Beiträge von Sheigra

    Ich habe einen Fotorucksack von "Kata" hier stehen. Der ist von der Aufteilung her durchdacht, Kamera und Objektive und Kleinkram passen wunderbar rein, dazu noch ein Fach für das Notebook und ein Fach für sonstiges, eine Regenhülle - aber er ist unbequem zu tragen. Vielleicht liegt es daran, dass ich weiß, wie sich ein richtig bequemer Rucksack anfühlt (in meinem Schrank gibt es mehr Rucksäcke als Handtaschen ;) ), aber ich habe bisher noch keinen richtig bequemen Fotorucksack aufprobiert. Der Kata war halt das, was meinem Platzbedarf (wenn ich z.B. bei einem Auto-Urlaub das ganze Gedöns mitschleppe) am nächsten kommt.

    Meine persönliche Lösung für längere Touren, egal ob lange Tagestour oder mehrtägige Tour:
    Für die Kamera und ein Objektiv, das ich voraussichtlich brauchen werde, habe ich eine zweckentfremdete Hüfttasche von Lowe Alpine. Die habe ich mit Polstern aus einer alten Kameratasche versehen und mit einer Mülltüte wasserdicht gemacht (hält schottischen Dauerregen und Stürze in Hochwasserbäche mit unfreiwilligem Vollbad aus). Die Filter habe ich in so einem "Filtercontainer" (also Schraubdeckel - beliebig viele Filter - Schraubdeckel) in einer kleinen Tasche, die ich am Hüftgurt des Rucksacks befestige. Falls weitere Objektive mitkommen, sind die im Rucksack, entweder in einer Objektivtasche oder in Klamotten eingewickelt. Das Stativ ist in einer Außentasche des Rucksacks. Da ich meinen Rucksack immer nach dem gleichen System packe, brauche ich zum Auffinden eines Ausrüstungsgegenstandes nicht länger als zum Suchen im Fotorucksack.
    Von daher mein Tipp: Umbau eines ganz normalen Rucksacks. Eine Hüfttasche dürfte bei den großen Objektiven, die einige hier haben, eher nicht in Betracht kommen (von Lowe Alpine gibt es allerdings auch so ein großes Modell, dann sieht man seine Füße aber nicht mehr... :D )

    Als ich früher noch analog "unterwegs" war, hatte ich drei Festbrennweiten. Weitwinkel, Normalobjektiv, und irgendwas um 150mm, glaube ich. Für mich war das damals ganz normal. Jedenfalls so lange, bis ich mir das erste Zoom kaufte. Das hatte zwar seine Nachteile, aber ich hatte mich bald daran gewöhnt - und verkaufte die Festbrennweiten.
    Jetzt habe ich ein 60mm Makro (Tamron, eines der preiswerteren Modelle), der Rest zoomt vor sich hin. Mein Tele (auch eines der preiswerteren Tamrons) hat im Bereich von 180-300mm eine Makro-Funktion, die man am Objektiv einschalten kann. Sie funktioniert sogar, wie ich neulich festgestellt habe; bei gutem Licht sogar ohne Stativ. Klar, mit einer High-End-Linse nicht zu vergleichen, aber da ich nicht oft (meistens nur aus Langeweile) mit dem Makro knipse, reicht mir das aus. Das Teil hat mich gebraucht weniger als 100 Euronen gekostet, mehr wollte ich nicht ausgeben. Die letzten Fotos im "Naturfoto-Fred" sind damit entstanden.

    Mein "Immer-Drauf-Objektiv" ist das vorgenannte Nikkor 18-200er. Da ich nicht gerne viele Objektive mit mir herumtrage, ist das einfach ideal für meine Zwecke. Für meine Landschaften brauche ich meist ein Weitwinkel; ganz ohne Tele geht es aber dann doch nicht. Dazu noch ein Sigma 10-20mm, und die Urlaubsausrüstung ist komplett. ;)

    Der Sommer ist bunt!

