Beiträge von Sheigra

    Im heimischen Garten:

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    Untermieter im Carport:

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    Das Apfelbäumchen fängt an zu blühen. Jetzt kann der Frost gerne wegbleiben...

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    Von der Sausteige führt uns der Weg weiter in Richtung Wald-Amorbach. Es geht für hiesige Verhältnisse steil bergab (heute merke ich das in meinen Knien!). Nach einiger Zeit auf einem harten Schotterweg biege ich auf einen schönen Waldweg mit vielen Pfützen ein, der plötzlich vor einer Wiese aufhört. Hm. Auf der Komoot-Karte war da ein Weg... In der Wiese sehe ich Spuren von einem Traktor, und am anderen Ende, vor einer Schonung mit jungen Bäumen, meine ich einen Weg zu sehen. Also gehen wir über die Wiese. Dort steht ein alter Baum vor den vielen jungen Bäumen. Frontalunterricht in der Baumschule, oder so.

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    An der Baumschule vorbei führt ein asphaltierter Weg, aber schon bald biege ich in einen Feldweg ein, der kurz danach in den Wald führt. Dort folge ich einem schönen schmalen Pfad. Das gefällt mir schon besser!

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    Irgendwann mündet der schöne schmale Pfad in einen der üblichen Schotterwege. Nun ja, da hätte ich mal beim Planen besser aufpassen müssen.

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    Für ein paar Fotos kommt kurz die Leine ab:

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    Kaum ist Shira wieder angeleint, sieht sie ein Eichhörnchen oben in einem Baum.

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    Kurz vor Dorndiel erreichen wir ein Waldstück, in dem wir schon ein paarmal waren. Hier ein Rastplatz und ein "Waldspielplatz", der eigentlich nur aus einer Rutsche besteht.

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    Direkt daneben: Die Muttergotteseiche.

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    Und ein Stück weiter bergab, an einer Wegkreuzung: Bildstock Ottilie, mit einer Bank davor. Die Pause fällt aber kurz aus, hier oben ist es ganz schön windig und kalt.

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    Auf die Pause folgt ein langer und langweiliger Waldweg mit gelegentlichem Blick auf die Windräder. Meine Fußsohlen brennen, und ich beschließe, das Ende der Tour abzukürzen. Als ich an der Straße ankomme, gehe ich geradeaus in Richtung Grünheckerhof und nicht zur Straußenfarm, wie eigentlich geplant. Von hier aus ist es nur noch etwa eine halbe Stunde bis zur Haustüre und bequemeren Schuhen:

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    Aber mit Erholung ist nichts: Als ich Shira füttere, fährt der Brennholz-Lieferant vor und kippt die bestellte Ladung Brennholz in die Einfahrt. Ich lade die Scheite auf die Schubkarre, fahre ans andere Grundstücksende zum Holzstapel, kippe ab, fahre zurück... Wie gut, dass ich mich schon ein wenig warmgelaufen habe. Mein Mann und sein Bruder, beide nicht mehr gut zu Fuß, setzen das Holz auf. Männe hat heute Muskelkater, ich nicht.

    Shira war abends dann schön müde:

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    Es geht weiter. Hinter dem Rastplatz mit der Hängebrücke beginnt der Wald. Bei der Planung habe ich dieses Mal nicht auf die Wegbeschaffenheit geachtet: Ich laufe die meiste Zeit auf diesen schrecklichen geschotterten Wanderautobahnen. Meine armen Füße, Shiras arme Pfoten...

    Nächster Stopp: Das Rödelshäuschen, benannt nach einem ehemaligen Förster.

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    Hier biegen wir dann auf einen uns noch nicht bekannten Weg ab in Richtung Heubach. Ich will mir die alte Eiche bei der "Sausteige" anschauen. Die "Sausteige" hat ihren Namen aus alten Zeiten, als die Schweinehirten der Gegend ihre Schweine zur Futtersuche hierher trieben. Die Eiche ist laut Infotafel über 300 Jahre alt und war schon zu Zeiten des Großherzogtums Hessen ein beliebtes Ausflugsziel. In einer Schutzhütte mache ich eine etwas längere Pause: Frühstück für mich und Futter für Shira.

    Unterwegs, noch vor der Sausteige, liegt die Schutzhütte "Alte Höhe" am Wegrand.

