Beiträge von Sheigra

    Gestern Nachmittag, vor Sonnenuntergang, mein "Rabenbaum" (den nenne ich so, auch wenn keine Raben drin sitzen, sondern Krähen):

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    Das hier ist zwar kein Beispiel für ein "knackscharfes" Foto, aber ich finde es so süß: "Schwanensee" am Reinheimer Teich.

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    Danke! :smile:
    Ich war selbst ganz überrascht, dass der Mond relativ scharf abgebildet wird - ich hatte nämlich meinen ollen Telekonverter ausgekramt und draufgeschraubt. Und mit dem Teil hatte ich in der Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht.
    Aber: Am Sonntag Abend war die Luft klar und trocken. Ganz im Gegensatz zu gestern Abend - da war der Mond zwar richtig schön kugelrund, aber es war hier viel zu diesig, um ihn vernünftig abzulichten (die Luft war so feucht, dass Lorcans Fell Löckchen bekam). Dafür hatte ich beim Sonnenuntergangs-Gassigehen ein schönes Erlebnis. Ich ging den Hügel rauf, auf dem mein "Lieblingsbaum" steht (der, der immer wieder für Sonnenuntergänge und dergleichen herhalten muss), und da schiebt sich so was großes, orangeefarbenes über den Hügelkamm. Der Mond ging auf. Riesig groß und orange. Vor mir der Mondaufgang, hinter mir der Sonnenuntergang - das war schon eine sehr, sehr schöne Situation. Ich habe es einfach nur genossen und die Kamera in der Tasche gelassen. ;)

    Ich wunderte mich gerade eben, welche Lampe denn so hell durch die Glasbausteine des Treppenhauses scheint.
    Der Mond, mal wieder! :headbash: Nach den endlosen Tagen (und Nächten) mit zähem Hochnebel oder dichten Wolken war ich auf diesen Anblick gar nicht gefasst.

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    Am Dienstag hatte ich das Vergnügen, die Sonne wieder zu sehen, wenn auch nur aus dem Bürofenster. Immerhin schaffte ich es, rechtzeitig zu Hause und gleich wieder mit den Hunden unterwegs zu sein, um einen kitschig-bunten Sonnenuntergang zu fotografieren.

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    Seitdem ist wieder alles Grau-in-Grau hier bei uns. Von Nachtschwarz über Dunkelgrau zu Hellgrau und wieder zurück. Der Stoff, aus dem Depressionen sind! ;)

    Hier ist eine kleine Geschichte, die mir eine ehemalige Kollegin vor etlichen Jahren mitbrachte. Der Verfasser ist mir nicht bekannt. Da ich diese Geschichte so süß finde, stelle ich sie hier ein.


    Die Hundeweihnacht

    Wir Hunde haben es schwer - vor allen Dingen in der Vorweihnachtszeit. Ständig reagieren unsere Menschen in diesen Wochen vollkommen grundlos wütend und gereizt.
    Letztes Jahr fing das bei meiner Familie so um die Zeit des „Schuhe-raus-Tages“ an. An diesem Tag rangierten sie jeder einen Schuh aus, den sie dann vor ihre Türe stellten. Freudig wedelnd nahm ich das großzügige Geschenk dankend entgegen - war ich mir doch sicher, dass sie mir ein paar Spiel- und Beißschuhe geschenkt hatten, damit sich mein Gebiss sorgfältig entwickelt. Da ich daran natürlich auch interessiert war, widmete ich mich allen Schuhen mit größter Hingabe. Gleich am nächsten Morgen küsste ich Herrchen und Frauchen mit einem feuchten Schlabber über das Gesicht aus ihren süßen Träumen wach, um mich für ihre fürsorgliche Gabe zu bedanken. Wider Erwarten reagierten sie beim Anblick der Schuhe nicht mit einem zärtlichen Lob, wie ich es eigentlich verdient hätte - schließlich hatte ich mir wirklich Mühe gegeben - sondern mit einem hysterischen Aufschrei und zwei Stunden Waschküchenhaft für mich.

    So sind sie, die Menschen in der Vorweihnachtszeit. Von Tag zu Tag werden sie hektischer. Ich führe das in gewisser Weise auf die Kraft des Kranzes zurück. Er zieht die Menschen jedes Jahr wieder in seinen Bann. Mit großen Augen stehen Jung und Alt bewundernd vor diesem Kranz und lassen sich von dem Kerzenschein fesseln. Je mehr Kerzen auf dem Kranz brennen, desto aufgeregter werden sie. Besonders die kleinen Menschen reagieren sehr stark auf dieses Phänomen.

    Für mich haben Herrchen und Frauchen in diesen Tagen immer weniger Zeit. Aber nicht nur, dass sie keine Zeit haben und des öfteren grundlos ihren treuen Hund schelten, nein, sie machen mir noch zusätzlich das Leben schwer. Bösartig verschließen sie Türen, die sonst immer offen stehen und tauschen meine muffige, gemütliche Hundedecke zu Dekorationszwecken - was immer das auch heißen mag - gegen eine rote kratzige aus. Das soll einer verstehen!

