Kurze Zwischennachricht, Fotos folgen:
Der junge Lievito Madre ist ganz schön triebig...
Heute früh heizte ich den Backofen vor, holte das Gärkörbchen aus dem Kühlschrank und stellte fest, dass der Teig schon am zusammenfallen war, also so richtig Übergare hatte. Das hatte ich noch nie! Und ich hatte es bei einem so jungen Ansatz auch nicht erwartet.
Im Ofen ging das Brot dann wider Erwarten noch ein wenig auf. Schön ist es nicht geworden, aber die Krume ist gut und der Geschmack noch besser.
Beim nächsten Versuch bleibt die Hefe weg, die braucht "Maddi" als Unterstützung nicht.
Den Teig für die 48-Stunden-Kühlschrankgare-Brötchen musste ich heute früh umtopfen: Jetzt ist er in der größten Schüssel, die ich in der Küche habe - der Teig soll für 8-10 Brötchen sein, nicht etwa für eine Kantinenbewirtung...
Ich werde wohl heute Abend schon die Brötchen formen und morgen früh backen. Dank Erkältung brauche darf ich morgen nicht zur Arbeit, ich entspreche derzeit nicht unserer "Grundsatzverfügung Pandemiemaßnahmen" und schniefe besser im Homeoffice vor mich hin. Ich bin auf die Brötchen gespannt. Auch hier: Beim nächsten Versuch nur die im Rezept vorgeschriebene Menge Hefe nehmen (oder besser gleich weglassen).
Der LM hat jetzt seinen Namen verdient. "Maddi" heißt er, und ist ab sofort Dauerbewohner meines Kühlschranks.