    Kornblumenblau

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    Ganz furchtbar bunt

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    Das große Krabbeln in Blau-Grün

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    Schwarzer Fleck

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    Distel

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    Tautropfen auf Weiß

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    Farbenfrohes Schottland: Ein Foto aus dem letzten Urlaub. In der Nähe von Sligachan, Skye.

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    Schwarz-Weiß: Eines meiner beiden Bordertiere. Am Freitag kommen die beiden endlich wieder nach Hause. Das Foto machte ich zwei Tage, bevor ich ins Krankenhaus einrückte und einen Tag, bevor ich die Hunde für ein paar Wochen zu meinen Eltern brachte. Die beiden fehlen mir! Hier die Lovvy:

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    Golden: Der erste kurze Spaziergang nach der Knie-OP, am Sonntag früh. Was war ich fix und fertig hinterher.

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    Zitat

    Vielleicht hat der Verkäufer auch die Systemkameras gemeint :???: Was ist da der Unterschied zu einer Kompaktkamera? Objektive?

    Vereinfacht ausgedrückt: Die Objektive sind der größte Unterschied. Die kannst du wechseln wie bei einer Spiegelreflexkamera. Der Preis ist allerdings auch ein Unterschied... ;)

    Ich habe mich schon länger nicht mehr mit Kompaktkameras beschäftigt; keine Ahnung also, was die aktuellen Modelle so alles können oder nicht können.
    Wenn ich jetzt komplett neu einsteigen oder komplett umrüsten würde, würde ich mich wohl für eine Systemkamera entscheiden. Das Modell, was ich gerne hätte, übersteigt allerdings meine finanzielle Schmerzgrenze. :D Außerdem habe ich mir einen Kaufstopp verhängt was Kameragedöns aller Art angeht. :lol:

    Es gibt nicht nur Kompakte und Spiegelreflexkameras. In den letzten Jahren kamen Systemkameras auf den Markt. Mit unterschiedlichster Ausstattung im Hinblick auf Sensor (von klein bis Vollformat), Objektive (da bewegt sich inzwischen auch was) usw.
    Wie bei den DSLRs, ist auch hier für (fast) jeden Geldbeutel was dabei. Der Markt ist halt noch nicht so groß - aber durchaus etwas, was man im Auge behalten kann.

    Ähm, Maanu, ich habe durchaus noch andere Hobbys... Darunter auch so zeitraubende wie meine Hunde, Gälisch lernen, an einem Grammatikbuch mitarbeiten usw. ;)

    Och, so gruselig ist die Nikon-Menüführung doch gar nicht. Außerdem kann man die wichtigsten Funktionen auf dem Display schnell einstellen.
    Wenn ich da an die Menüführung meines alten (gaaanz alten) Nokia-Handys denke, die war gruselig... :lol:


    Kann es sein, dass an diesem Forum eine Entwicklung unbemerkt vorbeizieht? ;) Hier werden nur diverse Spiegelreflexkameras diskutiert - der Markt ist viel, viel größer! Und ich rede jetzt nicht von Handykameras.

    Nur mal so der Vollständigkeit halber:
    Wer sich kameramäßig komplett neu aufstellt, sollte dem Bereich der Systemkameras durchaus ein paar Gedanken widmen.
    Ich habe zwar keine konkrete Empfehlung (nur ein Modell, das ich nicht empfehlen kann, nämlich meines), aber ich kenne einen Profi-Fotografen, der letztes Jahr seine komplette Nikon-Ausrüstung verkauft hat und auf eine Fuji-Systemkamera umgestiegen ist. Ich habe auch in diversen Foren schon viel, viel Positives darüber gelesen.


    Die D300S war bei mir auch mal in der engeren Wahl; ich habe sie letztlich wegen Gewicht und Packmaß (bei meinen Trekkingtouren eines der wichtigsten Kriterien für eine Kamera) nicht genommen. Dazu musste ich sie in einem Flughafen-Shop erst mal in der Hand halten. Es wurde dann (vor mehr als anderthalb Jahren, also nicht mehr ganz aktuell) die D5100. Nichts ist für mich einschränkender als eine schwere Kamera-Ausrüstung. Und die beste Ausrüstung ist die, die man dabei hat. ;)