Beiträge von Sheigra

    Die Frage kam von einer DSLR-Anfängerin, wenn ich das richtig verstanden habe. Da würde ich nicht direkt zu einem f2.8er Tele greifen - damit haben hier ja schon einige Mitschreiber, die einiges an Foto-Erfahrung mitbringen, anfangs ihre Probleme gehabt. Bei einem Anfänger ist der Frust damit doch vorprogrammiert.

    Nicht die Kamera, nicht das Objektiv, ist für die guten Bilder verantwortlich, sondern der Mensch, der den Auslöser betätigt. Gerade für Bewegungsfotos braucht es Übung, Übung, Übung. Das kann hier jeder unterschreiben, denke ich.

    Mit einfacher Ausrüstung anfangen, die eigenen Fähigkeiten ausbauen, dann die (Kamera-/Objektiv-)Technik aufrüsten, das wäre meine bevorzugte Reihenfolge. Wie ich immer wieder so gerne schreibe: Develop your skills, not your closet. (Und wenn ich mir nach der Knie-OP im Sommer nicht als "Trostpflaster" das dicke Nikkor gegönnt hätte, würde ich es immer noch nicht vermissen ;) )

    Dem kann ich mich nur anschließen! Ich habe seit gut drei Jahren die D5100 im Einsatz und hatte vorher an der D60 das schon erwähnte 55-200mm Objektiv. Klar, bei so trübem Wetter wie heute kannst du Bewegungsbilder nur machen, wenn du den Iso-Wert ganz hoch drehst. Das muss ich mit dem teuren Nikkor 70-200 4.0 aber auch... Und, mal ganz ehrlich - wozu bei schlechtem Licht Bewegungsbilder machen? Die Sonne kommt ja wieder... ;)

    Nimm erst mal eine preiswerte Lösung, arbeite an deinen Fähigkeiten (und glaube mir, da entdeckt man immer wieder "Baustellen"), und wenn du dann immer noch Spaß am Fotografieren hast, spare auf ein anderes Objektiv.

    Ach so: Glückwunsch zur D5100! Die "Kleine" macht richtig Spaß! :smile:

    Kleines Update zu meinen / unseren Urlaubsplanungen:
    Der Flug nach Aberdeen für die Trekkingtour im Mai ist gebucht. Ob es eine Trekkingtour wird oder gemütliches Autofahren und "Standort-Wandern", wird mein rechtes Knie entscheiden. Ich hoffe aber, dass es sich bis dahin richtig gut erholt hat.

    Juli 2014: Ich plane eine Neuauflage meiner im Mai 2011 wegen zu viel Wetter abgebrochenen Trekkingtour in den North Harris Hills (äußere Hebriden), evtl. mit etwas Skye-Trail im Anschluss daran. Dieses Mal mit besserer Ausrüstung.

    Ende Oktober / Anfang November: Männe, die Hunde und ich fahren in den Nordwesten Schottlands. Mit viel Glück können auch unsere Tochter und ihr Freund mit - das hängt davon ab, ob und wann sie ihr Studium dieses Jahr beendet und ab wann sie einen Job hat und Urlaub nehmen kann... Wir rechnen mal eher nicht mit ihrer Teilnahme, planen sie dennoch in die Ferienhäuser mit ein. Vielleicht haben wir ja Glück.

    Manu, du hast es gut. Der bisher erste Tag mit vernünftigem Wetter, und du hast Urlaub. Da kann man direkt neidisch werden! Aber ich gönne es dir und deiner neuen "Lebensabschnittsgefährtin", ihr müsst euch ja schließlich unter besten Bedingungen kennenlernen. :D
    Ich saß heute im Büro, sah dem pastelligen Himmel nach Sonnenaufgang zu, und dachte "Jetzt draußen sein!". Es gibt so Tage, da wünsche ich mir das Rentenalter herbei. :lol:

    Immerhin habe ich es noch vor Sonnenaufgang nach Hause geschafft und habe sogar ein paar Sonnenuntergangsfotos gemacht. Vorher auch ein paar von den Hunden, aber um die muss ich mich später kümmern. Um die Fotos, meine ich. Jetzt sind erst mal die echten Fellmonster dran... :D
    Mal sehen, ob ich zumindest die Sonnenuntergangsfotos heute noch hochladen werde. :smile:


    OT: Bei dieser Apfeldiskussion fällt mir spontan die schottisch-gälische Schreibweise des Apfeltelefons ein: Àigh-fòn :smile:

    Diese Fotografier-Unlust wird schon vergehen. Wartet mal ab, bis der erste Schnee da ist. Oder die Sonne sich wieder zu Zeiten blicken lässt, zu denen mal als berufstätiger Zeitgenosse raus gehen kann... :rollsmile: #

    Ich habe gestern übrigens eine Spätschicht eingelegt und Männes Fotobuch vorbereitet. Jetzt muss er sich nur noch um Titel, Überschriften und Texte kümmern. Und ich habe dieses "Projekt" hinter mir... :hust:

    ***grins*** Die beiden könnten verwandt sein... :lol:

    Der Trick ist nicht, mehr auszumisten, sondern weniger Aufnahmen zu machen. Mir sagte mal jemand, ich solle mir vorstellen, dass jede Betätigung des Auslösers 1 Euro kostet. Hat nicht funktioniert; die Erkenntnis, dass ein brauchbares Foto schon vor Betätigung des Auslösers beginnt, kam erst später. :ops: Aber sie kam.

    Ja Manu, bei dem Wetter macht draußen fotografieren echt keinen Spaß. Vorhin hatten wir für eine Stunde etwas Sonnenschein. Ich war in dieser Zeit mit den Hunden draußen - und hatte natürlich keinen Foto dabei. Wozu auch, als ich loslief war alles noch in schönstem Einheitsgrau. :headbash:

    Zitat

    Mich nervt das Foto-zeug grad total :muede: Das fotografieren selbst nicht, aber das nachbearbeiten geht mir einfach nur tierisch auf den Zeiger weil so viel Zeit dafür drauf geht....Ich mag schon gar nimmer fotografieren weil's immer mehr und mehr Fotos werden, die darauf warten, bearbeitet zu werden :/

    Das hatte ich auch schon. Inzwischen mache ich weniger Fotos, also hat sich das Problem entschärft. Und wenn ich trotzdem mal so eine Phase habe, dann bearbeite ich die Fotos einfach nicht. Die landen dann irgendwo auf der Festplatte und warten auf ihre Wieder-Entdeckung.
    Aber weißt du, was noch schlimmer ist? Die Fotos von anderen Leuten bearbeiten. Männe und sein Bruder waren im Sommer zwei Wochen gemeinsam im Urlaub und knipsten mit ihren nagelneuen Kompaktkameras drauflos. Beide haben keine Ahnung, wie die Kameras funktionieren oder wie man ein Bild aufbaut oder so. Einfach draufhalten, war die Devise. Beide haben auch keinen Plan von Bildbearbeitung. Männe will davon keine Ahnung haben (als bekennender Computerlegastheniker ist die Welt irgendwie einfach), Schwager hat gar keinen Computer. Nun hat Männe sich in den Kopf gesetzt, seinem Bruder ein Fotobuch zu Weihnachten zu schenken. Und bei wem bleibt die Arbeit hängen? Bei mir. Es blieben zwar nicht allzu viele Fotos übrig, nachdem ich alle stark unscharfen oder sonstwie missratenen aussortiert habe, aber was bin ich so motiviert... :/ :pfeif:

    Weiß hier noch jemand, wie die Sonne aussieht? Oder blauer Himmel? Nur gut, dass ich in Schottland und im Allgäu so viele Schönwetterfotos gemacht habe. :lol:
    Manu, vor allem dir und deiner "Neuen" wünsche ich ein paar sonnige Tage!

