Ich habe einen Fotorucksack von "Kata" hier stehen. Der ist von der Aufteilung her durchdacht, Kamera und Objektive und Kleinkram passen wunderbar rein, dazu noch ein Fach für das Notebook und ein Fach für sonstiges, eine Regenhülle - aber er ist unbequem zu tragen. Vielleicht liegt es daran, dass ich weiß, wie sich ein richtig bequemer Rucksack anfühlt (in meinem Schrank gibt es mehr Rucksäcke als Handtaschen
), aber ich habe bisher noch keinen richtig bequemen Fotorucksack aufprobiert. Der Kata war halt das, was meinem Platzbedarf (wenn ich z.B. bei einem Auto-Urlaub das ganze Gedöns mitschleppe) am nächsten kommt.
Meine persönliche Lösung für längere Touren, egal ob lange Tagestour oder mehrtägige Tour:
Für die Kamera und ein Objektiv, das ich voraussichtlich brauchen werde, habe ich eine zweckentfremdete Hüfttasche von Lowe Alpine. Die habe ich mit Polstern aus einer alten Kameratasche versehen und mit einer Mülltüte wasserdicht gemacht (hält schottischen Dauerregen und Stürze in Hochwasserbäche mit unfreiwilligem Vollbad aus). Die Filter habe ich in so einem "Filtercontainer" (also Schraubdeckel - beliebig viele Filter - Schraubdeckel) in einer kleinen Tasche, die ich am Hüftgurt des Rucksacks befestige. Falls weitere Objektive mitkommen, sind die im Rucksack, entweder in einer Objektivtasche oder in Klamotten eingewickelt. Das Stativ ist in einer Außentasche des Rucksacks. Da ich meinen Rucksack immer nach dem gleichen System packe, brauche ich zum Auffinden eines Ausrüstungsgegenstandes nicht länger als zum Suchen im Fotorucksack.
Von daher mein Tipp: Umbau eines ganz normalen Rucksacks. Eine Hüfttasche dürfte bei den großen Objektiven, die einige hier haben, eher nicht in Betracht kommen (von Lowe Alpine gibt es allerdings auch so ein großes Modell, dann sieht man seine Füße aber nicht mehr...
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