Am späteren Nachmittag machten wir uns nochmal auf den Weg, Shira und ich. Dieses Mal hatte ich das lichtstarke 135er Objektiv mit dabei, um auch im dusteren Wald Fotos von Shira machen zu können. Für die Rabenschlucht packte ich das Zoom ein, und das Stativ, und den Fernauslöser... Der Rucksack wurde ein wenig schwer, auch ganz ohne Proviant.
Shira im Wald:
Die Rabenschlucht:
Da der Nachmittag schon etwas weiter fortgeschritten war, waren nicht mehr so viele Spaziergänger unterwegs wie in der Mittagszeit. Aber eine Frau, die ich auf dem Heimweg traf, war schräg drauf. Sie stand am Wegrand an einer Bank, machte irgendwas an ihrem Rucksack, und Shira bellte sie an. In der Dämmerung ist mein Spitz halt etwas wachsam. Ich sagte zu Shira etwas im Sinne von "Aus jetzt!". Die Frau drehte sich um und rief mir ein vorwurfsvolles "Wie bitte??" hinterher. Ich sagte ihr, dass ich mit meinem Hund geredet habe, und warum sie sich angesprochen fühlt. Daraufhin hieß sie mich alles mögliche zusammen... Wie gesagt, sie war ein wenig schräg drauf.
Das war der letzte Schönwettertag vor der Abreise. An den folgenden Tagen machte ich kürzere Touren: Es war ideales Schluchten- und Wasserfallwetter.