Beiträge von Sheigra

    Zur Alpenüberquerung mit Hund: Nicht dass ich damit Erfahrung habe, aber ich würde darauf achten, dass du den Hund auch in jede Unterkunft mitnehmen kannst. Und dass du nicht versehentlich einen Kletterabschnitt im Programm hast.

    Ich habe im September eine organisierte Tour im Schwarzwald gebucht. Ich war zu faul, mir die Unterkünfte selbst zu buchen, mir eine Route zu basteln - nach so viel Stress und Ärger auf der Arbeit reichte meine Energie dafür nicht mehr aus. Es war toll: Die Hotels waren schön ausgesucht, das Gepäck wurde transportiert (hätte ich jetzt nicht gebraucht - ohne Zelt und Campingzeug kommt ja kaum was zusammen), die Route bekam ich als Beschreibung, als gpx-Datei, und eine Papierkarte noch dazu. Nur Gehen musste ich selbst. Das war keine Gruppenreise, sondern eine organisierte Individualsreise.


    Hm, Wandern ab 1000hm - dann bin ich noch nicht viel gewandert. Der höchste Berg in Schottland hat ja gerade mal 1344m...

    Zitat


    Für mich zählt da das Erlebnis, neue Wege und Gegenden erkunden, Fotos machen, sich austauschen, innehalten, nicht auf die Uhr schauen.

    Das finde ich auch so schön und so wichtig am Wandern - vor allem bei mehrtägigen Touren. Ich tausche mich dann zwar nur mit mir selbst aus, aber dieses Innehalten, dieses Zeitlose, das ist so erholsam. Am Fluss sitzen und dem Wasser beim Fließen zuschauen ist eine schöne Pausenbeschäftigung.

    Mir fehlt der schottische Sumpf. Und die schottischen Highlands. Die Weite, das stunden- (oder tage-)lange Gehen, ohne einem anderen Menschen zu begegnen. Irgendwo an einem Bach einfach das Zelt aufzuschlagen. Hach. Irgendwann mal wieder...

    Eine (zugegeben langweilige) Möglichkeit, das Bergaufgehen zu trainieren sind Treppen, bevorzugt mit schwerem Rucksack auf dem Buckel. Das habe ich vor meinen ersten Touren gemacht. Vielleicht sollte ich damit wieder anfangen... Vorher muss ich jedoch meine Motivation finden, die ist gerade auf Wanderschaft.

    Auf zwei Stunden am Tag komme ich auch, aber unter der Woche nicht "am Stück". Meist in der Mittagspause und eben zeitig am Nachmittag. "Wandern" fängt für mich bei 4 Stunden an... ;), alles andere sind Gassigänge.

    Gestern war ich in Darmstadt im Büro - als ich heimkam, war es dunkel. Ein Hoch aufs Home Office; heute mittag gehts wieder raus in den Matsch.

    Ok. Ich zähle im Geiste alle Nachteile auf, die Welpen so haben. Spitze Zähne. Pfützen im Schlafzimmer. Angefressene Tapeten. Kennen nichts, müssen alles noch lernen. Müssen nachts raus. Dürfen nicht stundenlang wandern.

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    Hilft aber nichts, beim Anblick eines flauschigen Spitzwelpen hoffe ich, dass Männe möglichst früh in Rente geht und ich das Projekt Zweitspitz angehen kann. dog-face-w-sunglasses

    Wenn es im Frühjahr wieder länger hell ist, geht auch mit Corona bestimmt wieder mehr als jetzt. Hier im Umfeld habe ich einiges geplant, alles von der Haustüre aus. Da ist zwar nicht Spektakuläres oder Anspruchsvolles dabei, aber einfach mal 16km oder so am Stück wandern, das ist schon mal besser als nichts.

    Und "nach Corona" - da muss ich mich entscheiden, ob ich zuerst den schon geplanten CWT in Schottland laufe, oder doch in den Sarek fahre, oder mich in der Hardangervidda rumtreibe. Ich fürchte nur, dass ich mich nicht so schnell entscheiden muss.

    Ich wollte, ich hätte wieder mal Zeit für eine Wanderung. Aber bis ich nachmittags mit der Arbeit fertig bin, ist es dunkel, die Wochenenden sind verplant... Da bleibt es bei den "normalen" Gassigängen. Und das, obwohl ich in meiner Komoot-App so viele schöne neue Touren gespeichert habe. Es wird Zeit für die Rente, und wie! :pfeif:

    Shira ist nach dem Spaziergang auch immer mehr oder weniger nass und dreckig an Bauch und Beinen - das lässt sich im Feld nicht vermeiden. Ich rubbele sie nur mit einem alten Handtuch ab; der restliche Dreck rieselt dann beim Trocknen raus und wird Staubsaugerfutter. Wenn das Fell an Bauch und Beinen nicht mehr hellgrau sondern beige ist, dann ist es für sie Zeit für einen Badetag, vorher nicht.

    Danke, auf die wäre ich ja jetzt so gar nicht gekommen :D Schaue ich mir auf jeden Fall mal an :)

    Läuft man mit dieser Profilsohle auch auf Teerwegen gut?

    Ach ja, wie verhalten sie sich auf nassen Graswegen? Das ist ja meist der Haken an der Sache. Da sind die wenigsten Schuhe dicht.

    Auf Teerwegen hatte ich sie erst ein paar Meter an. Nässe, auch von Gras, war bisher kein Problem. Allerdings habe ich bei Membranschuhen, egal welcher Preisklasse, die Erfahrung gemacht, dass die Membran in der Knickfalte im Vorderfußbereich undicht wird und dann Nässe reinkommt. Das wird bei den Decathlons, wie schon bei ihren Vorgängern aus dem Hause Meindl, Lowa, Inov8 usw. früher oder später auch der Fall sein. Gegen Nässe, die sich über die Hosenbeine von oben in die Schuhe mogelt, hilft keine Membran, da helfen nur Gamaschen (die trage ich allerdings nur in Schottland auf den dortigen sumpfigen und felsigen Pfaden).

    Für mich war wichtig, dass sie auf Schnee einen guten Grip haben, und ich mich nicht gleich der Länge nach hinlege, falls Shira an der Leine auf einem bergab führenden Weg auf Schnee einen Blitzstart macht. Glück gehabt mit dem Testen: Zwei Tage nach dem Kauf hatten wir Schnee. Und ich einen Hund, der seinen Lieblinskumpel sah und ganz schnell zu ihm wollte. ;)