    Wegen des Stellungsdreikampfs beim Hunde-Fotografieren (Liegen, Knien, Hocken): Ich habe mir, allerdings beim Fotografieren von schottischen Landschaften, den Außenmeniskus des rechten Knies gerissen. Ein anstrengender Bergwandertag, und zum Schluss mit dem schweren Rucksack (so 18kg schätze ich) mehrmals ganz tief abgehockt um einen Felsen vor einem See vor einem Moor vor einem Berg vor einem dunklen Wolkenhimmel mit 10mm Weitwinkel abzulichten. Natürlich ohne die Trekkingstöcke beim Aufstehen zur Hilfe zu nehmen und ohne den Rucksack vorher abzusetzen (das schlimmste daran: Die Fotos gefallen mir nicht mal). Nun, in meinem fortgeschrittenen Alter war das keine gute Idee, meinte der Orthopäde und griff zum Skalpell.
    Seitdem kann ich mich noch nicht wieder knien oder tief abhocken, ohne hinterher üble Schmerzen im Schrott-Knie zu haben. "Fotografieren schadet der Gesundheit" - das sollte man als Warnhinweis auf die Kamera schreiben. ;)

    Nur vom Hinknien oder einseitigem Hocken (wie beschrieben) sollte man eigentlich keinen Muskelkater bekommen - es sei denn, man bewegt sich sonst im Alltag nicht... :/

    Als ich vor ein paar Wochen die Zeitschrift "Zoll aktuell" (ich bin "vom Fach" ;) ) auf den Schreibtisch bekam, und in die Rubrik "Aus aller Welt" schaute, wurde mir schlecht.
    Zitat:
    "Mailand | 10. Juli 2013: Ein weiteres Beispiel für die grausamen
    Methoden der Drogenschmuggler wird gerade in Italien
    verhandelt: Dort stehen 49 lateinamerikanische Gang-
    Mitglieder vor Gericht. Sie sind angeklagt, Hunde zum
    Schmuggeln von Kokain eingesetzt zu haben. Ein Tierarzt in
    Mexiko brachte die Hunde dazu, Pakete mit Kokain zu schlucken,
    bevor sie nach Mailand gefl ogen wurden. In Italien wurden
    sie getötet, zerlegt und die Drogen von den Schmugglern
    entnommen. Im März dieses Jahres konnten die italienischen
    Kolleginnen und Kollegen den Schmugglerring zerschlagen
    und insgesamt 75 Personen festnehmen."
    Unglaublich. :sad2:

    Da es sich bei meinen Hundespaziergängen, egal ob mit oder ohne Foto, um höchstens zweistündige Aktionen handelt, reichen mir alte Jeans, Fleecepulli (bei Kälte), eine fürs Trekking nicht mehr taugliche Goretexjacke (die hält dann keinen stundenlangen Dauerregen aus), und bei richtig viel Mistwetter eine alte Regenhose. An den Füßen habe ich bei viel Matsch und Nässe die Gummistiefel und sonst ein paar alte leichte knöchelhohe ehemalige Wanderstiefel. Also nichts was ich nicht auch beim Einkauf "Um's Eck" auch anziehen würde. ;)
    Da ich kein Problem damit habe, mit schmutzigen Klamotten (also mit Matsch, Hundesabber, Pfotenabdrücken, Grasflecken und dergleichen verziert) rumzulaufen, ziehe ich die Sachen so lange an, bis sie buchstäblich von alleine stehen bleiben. Und wenn ich mal nass werde - darin habe ich als Schottland-Trekker jede Menge Übung. Nichts, was man nicht wieder trocken bekommen könnte. ;)

    Wenn es denn schon "Wanderkleidung" sein soll: Für kürzere Touren (also alles unter drei Tagen :lol: ) reichen die Klamotten vom Discounter völlig aus.