Beiträge von Sheigra

    Knetmaschine: Die macht das Leben leichter. Das Reinigen ist auch keine große Sache; ich wässere sie immer nach dem Gebrauch, da ist sie hinterher ganz schnell wieder sauber. Es gibt auch so genannte No-Knead-Rezepte, aber die habe ich noch nicht probiert. In den ersten Jahren hatte ich eine billige Discounter-Maschine, die hat völlig ausgereicht (bis sie anfing, seltsame Geräusche zu machen und angekokelt zu riechen).

    Kastenform: Warum nicht? Wenn du mit Sauerteig arbeitest, lege die Kastenform mit Backpapier aus, bevor du den Teig hineingibst. Da er sich recht lange da drinne aufhält, kann der Sauerteig die Beschichtung angreifen. Für meine Rezepte mit weichem Teig, der zu weich ist, um frei geformt werden zu können, habe ich mir eine Brotbackform gekauft, weil ich auf dieses Gefummel mit dem Backpapier keine Lust mehr hatte. Für die meisten Rezepte benötige ich keine Kastenform. Die Teiglinge gehen in einem Gärkörbchen (Alternative: Schüssel), werden nach der Stückgare auf ein Stück Dauerbackfolie gekippt und auf den heißen Backstein geschoben.

    Zwei Schnappschüsse von heute Mittag:

    Gartenrotschwanz:

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    Und ein Weißling, der sich in mein Foto bombte:

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    Ein Schachbrett:

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    Ich hatte zuerst eine Discounte-Knetmaschine für 70 oder 80 Euro. Ich dachte, dass sie ihr Geld verdient hat, wenn sie ein Jahr hält. Sie hat mehr als 4 Jahre durchgehalten - bei größeren Teigmengen und auch schweren Vollkornteigen.

    Die hier sind recht einfach:

    Krustenbrötchen

    600g Weizenmehl Type 550

    215g Wasser, warm

    200g Milch, warm

    25g Frischhefe

    10g Backmargarine

    15g Salz

    2 EL Kartoffelpüree Pulver

    Alle Teigzutaten ca. 2 Minuten auf niedrigster und 10 Minuten auf 3. Stufe mit dem Spiralkneter verkneten. Anschließend den Teig 20 Minuten mit Folie abgedeckt ruhen lassen, dabei nach 10 Minuten einmal dehnen und falten.

    Den Teig in 22 gleich schwere Stücke teilen. Die Teigstücke rund wirken und zu ca. 5mm dicken Fladen ausrollen oder flachdrücken.

    Jetzt 2 Teigfladen aufeinander legen, aufrollen und für 45 Minuten im bemehlten Tuch, Öffnung ist unten, zur Gare stellen.

    Nach der Gare die Rohlinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, Naht ist oben, und bei 220°C mit Schwaden in den vorgeheizten Ofen schieben, nach 10 Minuten die Hitze auf 200°C reduzieren und in weitern 17 Minuten fertig backen.

    Die habe ich neulich abends vorbereitet, geformt, und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Da waren knapp 10g Hefe zu viel.

    Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt, den alten Römertopf vom Speicher zu holen oder den gußeisernen Bräter zu verwenden. Aber dann sage ich mir immer wieder, dass das die Kombination aus Roggi, dem Gärkörbchen und dem Pizzabackstein doch hervorragend funktioniert...

    Jedenfalls ist der Gefrierschrank jetzt wieder gut gefüllt mit Brötchen und Brot - Roggi und Weizi werden vermutlich in den nächsten beiden Wochen nur aufgefrischt werden und ansonsten faul im Kühlschrank vor sich hin leben.

    Jetzt musste ich erst mal nach Ofenmeister und Pampered Chef googlen...

    Klar, her mit den Fotos! Neue Rezept-Ideen sind hier im Thread immer willkommen, schätze ich.

    Meine Urlaibchen sind übrigens total lecker. Die Krume ist etwas feinporiger als ich sie haben wollte, aber es gab keine großen Löcher oder Risse. Die Übernachtgare im Kühlschrank ist gut für das Rezept.