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    Vor lauter Bäumen sieht man den Wald nicht ;)

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    Ein kleiner Tümpel in der Nähe der Quelle des Pferdsbachs:

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    Blick aus der Schutzhütte an der Sausteige:

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    Und wieder eine Kreuzung mit Wegweiser, im Hintergrund die Frühstücks-Schutzhütte:

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    Sausteige mit alter Eiche und Infotafel. Daneben ist noch ein Brunnen, der war aber trocken. Von der Beliebtheit dieses Ausflugsziels zeugen viele Sitzgruppen, meist im Schatten der Bäume.

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    Ich hatte gestern einen freien Tag und habe das schöne Wetter mit den spitzfreundlichen Temperaturen für eine 22km-Wanderung genutzt. Wie immer sind wir direkt von der Haustüre aus losgelaufen. Zuerst über den Weinberg nach Raibach:

    Start um kurz nach sieben bei noch recht frischen Temperaturen:

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    Auf der Höhe zwischen unserem Dorf und Raibach:

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    Auf unseren üblichen Gassirunden gibt es dieses Jahr kein einziges Rapsfeld. Hier oben sind gleich mehrere davon.

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    Durch Raibach hindurch führt uns unser heutiger Weg, und auf der anderen Seite wieder rauf.

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    Blick zu den Windrädern auf dem Binselberg:

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    Ein schmaler Pfad führt vom Feldweg durch den Wald.

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    Auf der anderen Seite des Waldstücks liegt eine der Hauptgassigeh- und Joggingstrecken der Groß-Umstädter. Zum Glück sind außer uns nur zwei Wanderer unterwegs. Ruhig heute! Und ein schöner Ausblick rüber zum Otzberg.

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    Shira passt auf: Von der Bank aus sieht sie die beiden Wanderer kommen.

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    Es gibt gleich noch mehr Fotos, ich muss nur eben nach dem Brot schauen, das im Ofen vor sich hin bräunt.

    Ein Blick in den Gefrierschrank sagte mir heute früh: Ich brauche wieder Roggenbrot. Ich habe jetzt Sauerteig für zwei Jacobsbrote angesetzt, damit steht das Abendessen für morgen schon fest.

    Meine Tochter hat ihren Roggensauerteig (sie hatte einen Ableger meines Roggi) immer im Bad auf dem Fußboden stehen zum Auffrischen. Dort ist es wegen der Fußbodenheizung so kuschelig warm. Eines Abends hat ihr Mann ihn dort vergessen, und nachts sind sie von einem Knall aufgewacht. Der Roggi-Ableger hatte das verschlossene Glas gesprengt. Nachdem Tochter und Schwiegersohn am nächsten Tag ziemlich viel Zeit damit verbrachten, den betonharten Sauerteig vom Fußboden zu kratzen, ist kein neuer Roggi eingezogen.

    Der muss nach erst nach ein paar Stunden wieder in den Kühlschrank, oder? Bin verwirrt.

    Meinst du den aufgefrischten Rest? Am besten beobachtest du ihn: Wenn er noch weiter hochgeht, ist er noch nicht reif für den Kühlschrank. Wenn er gerade mal anfängt zusammenzufallen, muss er gekühlt werden.

    Aber, ganz ehrlich: Ich packe meine aufgefrischten Sauerteige "nach Gefühl" in den Kühlschrank. Ich kann die Kerlchen ja nicht die ganze Zeit im Auge behalten. ;) Bei mir kommen sie in ehemalige Honiggläser (oder Gläser vergleichbarer Größe), und wenn sie fast am oberen Rand sind, geht's ab in die Kälte. Seit sich Roggi mal zwischen Glas und Deckel rausgezwängt hat und im Kühlschrank spazieren gehen wollte, stehen die Gläser immer auf einem Küchentuch.

    "Maddi" kam bisher bei Brötchen und bei Brot mit hohem Weizenanteil zum Einsatz. Die von mir verlinkte Seite hat viele Rezepte dafür, und auch im Plötzblog bin ich fündig geworden. Das Brot, für das ich Maddi eingesetzt habe, hatte nach der Übernachtgare im Kühlschrank bereits Übergare, so eifrig war der doch noch so junge Maddi.

    Hat sich von euch mal jemand an einem Lievito madre probiert?

    Ja, ich habe im Januar meinen "Maddi" angesetzt. Ich habe dafür diese Anleitung genommen: Maddi, die Variante 2.

    Klein-Maddi ist ganz schön triebig, schon von Anfang an.

    In den letzten Wochen habe ich ihn immer nur aufgefrischt aber nicht verbacken, da ich nur Roggenbrote gebacken habe.