    Am schlimmsten ist immer die Veränderung meines Frauchens. Vorige Weihnacht stand sie stundenlang mit wirrem Haar in der Küche und backte hellbraune Klümpchen. Ganz ohne Zweifel waren das leckere Hundecracker - sie sahen wirklich genauso aus wie auf meiner Hundefutterpackung. Seltsamerweise aber aß alle mein Herrchen. Ich hatte gar nicht gewusst, dass er so was überhaupt mag, denn meine alten Knochen, die ich ihm ab und zu angeboten habe, hat er alle verschmäht. Obwohl ich ihn also nun mit treuem Hundeblick und triefender Schnauze daran erinnerte, dass das ja eigentlich meine Cracker waren, ließ er sich nicht erweichen. Da ich aus Erfahrung wusste, dass er es auch nicht schätzt, wenn ich mit ihm aus einem Napf fressen will, musste ich mir meinen Anteil immer heimlich sichern. In der festen Überzeugung, dass wenigstens mein Frauchen solidarisch zu mir halten würde, was die von ihr gebackenen Hundekuchen anging, hatte ich keine Scheu, ihr vorzuführen, wie schmackhaft ich ihre Cracker fand. Aber auch in diesem Fall trat das Vorweihnachtssyndrom wieder in Kraft: Anstatt sich über meinen gesunden Appetit zu freuen, bekam sie wieder diese hektischen Flecken im Gesicht und ich einen Klaps auf mein Hinterteil.

    Zum Glück waren die beiden recht einsichtig. Schon bald tat ihnen die Sache leid, und sie machten mir ein ganz besonderes Geschenk: Einen wunderschönen, dunkelgrünen Gassibaum. Obwohl ich ja der Meinung war, dass das als Entschuldigung für ihr Fehlverhalten durchaus genügen würde, bestanden sie darauf, ihn noch mit bunten Kugeln und allerlei Leckereien zu schmücken. Insgeheim war ich ja schon immer ein wenig neidisch auf unsere dumme Katze, weil sie ihren eigenen Kratzbaum hatte. Aber gegen diesen geschmückten Gassibaum war der kleine Katzen-Kratzbaum natürlich nur ein schlechter Witz. Für diese Aufmerksamkeit war ich meinen Menschen wirklich dankbar. Um meine Verbundenheit sofort zum Ausdruck zu bringen, weihte ich meinen neuen Gassibaum gleich feierlich in ihrer Gegenwart ein! Das Donnerwetter, das daraufhin folgte, übertraf im Ausmaß alle bisherigen. Noch Tage später würdigten sie mich keines Blickes. Also ehrlich, so langsam hatte ich meine Hundeschnauze echt gestrichen voll von der Weihnachtszeit. Aber zum Glück war ja bald alles vorbei. Dann fing endlich wieder die friedliche, besinnliche Zeit des Jahres an.

    Als ich die D5100 neu hatte, gab es einige Monate lang keinen "Nachbau-Akku", so dass ich für die erste, zum Glück nur kurze, Tour zwei Originale kaufen musste.
    Von diesen beiden abgesehen habe ich nur "Nachbau-Akkus" von verschiedenen Herstellern, für alle meine Kameras (und hatte das auch schon für die D60 und die kleine Powershot). Kein einziger ist explodiert, hat die Kamera ruiniert oder hat sonst was Schlimmes angestellt. Bei der Betriebsdauer ist mir auch keiner negativ aufgefallen. Mag sein, dass mit dem Original ein paar Auslösungen mehr drin sind - aber bei dem Preisunterschied ist mir das so was von wurscht. ;)

    Ersatzakkus sind für mich immer die erste Anschaffung für eine neue Kamera. Und nicht nur einen... Das liegt schlicht und einfach an meiner bevorzugten Urlaubsart: Trekking mit Zelt und ohne Steckdose. :D Für drei Wochen auf Tour hatte ich bei der D5100 immer vier geladene Ersatzakkus mit, wovon ich i.d.R. zwei oder drei brauchte. Da die Kerlchen auch tieferen Temperaturen ausgesetzt sind (kommen aber jede Nacht mit in den Schlafsack...) halten sie unterwegs nicht so lange wie daheim.
    Für die kleine J2 haben mir drei Akkus mit Ach und Krach für zwei Wochen gereicht - ob es an der Reisezeit (kalter Spätherbst, zu kaltes Frühjahr) oder an der Kamera liegt, weiß ich nicht.

    Jedes Ladegerät blinkt anders... ;)

    Tinka, liegt die Kamera auf deinem Behelfs-Stativ richtig fest auf? In 20sec kann so einiges verwackeln. Benutzt du einen Fernauslöser? Selbstauslöser ist auch eine Option.
    Ist heute ein Rest Mond am Himmel? Vielleicht kannst du auf den fokussieren. :???:

    Wie auch immer: Viel Spaß und viel Erfolg, und packe dich warm ein. :smile:

    Zum Thema "Sternenhimmel" durfte ich in Schottland neulich ein wenig Erfahrung sammeln. Hier die Zusammenfassung:
    1) Höchstens 20sec belichten, sonst gibt es "Sternenspuren".
    2) In diesen 20sec sollte so viel Licht wie möglich auf den Sensor treffen. Das heißt:
    3) Blende auf (oder fast ganz auf, je nach CA-Erfahrungen mit dem Objektiv)
    4) ISO so weit rauf wie es das Rauschverhalten der Kamera zulässt. Und dazu:
    5) Manuell fokussieren; wie schon erwähnt wurde, liegt "unendlich" kurz vor der Unendlich-Markierung.
    6) Möglichst viel Weitwinkel, wenn man viele Sterne auf dem Bild haben will (logisch, irgendwie)
    7) WB ist so was von egal; das muss man ohnehin beim Raw-Entwickeln anpassen.

    Und wenn man dann noch eine Bildbearbeitungssoftware hat, die gut entrauscht und gut die CAs wegbekommt, hat man schon die halbe Miete...
    Viel Spaß!

    Der Sonnenuntergang am Dienstag (dem einzigen Tag ohne dicke Wolken in dieser Woche)...

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    In einem anderen Forum las ich neulich den Satz: "Das Wetter ist keine Dienstleistung, sondern eine Tatsache." Wie wahr. :lol: