Beiträge von Sheigra

    Anfangs habe ich bei Fotos von rennenden Rennsemmeln auch nur die Belichtung vorgegeben, und habe die Kamera über die Blende entscheiden lassen. Bei einem Objektiv, das bis max. f/4 aufgeht, war es dann in den meisten Fällen f/4... Als ich dann die D610 hatte und damit die Möglichkeit, zwei Plätze mit von mir eingestellten Voreinstellungen zu belegen, habe ich "P1" dann mit den vorhin genannten Einstellungen belegt.
    Ansonsten sehe ich das wie Manu - warum soll ich es mir schwermachen? Die Anwendung von "M" sagt erst mal nichts aus über die Qualität der Fotos. :ka: Die Gestaltung mit Tiefenschärfe, Freistellung usw kann ich auch im Modus der Blendenpriorität machen.

    Zum Thema schwarz-weiß: Ich konvertiere ab und an ein Farbfoto nach sw, wenn ich meine, dass sich dieses spezielle Foto in sw besser macht als in farbig. Hauptsächlich bei Fotos mit klaren Linien, aber auch mal, um die "Dramatik" einer Aufnahme hervorzuheben, also mit Licht und Schatten zu "spielen", so wie in diesem Foto hier: https://flic.kr/p/dmaTZ9

    Wenn ich bei meiner Kamera die ISO auf "Automatik" stelle, kann ich die Obergrenze wählen. Ein Blick ins Menü deiner Kamera müsste dir zeigen, ob das bei deiner auch geht. Das ist eine praktische Sache; wenn man weiß, dass Bilder ab einer ISO von z.B. 2000 völlig verrauscht sind, legt man die Obergrenze unterhalb der 2000 fest.

    Hm, ich mache das gerade andersherum. Bei rennenden Rennsemmeln wähle ich die Belichtungszeit (1/1250), die Blende (meist f4 beim Tele), und lasse die Kamera die ISO bestimmen (allerdings habe ich da eine Obergrenze festgelegt).
    Bei Sternenhimmel, Mond oder so wähle ich auch die ISO vor und fokussiere sogar manuell.

    Ansonsten bin ich ein Freund der Halbautomatik. Gerade bei Landschaften oder Makros, also bei Dingen die nicht weglaufen, wackeln oder so, wähle ich die Blende. Manchmal auch die ISO. Die Kamera darf sich dann die Belichtung aussuchen (auch hier gilt: Es gibt Ausnahmen, eben Einzelfälle). Ich sehe keinen Grund, in jeder Situation "M" zu wählen. :ka:

    "Suppenzoom" ist die etwas flapsige Bezeichnung für das, was die Hersteller "Superzoom" nennen. Es deckt einen großen Brennweitenbereich ab, von Weitwinkel bis Tele. Mein "Suppenzoom" ist das Nikon 18-200 an der DX-Kamera. Es ist das einzige DX-Objektiv, das ich nicht verkauft habe, als ich auf Vollformat umstellte und die alte Kamera nur noch als Ersatz (oder sind es Nostalgiegründe? :lol: ) behalten habe. Es ist nicht schlecht, und für den Anfang absolut ausreichend. Wie gesagt, wenn es dann etwas spezieller wird, steigen die Wünsche. Ob man diesen Wünschen gleich nachgibt oder erst mal mit dem vorhandenen Material übt, ist eine Frage der Einstellung und des Bankkontos. Ein von vielen gepriesenes und möglicherweise teures Objektiv ersetzt nicht die eigenen Fähigkeiten. Aber, wie gesagt, ist das auch eine Einstellungssache.

    Ich war seit ungefähr 20 Jahren nicht mehr in einem Zoo und dachte bis gestern, dass ich auch nichts verpasst habe. Hm. Ich glaube, ich habe mich geirrt... :headbash:
    Vielleicht sollte ich einen Besuch im Zoo (Frankfurt) oder im Vivarium (Darmstadt) mal auf meine Agenda setzen. Manu, du bist schuld! ;)

    Oh ok supi, danke!
    Is ja schon eine Hausnummer :tropf: =) :lol:

    Und was haben die anderen so für Objektive?

    Gibt es ein Objektiv das alles gut kann ? =)
    Ich bin mir nicht sicher ob ich immer schnell mal so nebenbei die Objektive auswechseln kann und möchte.
    Ich hätte Bedenken das da mal Dreck rein kommt oder mir was runter fällt beim wechseln ( bin da so ein kleiner Tollplasch :ugly: )

    Oder wechselt ihr die Objektive nur drinnen und schleppt nicht alle mit rum ?

    Wenn es ein Immerdrauf-Objektiv gäbe, das all das kann, was die vielen einzelnen Objektive können, wäre ich ein Käufer! ;)
    Je nachdem, was ich bei einem Spaziergang (ich mache normalerweise keine geplanten "Shootings", ich gehe einfach raus und fotografiere) möglicherweise fotografieren möchte, bestücke ich meine Kamera mit dem dazu passenden Objektiv. Den Rest lasse ich entweder daheim oder packe ihn in den Rucksack. Und ja, ich wechsele Objektive auch im Freien. Nicht gerade bei starkem Regen oder im Sandsturm, aber mit ein wenig Vorsicht funktioniert das seit Jahren prima. Wenn die Zahl der Sensorflecken überhand nimmt, lasse ich die Kamera reinigen (war bei jeder Kamera bisher genau einmal der Fall). Nur wenn ich eine ganz spezielle Aufnahme machen will (beispielsweise in aller Frühe den Sternenhimmel ablichten), dann ziehe ich mit genau der Ausstattung los, die ich brauche.

    Angefangen habe ich allerdings mit nur einem einzigen Objektiv, einem so genannten Suppenzoom. Erst als meine Ansprüche an meine Bilder stiegen (war bei mir ein Jahre andauernder und immer noch nicht abgeschlossener Prozess) wuchs die Linsensammlung und schrumpfte das Bankkonto. :hust:

    Theoretisch kannst jede Art von Filter in den Adapter / Reduzierring / Step-up / *wieauchimmermanihnnennt" schrauben. Vor allem bei Weitwinkel machen die Slim-Filter jedoch mehr Sinn, weil es sonst durch den "Vorbau" vor der Linse zu Verschattungen am Rand des Bildes kommt. Bei Slim-Filtern musst du schon mehrere aufeinanderschrauben, um diese Verschattungen zu erreichen, bei den etwas "dickeren" Filterfassungen reicht u.U. schon einer auf dem Adapter dafür aus. Ich selbst habe nur noch Slim-Filter im Einsatz.

    Beachten bei den Adaptern? Das sind einfach nur Metallringe. Ich habe meinen ersten 67-auf-72-Adapter zurückgeschickt, weil er sehr schwergängig war. Ansonsten kann man bei den Teilen nichts falsch machen.

    Sinnvoll bei vielen Filtern: Solche Kappen ("Filter Stack Caps"), die man auf beide Seiten der Filtersammlung schraubt. Der Transport ist damit einfacher als in einer Filtertasche, das Handling jedoch etwas umständlicher.