hatte: Einfach zu erziehen, läuft im Alltag mit, hibbelt nicht rum, kläfft nicht, jagt nicht - das Flauschi ist einfach nur klasse. Dazu kommt noch, dass ich mir bei ihr keinen Stress mache mit Prüfungen oder Turnieren oder Vereinsleben. Ich wollte einen Hund, der sich meinem Alltag anpasst. Hunde, für die ich meinen Alltag ändern musste, hatte ich vorher. Manchmal kommt eben alles so wie erhofft. ![]()
Ich wollte Mal fragen wie es bei euren Spitzen mit dem Jagdtrieb aussieht?
Meine Wolfsspitzhündin Shira hat ihre Rassebeschreibung gelesen und jagt nur Mäuse. Karnickel, Rehe, Füchse - alles was sonst bei uns im Feld unterwegs ist, ist ihr egal. Das macht die Spaziergänge sehr entspannend! ![]()
Vor dem Backen würde ich lesen, bevorzugt "Das Brotbackbuch Nr. 1" von Lutz Geißler (das ist der mit dem Plötzblog). In dem Buch gibt es tolle Informationen rund ums Brot, angefangen beim Sauerteig (wozu ist der da, wie stelle ich ihn her, wie pflege ich ihn, wie setze ich ihn ein) über das Kneten, Wirken und Backen bis hin zu typischen Fehlern. Die Rezepte sind von einfach bis schwierig gestaffelt und gut nachbackbar.
Gärkörbchen kann man z.B. durch Schüsseln ersetzen, die man mit einem Geschirrhandtuch auslegt. Anstelle einer Brotbackform kann man eine normale Kastenform verwenden, die man mit Backpapier auslegt (Sauerteig ist nicht so freundlich zur Beschichtung). Backstein ist toll, aber zur Not geht es auch ohne (beim Discounte gibt es ab und zu Pizzabacksteine, so einer ist bei mir im Einsatz).
405er Weizen taugt nicht fürs Brot, das ist ein reines Kuchenbackmehl. 550er sollte es schon sein, 1050er ist besser.
Nüsse: Ich habe bisher nur Walnüsse ins Brot gepackt, die ich am Vorabend in Wasser aufgekocht und am nächsten Tag abgesiebt habe. Das hat prima funktioniert. Saaten aller Art: Die lasse ich vorquellen (Quellstück), bevor sie in den Teig kommen.
Wie gesagt: Im dem o.a. Buch findest du einiges, und Rezepte gibt es im Plötzblog und bei homebaking.at - von den beiden Seiten habe ich schon ein paar getestet und für gut befunden.