Beiträge von Sheigra

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    Ist es dann nicht schon zu spät zum Fotografieren? Bin nicht sicher, ob ich das noch sehen möchte. |)

    :lol: Für die gegessene Scheibe ist es definitiv zu spät... Aber es war noch genügend übrig zum knipsen. ;)

    Gestern Abend testete ich das Blitzgerät, das ich nächste Woche für die goldene Hochzeit meiner Eltern brauche (kann mal bitte jemand den Kalender um anderthalb Wochen vorstellen?? ;) ). Was machte das gute alte Teil? Es brummte. Es gab noch mehr Geräusche von sich, die ein Blitzgerät normalerweise nicht von sich gibt. Nur aufladen und blitzen, das tat es nicht. Nun ja, ruhe sanft. Es ist wirklich alt genug... Jetzt muss ich mich auf die Suche nach einem neuen Aufsteckblitz machen. Da ich nicht oft drinnen fotografiere und am liebsten das Licht nutze, das vorhanden ist, gehe ich auf die Suche nach einem einfachen, preiswerten Aufsteckblitz. Irgendwie hatte ich so eine Ausgabe diesen Monat gar nicht auf dem Schirm... :headbash:

    Mein Sauerteig heißt zwar nicht Dieter, verhält sich aber auch so, wenn er eine Weile steht. Umrühren, und schon sieht er wieder gut aus. Wie gesagt, so lange keine Haare drauf wachsen, ist die Sauerteigwelt in Ordnung.

    Ich esse gerade eine Scheibe des gestern gebackenen Körnerbrotes. Nachher werde ich es fotografieren... :smile:

    Zitat

    Also geb ich die Hefe dann am Mittwoch erst beim Backen in den Brotteig, ahaaaaaa *erleuchtet*

    Macht mir doch nicht solche Angst ^^

    Die Hefe (Frischhefe, Trockenhefe, aufgetaute Frischhefe) nie, nie, gar nicht, unter keinen Umständen zum Sauerteig geben! Das macht ihn platt!
    Die Hefe kommt erst in den "Backteig", also in die Mischung aus Mehl, Sauerteig, Körnern und was weiß ich was noch alles im Rezept steht. Für das nächste Anstellgut eine kleine Menge aus dem Sauerteig abnehmen, bevor dieser in die Teigschüssel wandert, und bevor er mit Hefe o.ä. in Kontakt kommt.

    Es müssen sich erst einmal genügend "wilde" Hefen im Sauerteig ansiedeln. Das dauert halt seine Zeit. Meine Sauerteigkulturen sind nicht besonders "triebstark", aber, wie gesagt, mit etwas Geduld entsteht auch daraus ein Brot.
    So wie gerade eben. Die Teiglinge für das Körnerbrot gehen langsam, aber stetig vor sich hin. Bald kann ich den Backofen vorheizen... ;)

    Das kann man per Ferndiagnose nicht beurteilen. Im Allgemeinen (das sind nicht meine eigenen Erfahrungen, sondern angelesene) braucht eine Sauerteigkultur einige Zeit, um richtig "triebstark" zu werden. Ich habe erst so ungefähr beim fünften Ansatz die Hefe weg gelassen - da hat das Aufgehen des Teiglings aber noch recht lange gedauert. Wenn es schnell gehen soll, nehme ich Hefe, wenn ich Zeit habe, lasse ich sie weg. Ich bin da flexibel... Aber beim zweiten Ansatz würde ich Hefe zum Teig geben.

    Gut! :gut: Solange keine Haare drauf wachsen, geht es ihm gut... :D

    Ich werde nachher alles für mein Lieblings-Körnerbrot vorbereiten. Morgen Nachmittag wird dann die Küche in eine Backstube verwandelt.

    Die Frage nach dem "Wie setze ich einen Sauerteig an?" wurde schon erklärt - das ist genau die Methode, die ich letztes Jahr für meinen allerersten Sauerteig verwendet habe. Die funktioniert einwandfrei! :gut:

    Gärkörbchen: Ich habe welche aus Peddigrohr - das gibt so ein schönes Muster auf dem Brot. Allerdings muss man sowohl das Gärkörbchen als auch den Teigling gut einmehlen, sonst bleiben Teigreste im Gärkörbchen hängen (und das Reinigen macht keinen Spaß...)

    Backform: Bei echtem Sauerteigbrot, das längere Zeit (mindestens eine Stunde) in der Backform reift und anschließend noch eine gute Weile in der Backform bäckt, sollte man keine dieser beschichteten Kuchenbackformen nehmen, sagte mir mal jemand. Die Beschichtung würde sich mit der Zeit "auflösen". Ich habe es nicht probiert. Ich habe mir beim "Bäckerfreund" eine Brotbackform gekauft. Das Teil ist so schwer, dass ich es mir besser nicht auf die Füße fallen lasse.

    Ein einfaches Rezept für ein würziges Brot habe ich hier im Fred schon eingestellt - das 100% Roggenbrot war mein allererstes selbstgebackenes Brot. Das funktioniert auch mit dem gekauften, flüssigen Sauerteig eines bekannten Müsliherstellers (gibt es im Supermarkt). Abgesehen davon, dass der Roggenteig übelst klebt - das haben Roggenteige aber so an sich - ist es wirklich einfach herzustellen. Wenn man kein Gärkörbchen hat, kann man das Brot auch frei formen oder aber in einer mit einem Geschirrhandtuch ausgelegter, bemehlter Schüssel gehen lassen.