Beiträge von Sheigra

    Gewitterstimmung beim Abendspaziergang:

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    Ohne Backstein würde ich einfach das Backblech vorheizen (ohne Backpapier), dann das Backpapier drauf, und darauf das Brot. Oder Backpapier auf einen Schieber (bei mir ist das so ein auf zwei Seiten offenes Backblech, das beim Pizzastein dabei war), Brot drauf, und elegant auf das heiße Blech gleiten lassen...

    Ich heize ja immer meinen Backstein im Ofen vor. Wenn ich die Brote aus dem Gärkorb fürs Backen fertig mache, kippe ich sie auf einen mit Dauerbackfolie ausgelegten Schieber und schiebe die Backfolie samt Teiglingen auf den heißen Stein. Das klappt richtig gut, und bisher ohne Brandwunden an Armen oder Händen....

    Ich streue die Körbchen meist mit Speisestärke aus, bei reinen Vollkornbroten auch mal mit Roggenvollkornmehl. Dazu mehle ich den Teigling gut ein, bevor ich ihn ins Körbchen packe.

    Bei der Übernachtgare hatte ich anfangs auch Bedenken, ob der Teigling sein Körbchen heile und in einem Stück verlässt - es hat bisher jedesmal funktioniert. Ich packe ihn in eine Mülltüte, die ich vorher mit der Blumenspritze etwa anfeuchte.

    Mein Backofen zeigt auch solche Phantasie-Temperaturen an, aber immer zu niedrig. Ich habe mir mal so ein billiges Backofen-Thermometer gekauft und war überrascht: Der Ofen zeigte an, dass er die eingestellten 250°C erreicht hat, aber auf dem Thermometer waren es gerade einmal 150°C.

    Dunkel verfärbtes Backpapier hatte ich aber auch schon. Inzwischen habe ich so eine Dauerbackfolie, die verfärbt sich nicht.

    Bei vielen meiner Brotrezepte sind 10 Minuten bei 250° vorgesehen, und dann nochmal 50 Minuten "fallend auf 200°" oder so ähnlich. So richtig tiefdunkel wurden bisher nur die Brötchen, bei denen die Temperaturangabe im Rezept doch etwas zu ambitioniert war.

    Beim Ansetzen und beim Auffrischen vom Sauerteig habe ich schon alles durch: Kochlöffel aus Holz, Esslöffel aus Metall, Plastiklöffel - da gab es noch keine Probleme.

    Schimmel hatte ich einmal in einem frischen Ansatz, aber da hatte ich wohl die Glasschüssel nicht richtig ausgespült. Vor dem nächsten Versuch habe ich sie mit ganz heißem Wasser ausgespült, und das Ergebnis heißt Roggi.

    Wegen der Wassermenge: Ich mache das inzwischen über den Daumen gepeilt. Für das Weizen-Anstellgut brauche ich weniger Wasser als für Roggi beim Auffrischen, aber diese 1:1-Regel ist für mich nur ein Richtwert.

    Beim Ansetzen vom Sauerteig für einen Brotteig halte ich mich bei der Wassermenge ans Rezept, aber die Menge an Anstellgut ist auch nicht so grammgenau bei mir. Wenn im Rezept steht, ich soll 8g Anstellgut nehmen und in die Wasser-Mehl-Mischen fallen 15g vom Löffel, ist das kein Problem. Bisher hat das alles funktioniert.

    Roggi habe ich einfach nur aus Roggenmehl (1150er) und Wasser "gezüchtet". Auf die Bakterien und Pilze, die sich in ihm angesiedelt haben, hatte ich keinen Einfluss. Sein Vorgänger war übrigens auch etwas weniger triebig.

    Im Moment eskaliert aber noch mein Sauerteig.

    Als deeskalierende Maßnahme empfehle ich den Kühlschrank... :D

    Mein Roggi wollte am Samstag auch aus seinem Glas abhauen, da habe ich ihn kaltgestellt. Das hat ihn beeindruckt, und er hält sich jetzt vom Deckel fern. :pfeif:

    Um nochmal auf die Regenjacke im Sommer zurückzukommen: Vor 10 Jahren habe ich mir eine leichte Sommerjacke von Páramo gekauft, die ich in Schottland beim Trekking in den Sommermonaten anziehe. Das Modell gibt es nicht mehr, aber die "Velez" gibt es schon genauso lange.

    Vorher habe ich es mit der Berghaus Paclite probiert - die finde ich aber scheußlich, weil sie ungefüttert ist und das Material auf der Haut klebt, wenn man schwitzt. Die Páramo hat ein Netzfutter und trägt sich sehr angenehm. Starkregen mit starkem Wind in Kombination kann sie nicht ab, dabei ist sie in ein paar Minuten durch. Allerdings trocknet sie auch sehr schnell.

    Fürs Trekking ist sie durchaus brauchbar, aber das Material ist recht empfindlich.

    Bei normalen Spaziergängen, wenn ich mich hinterher wieder trocken anziehen kann, lasse ich mich lieber nassregnen...